Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 49 (1.12.1874)
- Date
- 1874-12-01
- Page
- Seite 827 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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ich war und was ich zu erwarten hätte. Aber wieder senkte sich eine wohlthätige Betäubung auf meine Sinne hernieder, und trotz des Sturmes und Donners, trotz der klirrenden Schritte der , . . ■ ., - _ U n z l Offener Posten. Die Stelle eines Cantors, Religionslehrers u. Schächters ist in unserer Gemeinde vom 1. April 1875 ab zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche den Gottesdienst mit Chorgesang zu leiten verstehen, wollen, unter Einreichung' ihrer Zeugnisse und eines eurrieuluw vitae, bis zum 1. Januar, 1875 bei uns sich melden. Candidaten' von Wissenschaft-' sicher und musikalischer Bildung erhalten den Vorzug.' Salair-Fixum 1050 bis 1200 Mark p. a. Reiseunkosten ' werden nicht entschädigt. Tost, 20. November 1874. Der Vorstand der Synagogen-Gememde. Lin nnverbelratbeter, ahadennseh gebildeter Pädagog, der auch in der Religion und im Hebräischen Unterricht zu ertheilen vollkommen befähigt isL und die Verpflichtung zu übernehmen hat, sich in möglichst kurzer Zeit die Kenntniss der schwedischen Sprache in dem Grade anzueignen, in derselben unterrichten zu können, soll nächstens in der hiesigen israelitischen Gemeinde angestellt werden. Die Anstellung erfolgt vorläufig auf drei Jahre und ist der jährliche Gehalt auf 3000 Rlhlr. (ca. 3350 Mark) festgesetzt. Bewerber belieben sich baldigst unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei der Unterzeichneten (z. H. des Herrn Dr. med. Heyman) schriftlich zu melden. Gothenburg, im November 1874. _ Die Israel. Schul-Direction. Für eine in Kempen (Provinz Posen) zu gründende Religionsschule suche, ich sofort drei geprüfte Lehrer, die neben ausreichender deutscher Bildung die Befähigung zum Unterrichte in Bibel, hebr. Grammatik, jüd. Geschichte und womöglich auch Talmud Nachweisen können. Der Gehalt beträgt pro anno für den ersten 650 Thlr., zweiten 500 Thlr., dritten 400 Thlr. Lehrer, die schon längere Zeit im Amte waren und tüchtige pädagogische Kenntnisse besitzen,-sowie solche, welche an einem deutschen Lehrerseminare gebildet wurden, werden bevorzugt. Meldungen sind schleunigst zu richten an Dr. M. Rawicz, Rabbiner. Kempen, im November 1874. w.- Zum 1. Januar 1875 resp. Ostern suche ich für mein £ Manufactur-Waaren-Geschäft einen jungen Mann als Lehrling. Bedingungen sehr günstig. Sonn? u. .-Festtage geschloffen. , Malchow in Mecklenburg, >Herhianiir$^lomaiin. w im November 1874. Wache, trotz der brennenden Wunde und des Durstes, der mich plagte, versank ich abermals in Schlummer. >! (Fortsetzung folgt.) ' j i g e n. Dorfä«ger-Gef«ch. Die israel. Gemeinde Deus stellen (Würtemberg) aus zehn Familien bestehend, sucht sofort aus Mangel an inländischen Subjecten einen ausländischen Vorsänger, welcher zugleich den Religions-Unterricht für einige Schüler persehen kann- Jahresgehalt 320 fl. ,50 kr. nebst Emolumenten, sowie freie Wohnung. Das Schächteramt wird besonders honorirt und dürste circa 50 fl. abwerfen. Zu bemerken ist, daß auch ein nicht seminaristisch gebildeter Lebrer die Stelle übernehmen könnte, hat sich aber über seine Kenntnisse im Hebräischen und'in der Schächterfunetion einer Prüfung beim Königlichen Rabbinat Braunsbach zu'unterziehen. Könnte sich ein Bewerber später einer Staatsprüfung in Stuttgart unterziehen, so dürfte er auf Staatsdienst und Beförderung durch die König!. israel. Oberklrchenbehörde sich Hoffnung machen, wie dies schon bei öfteren Fällen, auch von hier aus vorkam. Die Herren Rabbiner und Vorsteher werden ergebenst ersucht, Candidaten in ihren Sprengeln gefälligst aufmerksam machen zu wollen. Hierauf Reflectirende wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse franco melden. f Deufstetten; O.-A. Crailsheim an der bayerischen Gränze, den 8. November 1874. D e r v o r st a n - Ballenberger. Maier. 1; - .■■■ -Levi. — - :■ Hie Ztelle eines je'» ä'ib ist vm 1. Mai 1875 Dacant Sewerber wollen ihre Zeugnisse beim Anterzeichneten franco ein senden. Gehalt 200 Thlr. und freie Wohnung. Nebenemkunste circa 300 Thlr. Reisekosten werden nicht erstattet. E?in, den 10. November 1874. Der Shnagogen-Borstand. Lat. Lewin so hn. Die hiesige Lehreru. Cautorstelle, welche mit einem Gehalte von MO Thalern verKpnden ist, wird mit dem 1. April kommenden Jahres vaeant. Darauf .Reflectirende wollen Kch unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den nnterzeichneten Vorsteher wenden. . Geldern, den 18. Qctober 187L. David Franeken>- Ein junger . Mann aus achtbarer Familie, mit den nöthigen - Schulkenntnissen und guter Handschrift, kann unter sehr günstigen Bedingungen in meinem Manufacturwaaren - Geschäft als Lehrling placirt werden. . , , Lutter a/B. (Braunschweig).. . < - .;; S. I. Goldschmidt Rachf.