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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-10-20 · Heft 43 (20.10.1874) · p. Seite 727

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 43 (20.10.1874)
Date
1874-10-20
Page
Seite 727 (sequence 13)
Language
German
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was ich schon öfter beantragt, daß die LondonerEhHmoschiin jgehenjj dä.-^s ja unmöglich in der Tendenz , unserer humanen endlich abgeschafft und durch die Philippson'sche (BibelanstaÜ) er- Gesetzgebung liegen könne, solch' einen himmelschreienden Gewis- ,ri^s.v v-.<; ...?/'{.>: T'r^rn* . '$l‘;u\\'V :s . . " Wk Echtes. .. Ueber B;agda'd .gi ebt Dn Ä. S-ocien authentische Berichte!. Es -heißt -darin : Müch in Bagdad bchovgdn did czahb- MM IüdW-Mkncht ÄaufNMMW ütid sind 'die Barkgckers^ und Cassirer der Ääusteüld^ jä'Wsi der Regierüntz'; ckän fistded - ühWnS^ Mr refpeÄabte "MiinnÄ unter ihneü. Sie besuchten uns namentlich an den Samstagen immer in ihren buntesten .Mckon und Kotzfbindey.. Wst Her sehr rühmenswerthen ^Ilisne^ isra61ite festen M ik - -Mfte Hchule 4N' her garzzsn MM; MMrlich' giebt es «Mr HE'-auch:?emd -- die in alb' ihrem grausenhaften SchÄüH VlMßü ^Äen'j 'ÄM idbr intelligenterö MÄ diwgd MRttteWht ittt OÄMchev uK französischen, und auch.dort zeigen %l Äüntzen Äel SMHfeEiiZkeit. Was mir, Ml den Bagvader Juden auffiel, war ihre Helle GestMMrbe, ~Wö>, IchHmll auch Im Äll'gemenren Ritter -nicht "beistimmen, w'Ml tzr UihUMet, ik WwM HÄKK dÄkt nichts Charakteristisches dn "sich Mdkunve Ä, W4). Mer Unterschied ist schwer zuMfiniren. EiNe'Uon England -ausgehende Jüdennüsfion, .Welche chieb Jahre Hindurch betrieben -wurde, Hat gar "keine Spüren -chint-erkaffen^ m Gegentheil, . noch., hörte ich viel Ä'necdöten von 'dem eher üppigen. Leben jener Herren, 'Geschichten , wÄche das "scharfe 'Ärthßil dä ^LLnghail's l,MüsÜlüs üttd ^hr^tchithück Im ^SHegel dsr aüßern Missidri^'412 M weht M'^statiKii, (Wl. 1, %%. Die in Bagdad ansässigen Juden leben .seit langer Mit 4m-Lande und sind nicht, wie die in Palästina, erst wieder ails Europa dmgewirndert. Nachtrag. '' "Erfurt, 6. October. iPrivatmitth.) Cs gereicht mir zur ,Freude, Ihnen heute die Mitcheil-ung machen, zu -können, daß sch -eckePrincidienfraZe -zu-unse-wn '-Gunsten -zum Aüstrag -gebracht habe. Der -W»terfüchüwgsgefün g«en‘e R., dem ■'der Vater "Mtörben Mt, 'MÄMgte dÜ deck hi^sigeü - kickigl. lKreitz'gerichte, 'd"äß;h 4hm /gestaktet Am üiöZd, u'nler 'BedeÄng 'in die Sytlüsrg^e-Hu^gehen, damit »daselbst - das. übliche Äadvisch-Nebet' verrichten 'könne.- Ben ^dem Gerichte aufgefördert, mich (Züttrchtli'ch?Mr lMses-Gesuch WÄü'ßerA, Habe ich dasselbe warm befür- WMet;! mnd dennoch wurde -es von der -gedachten - Behörde, als rtzen'^Gesetzen entgegen, 'zurückgewiesen. Vor -den l'etzloerstossenen Höhen Festtagen LüßMe A. 