Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 43 (1879)
- Issue
- Heft 52 (23.12.1879)
- Date
- 1879-12-23
- Page
- Seite 829 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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829 liellSftBaiBfBBBiacSllBBl^ Anstellung eines Rabbiners für den Rabbinntsbezirk Kaiserslautern betr. * . Die Nabbinerstelle für den Rabbinatsbezirk Kaiserslautern, un,fastend die israelitischen Cultusgemeinden der . Bezirksämter Kaiserslautern, Kirebbeimliolanden und Kassel, ist durch den Tod des seitherigen Rabbiners in Erledigung gekommen und soll nunmehr wieder besetzt werden. I. Der Rabbiner hat seinen Wohnsitz in der Stadt Kaiserslautern zu nehmen. II. Der Rabbiner hat die Pflicht, jede israelitische Cultusgemeinde einmal im Jahre zu besuchen, eine Prüfung der Kinder im Religionsunterrichte vorzunchmen und Gottesdienst mit Predigt abzuhalten, wozu nur die Sabbath- und Festtage zu verwenden sind. HI. Der jährliche fixe Gehalt des Rabbiners beträgt. '..Jl 200 >. — wozu durch die israelitische Cultusgemeinde Kaiserslautern eine besondere jährliche Zulage von . . „ 200. — bewilligt ist. Außerdem bezieht der Rabbiner einen jährlichen Zuschuß aus der Staatscasse von . . . . „ 540. — auf welchen derselbe jedoch nur so lange Anspruch hat, als die Mittel zu solchen Zuschüssen gewährt werden. Summa Ji.'l740.— IV. Zu den vorbemerkten Bezügen konnnen noch die durch bestehende Verordnung festgesetzten Casualien, welche sich auf 1000 Mark und mehr belaufen können. Bewerber um die Nabbinerstelle haben ihre Gesuche sammt Zeugnisten bis zum 29. Dtttttlbtr lfd. I. bei dem kgl. Bezirksamte Kaiserslautern einzureichen. Kaiserslautern, den 0. December 1879. Für die Delcgirtcn der isracl. Ciiltiisgeineinden des Gerichts)) ezirks Kaiserslautern Joseph Kehr. (F. 13534) Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde daselbst. Samson Selig und Julie Gold schm idt'sche Stipendienstiftung zu Cassel. Aus obiger Stiftung sollen mehrere zu Ostern k. I. vacant werdende Stipendien von neuem verliehenwerden. Besondere Berücksichtigung werden juristische, philosophische, landwir t h sch aft liche und technische Studien finden. Bewerber, welche dem israelitischen Bekenntniß angehören müssen, wollen ihre Gesuche mit Zeugnissen über ihre Bedürftigkeit und ihrer bisherigen Lehren über ihr sittliches Verhalten und ihre Fähigkeiten an das Curatorium zu Händen des Landrabbiner Herrn l)r. Adler zu Cassel im Laufe des Monat Januar gelangen Waffen._») ~ Lehrer-Gesuch. Die hiesige Ncligionslehrer- und Cantorstelle ist vacant und soll ehestens wieder besetzt werden. Gehalt 9U) M ark und Nebeneinkünste. Seminaristisch gebildete Bewerber belieben ihre Meldungen und Zeugnisse an den Unterzeichneten ei nzu senden. (13060» Dornlicini bei Bonn, den I I. December l*<9. Der Vorstand der Syiiagogen-Gemeinde ('. Koppel, Die hiesige Cantor- und Schachterstelle mit einem jährlichen Einkommen von Mk. -OUM, welche momentan intermistisch besetzt ist, wird mit dem l. April 1**0 vacant. Es wollen sich musikalisch gebildete Bewerber melden. Reisekosten werden nicht vergütet. 13«*3) Schwedt aO., 1». December 1>79. Der Vorstand der Synagoyen-Getncinde, j Bekanntmachung. Die disponibeln Zinsen der von uns verwalteten Adolf Moritz Friedel'schen Fannlien-Stiftung im Betrage von 900 Mark sollen an ein Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters zur Ausstattung, oder in Ermangelung eines solchen einem jungen Manne aus der Verwandtschaft des Stifters! zum Beginne eines bürgerlichen Geschäftes vergeben werden.; Die zur Theilnahme an dem Genüsse der Stiftung bcj rechtsten Familienmitglieder iverden hierdurch ansgesordert, | etwaige Bewerbungen um die demnächst zu vergebe»,den j Mark unter Beibringung der ihre Ansprüche begründenden Tocumente — insofern dies nicht schon früher geschehen sein sollte — an den Unterzeichneten Vorstand portofrei bis zum 31. Januar 1*80 einzureichcn. (136*8) IJreslaii, den 15. December 1*79. Der Vorstand der Syiatyoyen-Geineinde. Offene Lehrerstelle. Tie „Talmud Thora" berechtigte Höhere Bürgerschule Hierselbst beabsichtigt, einen Lehrer anzustellen, der mit gründlicher Kenntnis; des hebräischen, namentlich des Talmuds, eine wissenschaftliche Bildung verbindet und der befähigt ist, in oberen Classen sowohl in, Talmud als auch in einzelnen allgemeinen wissenschaftlichen Disciplinen zu unterrichten. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einsendung von Abschriften ihrer Zeugnisse baldthunlichst an Herrn Oberrabbiner A. Stern Ivenden, welcher bereit ist, über das Nähere Auskunft zu ertheilen. (136*6) .Hamburg, December 1*79. Die Direktion der Talmud-Thora-Sehule.