Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 43 (1879)
- Issue
- Heft 50 (9.12.1879)
- Date
- 1879-12-09
- Page
- Seite 798 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/3224737-3227231-3227282--37670-3257089- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
798 Am 1. April, resp. am 1. Mai k. I. wird die Stelle des hiesigen Cu ltusbearnten vacant. R^f kectanten, welche die Befähigung nachzuweisen im Stande sind, daß sie das Amt eines ünVw, pn unb KTp ^*2 mit Fertigkeit ausfüllen k önnen, erhalten einen festen Gehalt von 900 Mark bei freier Wohnung in einem für den Cultusbeamten direct neuerbauten Hause, und mit einem Nebeneinkommen von circa 900 Mark. Solche Bewerber indeß, welche ramn mnn besitzen und im Stande sind, einen deutschen Vortrag zu halten, haben den Vorzug und wird die Erhöhung des Gehalts davon bedingt sein. Meldungen sind bis zum 15. Januar k. I. an den Unterzeichneten zu richten. JKx iiij im November 1879. Der Eorp u r a tions-Vor st and: (13247)_ ISeyer 15 endet. In Der hiesigen Synagogengemcinde soll die Stelle eines Ccrntors, Schächters und Religionslehrers zum 1. Juli 188" neu besetzt werden. Das feste Gehalt beträgt Rm. 1500 nebst freier Wohnung, wie auch ein Nebeneinkommen von mindestens Rm. 400 per anno. Qualificirende Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Angabe von Referenzen beim Unterzeichneten bis zum 30. Decem ber cr. melden. (13079) Xeumark, in Wcsiprettjzen, im November 1879. _D^r Vorftaud dcr Syna gogen-GemeiuDc. Ein tüchtiges, in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen, welches gute Zeugnisse besitzt, wird zum sofortigen Antritt gesucht. Portofreie Offerten mit Abschrift der Zeugnisse und Gehaltsansprüchen sind zu richten an (1317.5) Frau Fanny Goldselimidt, _ Bern bürg a;S. Kaiserstr. Nr. 41. Gesucht eine israelitische geprüfte Lehrerin und Erzieherin. Offerten unter T. U. 25 durch die Annoncen Expedition Th. JJietrieh <0 Co. in Cassel. (13248) Ein jüdisches Mädchen, 21 Jahre alt, aus anständiger Familie, in der Mche und HauSwirthschnft, sowie in allen weiblichen Handarbeiten erfahren, sucht Stellung zur Stütze der Hausfrau. Antritt zu jeder Zeit. Meldungen an M. ßendix, Seehansen i. d. Altmark.___.__(12907) ----- Hotel de Saxe. ----- Berlin, Burgstr. 20. Im Ccntrum der Stadt, vis a vis dem Königl. Schloß, in nächster Nähe sämmtlicher Sehenswürdigkeiten, empfiehlt neben seinen comsortabel eingerichteten 50 Fremdenzimmern von 1 M. 50 Pf. an sein streng koscheres Restaurant, sowie auch Ausrichtungen von Hochzeiten in und außerhalb Berlins bei soliden Preisen und prompter Bedienung. Besitzer J. Cohn, Hotelier und Traiteur. (B. 11352) Omnibus am Lahnhof Pensionat&höhere Töchterschule von Geschwister Sobernheim, Üingen astlhn. Beginn des Wintersemesters am 15). Oktober. Junge Mädchen, die sich nur an den wichtigsten Unterrichtsgegenständen betheiligen, die übrige Zeit aber zur gründlichen Erlernung des Hauswesens und practischer weiblicher Handarbeiten benützen wollen, finden ebenfalls bei uns Aufnahme. Beste Referenzen, mäßige Bedingungen; Prospecte auf Verlangen. (F. 303) M Taubstumme jüdische Mädchen finden bei 1] | | den Eltern zweier talentvoller Schicksalsgenossinnen, welche W y die Königliche Taubstummenschule in Berlin mit sehr §1 y gutem Erfolg besuchen, Pension und sorgfältige Er-D || ziehung Näheres beim Kaufmann j\r. Müller in W f| Berlin, Templinerstr. 1.5. Aufnahme am 1. Januar. D y Cursus beginnt am 1. April. - B. 12895) 11 Israel. Mäüchnipnilu'Mt I Uantj., Dir. von )1me Bettellieim, nee Fleischiiiann, Dipl. u. ausgezeichn. v. d. mie in Baris. Das Etablissement liegt amThore v. Paris. 131Lvenuec!. I. reine,Boulogne - Paris). la Nefcr. u. Programm auf Wunsch. (B. 9623) für öruLtkrauLe, Lluiarme u. Nervenleidende in Falkenstein im Taunus bei Frankfurt a M. Verpflegung: unter gewissenhafter Beobachtung des jüdischen Keligiousgcsetzcs Sommeru. Winterkur. Der Unterzeichnete glaubt mit der Eröffnung dieser, zunächst für eine beschränkte Patientenanzahl bestimmten Anstalt, einem wirklichen Bedürfnisse entgegen zu konnnen. Sie befindet sich in hoher geschützter Gebirgslage, unmittelbar an einem bewaldeten Bergrücken, mit toeiter Fernsicht, enthält alle von der neueren Therapie geforderten Einrichtungen iKaltwasserbehandlungen :c.) und bietet den auf eine vorzügliche jüdische Verpflegung Ncflectirenden alle die Vortheile der heilkräftigen Gebirgslage Falken steinö, der die dort schon seit mehreren Jahren bestehende allgemeine Kuranstalt ihre Erfolge verdankt. Wegen des Näheren wende man sich an (F^ 1*2828) Dr. ined. Hirsch in Frankfurt a/M. Pi'c is-Klarte)und Violinschulen. Die berufene und lieüihigte Kritik erklärt die nachstehenden Schulen und Frßän/.uncshefte als die besten aller exi>tirenden :; frbach, Preis-Klavierschule. 5. Aull, brotch. 3 M. «lex. Halhfrzb I 4..-., M, uu/leinen 5 M, in. 1 oldseh. 6 M. — nothwendisre FinyrcrUTnmsen. N. j — ausgewälilte Musikstücke. 3 Hefte ä i M. — Tlinf Sonatinen. 2 M. Schultz, Preis-Violin- und Vioiaschulc. i,u> -M. i — Preis-Violinsehule apart 3 .V.! — l’reis-VioiascliuIo apan 2 Jlf. Zu Weihnachtsgeschenken eignen sich die vorstehenden Musikalien gan* besonders. t Musikverlag von Siegismurid & Volkening, Leipzig.