Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 43 (1879)
- Issue
- Heft 28 (8.7.1879)
- Date
- 1879-07-08
- Page
- Seite 446 (sequence 14)
- Language
- German
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446 Apollinaris NATÜRLICH KOHLENSAURES MINERAL¬ WASSER. Apollinaris-Brunnen, Ahrthal, Ehein-Preussen. Dr. Oscar Liebreich, Prof, der Heilmittellehre a. d. UniV. Berlin: “Das natürliche Apollinaris- Wasser, wie es dem Publikum geboten 7uird, ist ein ausserordentlich angenehmes und schätzbares Tafelwasser, dessen chemischer Charakter es in hygiänischer und diätetischer Hinsicht ganz besonders empfiehlt und dessen guter Geschmack bei längerem Gebrauch sich bewährt. 5. Januar 1S79.” Geh. San.-Rath Dr. G. Varrentrapp, Frankfurt a. M. Ausserordentliches Mitglied des Kais, deutschen Gesundheitsamtes: “Ein sehr angenehmes, erfrischendes, ebenso gern genossenes als i>o> - ziiglich gut vertragenes Getränke, unvermischt oder auch mit Milch, Eruchtsäflen, IVeitt etc. In Krankheitszuständen, wo leicht alcalinische Säuerlinge angezeigt sind, ist gerade der Apollinaris-Brunnen ganz besonders zu empfehlen. 4. März 1879.” K. Univ.-Prof. Dr. M. J. Oertel, München: “ Als erfrischendes Getränke rein oder mit Wein gemischt, nimmt es unter den Mineralwässern sicherlich den ersten Bang eist. 16. März 1879.” Sanitäts-Rath Dr. G. Thilenius, Soden a. Taunus: “Ein zum diätetischen Gebrauch ganz vorzügliches IVasser, das sich vor anderen durch seinen erfrischenden und belebenden Eitißuss auszeiehnct. 5. April 1879.” Käuflich bei allen Mineralwasser-Händlern, Apothekern etc. und waggonweise zu beziehen von den Generalis Agenten. § Die Apollinaris Company Limited w Zweig-Comptoir: Remagen a. Rhein. Aus der Michael Manschen Stiftung in Mannheim sind auch in diesem Jahre Stipendien im Gesammtbelaufe von ML (»00 durch Großherzogl. Oberschulrath für solche zu verleihen, welche sich dem Studium der jüdischen Theologie widmen oder zu widmen beabsichtigen, wobei Verwandte des Stifters den Vorzug haben. Geeignete Bewerber mögen ihre Gesuche unter Beilegung ihrer Moralitäts-, Studien- und Paupertätszeugnisse spätestens bis zum 1. August d I. bei uns einreichen. (1211) Mannheim, 7. Mai 1879. Der Verwaltungsrath der Mich. Maischen-Stiftung. Salomon Stein. T>r. Eriedmann, Stadt- und Eonferenz-Rabbiner. Tai die ly Jos. Scheitet*. In der Synagogen-Gemcinde zu Wittlich ist per 1. November die Stelle eines Cantors- und ElementarlehrerS vacant. Das Gehalt beträgt pro Jahr 1000— 1^00 Mark mit einem Nebeneinkommen, resp. Schechite von er. 400 Mark. Reflectanten belieben ihre Offerte unter Beifügung der Zeugniffe an den Unterzeichneten Vorsteher zu richten. (6744) ___JL Frank. _ 2ehrlingsstelle, gleichviel welcher Branche, für meinen Sohn gesucht. Kost und Logis im Hause. (7047) Jos. Wolff, Euskirchen, : Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Solo- Dassist bei einem Monats-Gehalt bis zur Höhe von 60 Mark zum sofortigen Antritte gesucht. Unverheirathete, mit schöner Stimme begabte Bewerber, welche über fachmännische Zeugniffe verfügen, daß sie schon in! einem Synagogen-Chor mitgewirkt haben, prima vista und deutschen Text singen können, aber auch sonst gefügiger Natur ' sind, wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. (6826) j Ed. Birnbaum, Lalitor der Synayogen-Gemcinde zn Königsberg i/Pr. Dcreanz. Die hiesige Nabbinerstelle soll zum 1. Oktober cr. besetzt werden. Gehalt 2000 Mark, freie Wohnung und Nebeneinkommen. Bewerber, welche Zeugniffe über ihre talmudische und academische Bildung, sowie nSOin mm besitzen, wollen dieselben bis zum 15. August an den Unterzeichneten Borstand senden. Spätere Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Reisegelder werden nur dem Gewählten znrückcrstaltet. Wöllstein, den 9. Juni 1879. (8. 0968) Der Vorstand der Lynagogen-Gemeinde. Die hiesige erste Cantorstelle, mit welcher ein Fixum von 1800 Mark und Ncbeneinkommen verbunden ist. soll baldmöglichst, spätestens zum 1. September cr. besetzt werden. Nur solche Reflectantcn von streng religiösein Lebenswandel, welche musikalisch gebildet und befähigt sind, einen Chor zu leiten, auch die Qualisication besitzen, als Hilfsschächter zu sungiren, lvollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse an uns wenden. '0868) Ostrowo, d. 18. Juni 1879. Der Yorstand der Syiiagogcn-Gcincindc. Die hiesige erste Schächterstelle, mit welcher ein Jahresgehalt von 1000 Mark verbunden ist, soll möglichst bald, spätestens am 1. September er. besetzt werden. Qualisicirte tüchtige Schächter von streng religiösem Lebenswandel, welche gleichzeitig als Hilfsvorbcter sungiren können, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugniffe schriftlich an uns wenden. (6867) Ostrowo, den 18. Juni 1879. Der Verstand der Syntrgoyen-Gemeinde. Ein junger, wiffentschaftuch gebildeter, tüchtiger Kaufmann wünscht in ein Geschäft einzutreten, das er später selbstständig übernehmen könnte. Offerten unter 8. 66 befördert Rudolf Moose, 'Frankfurt ajM. (F. 6099.) Ein mit den nöthigen Vorkenntniffen versehener junger Mann findet unter sehr günstigen Bedingungen Stellung als Lehrling bei A. Herzfeld in Bielefeld, Getreide- ^^^eMbschäft. __ (6848) Per 1. oder 15. August wird für einen feinen jüdischen Haushalt (neu) ein junges gebildetes Mädchen von angenehmen Aeußeren zur Stütze -er Hausfrau gesucht. Dieselbe muß die Küche gründlich verstehen, sowie in allen Zweigen der Wirthschaft gut unterrichtet sein. Neflectirende junge Damen wollen sich mit Angabe der Gehallsansprüche unter Einsendung ettvaiger Zeugniffe an Frau Rosa Baumann, Sangerhausen wenden. (6951)