Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 34 (18.8.1874)
- Date
- 1874-08-18
- Page
- Seite 579 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Leuten. Etwas näher und bei, die <:mer ernsteren Behandlung der 1 Gegenstand st?rn? bleiben; man erwärmt sie im glücklichen Halle j für-Meligröv, Liebe und- Gerechtigkeit, wenn andere-Wege nicht ' viel vorhanden sind; man erhält die Bilder der Vergangenheit i lebendig/ wie sie fönst denrHePe'Ächt gdiwärtig werden: "Und. ' hierzu gesellt, sich für, mich ein .Beweggrund, der der jüngsten ' Gegenwart entspringt! Es, geht' nämlich aus den wirkliche^ lite- 1 raischen Erscheinungen Hervor , daß die Zahl derer, welche-sich in ProdüctivW Weisp mit'de^.Mdenthume beschäftigen, nicht.zu-, sondern vielmehr abnimmt. Was in der jüngeren jüdischen Generation irgend bedeutendes Talent besitzt, wendet sich der allgemeinen Literatur zu-. Es liegt dies theils in der Zeitströmung, theils aber auch im demgingen; Erfolge, der. dem literarisch Schaffenden in den jüdischen Kreisen wird. Ich will nicht sagen, daß, das lesende und kaufende Publicum bei den,Juden geringzähllgeH als ber der christlichen Bevölkerung sei. Wenn aber ein, ank sich kleiner Kreis? eine, günstige Production erhalten will, so muß im ihm die Theilnahme für die letztere eine besonders-lebendige sein. Und' dies .ist es-, wirs wir bei unseren Glaubens-' genossen gegenwärtig nicht' erkennen. Diese Theilnahme nimmt vielmehr ab. Es können nicht stets großartige, und Sensation erregende Werke hervörgebrächt werden. Man muß in solchem begrenzten Kreise auch das gute Mittelmäßige aunehmen und fördern, und es müssen aus Liebe zur Sache solche Werke gekauft werden, die viele. Einzelne nicht gerade goutiren und verstehen. So wie eine weniger, zahlreiche Gemeinde größere Opfer bringen muß, um sich, ein angemessenes Gotteshaus zu bauen, als eine zahl-' reiche : so muß auchum sich eine Literatur zu erhaltend em kleinerer Kreis eine, größere. Theilnahme beweisen und mehr Opfer für sie bringen, als dies in den allgemeinen Berhältniffen ge- - v- : :; A n z e CONG. BNM JESHUBUN, THIRTY-FOORTH STREEf,' NEW-YORK. The Office of Preacher of Ibis eongregation is now vacant. Candidates for the posiiion .raust be 1‘ully competent to deliver religious* lecltires; in the' Erigiish languäge, and be sufficionlly leäimed hi. the* Jfewish laws tö* decide any theologicai questioh- Lhajt; raay?;öccur; iw jthe' eongregation. The nuinhag is coriservalwe. orthodox.) For further Information address : , >IOSI-S SIHASBtlUil H. President,. Julyl7-6th 0\v . No. 3 Maiden Lane.- Zum 1. Detober suche ich für die hiestge israelitische Gemeinde einen Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Die Stelle trägt 140 Thlr. bei freier Station ein. Gädebuschin Mecklenburg, Wu$ufi mm.; Für mein. Galanterie- und Kurzwaaren-Geschäft suche ich zum 1. October c. einen Lehrling. ’• j; Michael Lask in Kiel. skhieht^ weillWem die Zähb-dev- TheiluöhmokAem "^eine geringere l ünd beschränkte ist. Dies findet aber nicht statt, und der jüdische; Mofse: behandelnde Schriftsteller hat, außerdem, -daß - er in der! Allgemeinen Literatur selbst aus seinem Gesichtspunkte ^weniger i heiücksichtigt wird, als er und sein Gegenstand verdienen , dein Mchtheil, daß er selbst, bei seinen Glaubensgenoffen nur auf? schwache Anerkennung und Belohnung^rechuen darst... Dies zieht? eins die Dauer nicht sehr an. Wer das Zeug dazu hat, wendet : sich der allgemeinen Literatur .zu, und andere befähigte Federn: ökeibem müßig: Derav^dirst^E^l^Msg' kreist mich' änj "mein schwaches Licht noch dann und wann leuchten zu lassen, so lange nämlich dessen Strahlen noch iminer von befreundeten, Augen gesucht. und ausgenommen werden. Ich bin einmalso beschaffen, daß ich Muth und Hoffnung; niemals ausgebe, und meine, daß man den Faden immer weiter sortspinnen müsse, wenn'er auch etwas dünn geräth - um ihn nicht ganz fallen zu kaffen, und damit Hände, die ihn aufgteifen und mit neuem Geschick und Eifer wieder zu einem glänzenderem Gewebe verarbeiten könnten, auch frisch zu saffen Vermöchten. ' Da haben Sie . den Versuch, den Anfangs, bezeichneten Widerspruch zu lösen. Ich wollte andeuten, daß Roman > und Novelle im höchsten Sinne Vorbilder selbstin der heil/ Schrift finden und zu den ältesten Schöpfungen unserer Nation gehören, daß sie, wenn auch in der modernen Zeit bis zu einem schädlichen Theile der Literatur geworden, doch, auch für die. Sache, unserer Glaubensgenossenschaft Nutzen zu schaffen vermögen,-und nur zu verhüten sei , daß sie/ zu einer nichtigen und gemeinen Stufe herabsinken, wo der Inhalt unwahr und verworren und die Sprache, gewöhnlich ist. ' Ji g e n. Wir suchen für unsere Gemeinde' einen un verheiratheten Borbeter; der zugleich Schächter ist und den Unterricht der Kinder übernimmt. Gehalt ungefähr 30V- 38« Thlr. jährliche nebst freier Wohnung und Heizung.: Antritt zum 1. October d. I. oder spätestens' 1. Januar?. I. " - - Hierauf Reflectirende wollen baldmöglichst ihre Qualisteationszeugnifse, sowie Zeugnisse über ihren religiösen und moralischen tzehenswandel einfchichen>? '. Anelam, im August 1874.. Der Borstand der SMagogen-Gemeinde - v //v S. IEeimann. \ .. V-,v* Zu Michaelis d. J. oder Ostorir k. J. suche ich für nul« Maiiufaetiu*w,aaren-Gcischäft^>welche^ an 8onnMeNdein^ liii# d«NV Fcstuigeir ig<^h Id&sieift ist, einen Lehrling1 unter sehr günstigen Bedingungen1. Grevesniühleiv i/Meeklhg.