'Noch < einmal den Wünsch, nn -die 'Synagoge gehdn und^Dn iHerz^vvr Mott nusschütten /zu dürfen. .Da-Anir ^uiLf^dem^iKröi'sg'erichre-lckitgethdrlt 'wrckde, daß diesem Gesuche nicht entsprochen'weiden -würde, )sv wandte 4chlmich-etwa ."PiertDrg'e Mr GöM'KipPur>MMn AusttzMister-Mtzher Bitte,, daß dem R. gestattet werden Möge^ mr düsMottHhNls.Au ss«SzpM«H A Meist-iMst HtzMuMWeM^ytrehyMi-keit MWW.peM «chÄF ChcSllenz MÄMr -Bitte.'andem ltzr^üÄH WMDigHM BDPMWMWrger^ Ms hst^e/^isgetE r zu Mtmiräl.' s.gefcha^. >-uvd'^o' '.Lonp^M. an den letzten FeH^eU M GoMdchnst-Muchevi' > r^tztristHsti auf mÄnk iVsrmnM'ng-ge stürm, i W^aÜfMüHlichinckie Syna- ...... _ - Nicht'so glücklich ^war ich 'mit ieiNeck nandereu »Anträge an die. achte M^ion. WsiM - Gegend am MHäMtM, Md'wandte ich Mch'änMs ^^maiwv dr^ :$idachten Division mit der Bitte, daß d'ie jüdischest Soldaten ^n den Mänd^gesetzt würden,, durch BeurlauArng-vem GMesvienste am Rosch-haschanah-Feste beizumohneu. - Hieranf -erhielt .ich folgenden Bescheid: . •- ,, Möh'lgehoren erwiedre ich auf Ihre gefällige Zuschrift vom 5. d. M. ergebenst,- daß-.die Herbstübu^eu,. in denen He. ^Truppen aMMistl-ich HMM« .'Md, Beurlaübulzgey.. . nicht gestatten. . ,v.. Schachtemeirr, .'Gienerasiieutxväm' ü. Mvisionscommandeur." Hierauf wandte ich Mich.Beschwerde, führend an.oas Kriegsmimsterium Md erhielt .darauf j folgendkÄ .MfcripU , . Berlin, den''12.: September sh8k.74. , Ew. Wohlgeboren erwiedert das Mterzeichnete, Departement .auf das. gefällige Schreiben vom 39 .-.d. M. detreffend Uie Äeurckaub'ung jüdischer -Soldaten an , den israel.. HesttaZen ergebenst, daß es bei der in jenem Schreiben erwähntM, rden- Bestimkniingen dÄchaüs -entsprechenden «Bescheidung Kommandos der, achten Division sein Bewenden Gehalten Mtch.- ' Allgemeines '-Kriegsdepartement. I. B.: v. Voigt-Reetz. Äerder. Es MpWlt--M,He- 'SaMMHker rz« »'vrlfvtzen mp von mehreren Seiten an^däsSta'äkßckirstsirriüm' zu" gehen:' Will der Herr Redakteur dieses Blattes nicht die Sache in die Hand 'Nehmen-?^) -!l)r. Jaracze-w-sky. ^)Wütz!diL beiden obigen FälleMtrifft, 4v'.list'LStvüllstLndigLror« rcct, wenn-fern im - Stadium der U n t-e r-s,u?ch.u n g defindlrcher^ltzesnngener von der Außenwelt.in .jeder.Weise .getrennt..gchälten >wird; eine Erlaübniß zum Besuche des 'Gottesdienstes kann das Gericht nur dann gewähren, wenn die Untersuchung soweit vorgeschritten, "daß'die rmbedingte-AbsperrüNg .nicht Mehr Nötvlg"rst. - Sv verhält sichdie Sache principiell. Im vorliegenden Falle hat der Justizmimster .die Aengstlichkeit des Kreisgerichtes corrigirt. - — Was -Len .zweiten .Fall betrifft, so-haben vielfache'Rescripte und''die Erfahrung gdlehrt, 'dü'ß 'auch im preüß. Heere den^arnisonirenden Soldaten, jüd. Religion für dreFeier- -tage istets der möthrge Urlaub gegeben:wird.,. ,-Sind aber ^die. Truppen zum .Manöver MMerückt.und.im Manöver beschäftigt, .so..werden.-sie wie, vor dem..Feinde^.stehendbetrachtetdud'überhaupt 'kein' UickaÜb -gewährt. 'Dies ficht'so "sch ustd' ist'deü^'MtMrWtzen' so ^eckfprechÄid, daß eine Aenderung in keinem Falle zu erwarten steht,.Mo ^edeWeimiihung nur--erfolglos dleibeN"würde. - i Med wetion.

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