Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 43 (1879)
- Issue
- Heft 23 (3.6.1879)
- Date
- 1879-06-03
- Page
- Seite 366 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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366 1319 verboten Agnes und Rudolf von Sachsen den Berliner Juden, ungewöhnlich hohe Zinsen zu nehmen, die leichten aus den schweren Pfennigen auszusuchen,, und eigenmächtig Geld zu prägen; am 24. Juni. 1334 stellten Busse Schere, Wcnnemarus und Petrus Damm aus Markau den Berliner Juden Meyer und Macheus einen Schuldschein über die hohe Summe Von 1066 Pfd. Brandcnburgischer Pfennige und 8 Schillinge (ca. 27,9-84 M.) aus. Schließlich ist noch eine Verordnung des Berliner Magistrats für die Juden hinsichtlich des Viehkaufs, des Schlachtens und des Fleischverkaufs vom 7. April 1343, und als Krönung des Ganzen die in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts (jedenfalls vor 1391) zu setzende Abfassung des Berliner Schöffenrechts mit seinem manches Merkwürdige bietenden Abschnitt vom Judenrechte zu erwähnen. (Fortsetzung folgt.) , Anzeigen. sind ausschliesslich an die Annonccn-Expedition von Rudolf Mos so in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Chemnitz, Cöln aRh., Dresden, Frankfurt a M., Malle a S., Hamburg, Dondon, Magdeburg:, München, Nürnberg, Paris, Prag, Strassbnrg iE., Wien, Zürich zu adrcssiren. Apollinaris i NATÜRLICH KÖHLENS. MINERAL-WASSER. Apollinaris-Brunnen, Ahrthal, Rh.-Preussen Gen.-Stabsarzt K.Univ.-Prof. Dr.v. Nussbaum, München: “Äusserst erqztickendes und auch nützliches Getränk, weshalb ich es bestens empfehlen kann." Geh. Med.-Rath Prof. Dr.Virchow, Berlin: “Sein angenehmer Geschmack und sein hoher Gehalt an reiner Kohlensäure zeichnen es vor den anderen ähnlichen zum Versandt kommenden Mineralwassern vorteilhaft aus. 24. Dezember i8j8." Geh. Med.-Rath Prof. Dr. F. W. Beneke, Marburg: “Eins der erfrischendsten Getränke und sein Gebrauch, insonderheit bet Schwäche der Magenverdauung, sehr empfeklenswerih. 23. März 18?p.” Käuflich bei allen Mineralwasser-Händlern, Apothekern etc. und waggonweise zu beziehen von den General-Agenten. Die Apollinaris Company Limited Zweig-Comptoir Remagen a. Rhein. (ol4J) Wacanz. ~ Die hiesige Rabbiner-Stelle ist zum 1. Juli a. c. zu besetzen. Academisch gebildete wollen ihre Zeugniffe an den hiesigen Corp. Vorstand einsenden. (5640.) Gehalt 1800 Mark, aufjerbem CrTjClltldjC Nebeneinkünste. Birnbaum, im Mai 1879. _Der Corp. Vorstand. In unserer Gemeinde soll ein geprüfter Neligionslehrer mit einem Gehalt von 1200 Mark und einem Wohnungszuschuß von 300 Mark jährlich angestellt werden. Lehrer, die irr yir, und jznpl etwas Tüchtiges zu leisten vermögen, wollen ihre Zeugniffe,. wie ein selbstgeschriebenes curriculum vitac an uns einsenden.; (5881.) Inoiwazlmv, 18. Mai 1879. Her Vorstand Der Zynasogen-Kemeinde ju Inowrastaw A. Freudcnthal.; Bekanntmachung.! Ende Juli d. I. sollen die zweijährigen Zinsen eines von den verstorbenen Jacob Mcyer'schen Eheleuten dem Unterzeichneten Vorstande zur Verwaltung übergebenen Legats! an eine hütfsbedurftige weibliche Verwandte der Jyrtni Kmiiia Meyer Heb. Zacharias behufs ihrer Ausstattung vergeben werden, j Nur solche Bewerberinnen, resp. deren Väter und Vormünder , welche den Nachweis der bereits erfolgten Verlobung, sowie der Bedürftigkeit und Würdigkeit zu führen im Stande sind, wollen sich unter Beibringung der nöthigen Zeugnisse bis spätestens den 1. Juli d. I. melden. Spätere Anmeldungen müssen unberücksichtigt bleiben und erfolgt die Auszahlung der Zinsen erst nach erfolgter gesetzlicher Eheschließung. 0*- 5422) I\öni(jsbei‘(j IIV., den A. Hai 1870. Der Vorstand der Synagogon-Gemeinde. In unserer Gemeinde ist zum 1. September 1879 die Stelle eines Rabbiners u. Predigers zu besetzen; sires Gehalt 1200 Mk. nebst freier Wohnung sowie 600 Mk.Nebenaccidentien. Bewerber wollen ihre desfalsigen Zeugniffe portofrei an Unterzeichneten einsenden. Reisekosten werden nicht vergütet. Xobvliu, im Mai 1879. (5636.) _' _Der Corp. Vorstand. Die wegen vorgerückten Alters ihres jetzigen Inhabers demnächst in Erledigung kommende Stelle des hiesigen Nubbiners soll anderweitig besetzt werden. Academisch gebildete, nach jeder Richtung tüchtige Bewerber belieben ihre Anmeldungen nebst beigefügten onirieulnm vitac an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. st>927.- Mainz, d 19. Mai 1879. Der Vorstand der israelilischen Religions-Gemeinde. Zum sofortigen Antritt sucht die Synagogen-Gelueinde Coln einen unverheiratheten zweiten von streng religiöser Gesinnung. Betverber wollen ihre von an-! erkannten Autoritäten ausgestellten Bcfähigungszeugnisse ein- > senden. (K. 5921.) j Der Vorstand der Synagogcn-Gcmcinde | J. de Jonye.