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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1879-03-18 · Heft 12 (18.3.1879) · p. Seite 189

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
43 (1879)
Issue
Heft 12 (18.3.1879)
Date
1879-03-18
Page
Seite 189 (sequence 13)
Language
German
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189 Aegypten" (Rhinocorura) zurückgeschlagen. Das ganze Land Juda war in den Händen des Feindes, die festen Plätze eingenommen, nur Jerusalem hielt sich noch. Große Summen vermochten nicht, den Assyrerkönig zum Abzug zu bewegen. Eine eigentümliche Scene ist es, wie die Abgesandten desielben die auf der Mauer befindlichen Bewohner Jerusalems zum Abfall von Hiskia zu überreden suchten. Aber Hiskia und j das Volk blieben fest, und da sollen nun die Assyrer in einer! Nacht so viele Leute durch die Pest verloren haben, daß Sanherib eiligst nach seiner Residenz entwich. — Zwischen Aegypten und „Assyrien" wogte auch später noch der Kampf, als bereits Affyrien unter die Herrschaft der Chaldäer gefallen war. Ter! König Josia stand auf der Seite der letzteren. Aber der Phaj rao Necho schlug ihn in der Schlacht bei Megiddo, und Josia fiel in der Schlacht. — Wie Nebuchadnezzar Jerusalem belagerte und eroberte, wird uns nur sehr kurz berichtet. Die Chaldäer mußten zeitweise die Belagerung ausheben, weil ihnen von Aegypten her eine Diversion orohete, nach deren Abweisung sie jedoch zur Belagerung der Stadt zurückkehrten. Uebrigens hatten sie das Volk schonj ziemlich wehrlos gemacht, da sie die tapfersten Fürsten und Krieger, unter Anderem auch alle Schmiede und Schlosier schon früher fortgeführt hatten. Der schlimmste Feind für die Belagerten war der gräßliche Hunger, als aller Mundvorrath ausgegangen war. Da wurde die Stadt durchbrochen, und die israelitischen Krieger siohen in der Nacht sammt dem Könige Zidkija „auf der Straße des Thores zwischen beiden Mauern"; die Chaldäer fitzten ihnen nach, erreichten den König in den Ebenen von Jericho, und das flüchtige Heer zerstreute sich. — Dies sind die Kriege des altisraelitischen Volkes, und wir behalten uns nur vor, auch die Kriege während des zweiten Bestandes, unter welchen die Makkabäischcn Kämpfe und der römische Krieg eine so bedeutende Stelle einnehmen, einer ähnlichen Darstellung zu unterziehen. Anzeigen. W11 ^sind ausschliesslich an die Annoncen-Expedition von Rudolf CHiö-ÜL’ Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Chemnitz, €öln aßl;..7 Dresden, Frankfurt al., Kalle a S., .Hamburg, London, Magdeburg, München, Nürnberg, Baris, Prag, Strassburg iE., Wien, Zürich zu adrcssiren« Israelit. Pensionat von J. Spier in Bocholt. Zu Ostern können noch einige Knaben ausgenommen besuchen sollen. Die Zöglinge erhallen bei guter geistiger und Concours. . In der Synagogen-Gemeinde zu Erfurt ist die Stelle des Rabbiners, Predigers und ersten Religionslehrers wenn möglich sofort zu besetzen. Die Stellung ist vorläufig mit einem festen jährlichen Gehalte von 2100 Mark und den üblichen Emolumenten dotirt. Bewerbungen um diese Stelle sind unter Beifügung der Oualisications-Atteste über absolvirte Studien an einer Hochschule oder Universität, dem 'Nachweise der Befähigung als Lehrer und Kanzelredner und der rabbinischen Autorisation franco an unser Vorstandsmitglied Herrn Isaac Lamm hier, zu richten. Die persönliche Repräsentation der Competenten zu Probevorträgen wird durch vorherige Einladung Seitens des Vorstandes veranlaßt werden. Erfurt, im März 1879. Der Borstand der Synaaoaen-Gemeinde: (3025)_Br. Wahl. __ Hauslehrer gesucht. Für 2 Knaben von 6 und 8 Jahren tvird ein mit guten Zeugnissen versehener Lehrer pr. 1. April gesucht. P. M. Falk, Fabrikbesitzer. Auerbachshütte b Schneidemühl. (2494.) werden, welche die hiesige vollberechtigte höhere Schule körperlicher Pflege Nachhülfe in allen Schulfächern. (2359) Die hies. NeligionsLu. Borbeterftelle ist sogleich, o. b. z. 1. April v. einem moral, und tüchtigen jung. Schulmanne mit oder ohne Schechita-Befahigung zu besetzen. Nur völlig qüalif. Bewerber werden berücksichtigt u. wollen sich zunächst schriftl. m. Zeugnissen a. Herrn Ober.-Nabb. Di*. Herzseld in Braunschweig wenden. Bei freier. Wohnung u. Heizung nebst Aufwartung im Synagogcngeb. Gehalt bis 900 Mk. u. für den in hieß Privatschule zu erth. Elementarunterricht 6<>0Mk. Von erst. Gehalt werden 45)0 Mk. f. ganze .Kost in Abzug gebracht. (2593.) Stadtoldendorf, d. 23. Febr. 79. E. Rothschild. Einige jüdische Familien hiesigen Orts wünschen einen unverheirateten Lehrer, qualisicirt Kinder bis Quarta vorzubereiten, sowie jüdischen Religions-Unterricht zu ertheilen — zu engagiren. Wünschenswcrth wäre, trenn derselbe Geflügel schlachten könnte. Meldungen unter Einreichung der Zeugnisse hierüber nimmt bis zum 2< K dieses Monats entgegen Dölitz, Pomm. d. l. März-1879 (2826). S. Salinger. Ein unverheirateter tüchtiger t:nVv, der auch Religionslehrer (ungeprüfter) ist, sucht sofortige Stellung. Zu erfragen Frankfurt aiO,, Tuchmacherstraße 60 bei Joedicke, (B. 2401) (

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