Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 25 (16.6.1874)
- Date
- 1874-06-16
- Page
- Seite 430 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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schöne, wann stehe ich dirvor G'sellwnd Lehrbub als' -schuftige Kerl, schlechte! J 1 i: Michter: Der Nathansohn ohrfeigt Sie zurück? — Iahoda: cZn Zürn, wie Viech, wonn wild wird. Richter: Sie klagen sich gegenseitig - -und stehen nun Beide vor Bericht. :/r— I'ahoda^Ia^da ise .wahr. . "/fMchter.",Und wenn Sie sich nicht in Frieden ^vergleichen, - muß ich Sie Beide verurtheilen. — Iahoda:. No, da war nit schlecht. <Zu Nathansohn gewendet:)' krstre-(Brüder)- mi fan me wieder gut: Mein? Weib füll-sagen was will, :du hast mir hul- ] i ';fn .#,«.5 e 1 ■ ' Väcanz. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle des ersten Cantors baldmöglichst zw besetzen. Tüchtig geschulte Vorbeter, von gediegener musikalischer und liturgischer Befähigung.,?■ welche auf diese- Stelle reflectiren, mögen sich spätestens bis zum 15. Juli c. unter Einsendung ihrer Zeugniffe bei.Gr. Stadtrabbinat dahier melden. ... ' . / Mannheim,!. 4. Juni 1874. Der Gr. Synagogenrath - (U.. .6515 a.) ,< , Dr. Ladenburg. Die-hiosige jüdische Lehrerstelle ist bei einem festen jährlichen Einkommen von;3 0 0 Thlrn. sofort, zu besetzen. Näheres bei Br. E. Wreschner in'Rakwitz) R eg.-Bez. Posen. ' . Die hiesige Lehrer-und Cantorstelle, verbunden mit einem Einkommen von annähernd 450' Thlrn., wird bis zum '1. September'e:"vacant.! .-, . - . : Hierauf reflectirende. geprüfte Lehrer wollen unter Beifügung ihrer Zeugniffe sich melden. - Der Vorstand des Synagogen-Bezirks Wesel. Durch die Berufung des Herrn Dr. Horovicz nach Gnesen ist in hiesiger Gemeinde die Rabbiner- und Reliqionstehrersteüe, mit welcher einFirum von 600 Thlr.p. s. ercl. der Rebeneinkmiste verbunden ist, zum 1. August c. vacant. Akademisch gebildete Bewerber wollen sich bis zum 1. Juli e. unter Einreichung der Zeugnisse bei uns melden. Reisekosten werden dem Gewählten erstattet. Lauenburg i/Pomm., den 24. Mai 1874. ' Der Vorstand der Shnag og en - Gemeinde. Z. Berliner Beer. Weinstock. An der hiesigen dreiclassigen Religionsschule ist die zweite Lehrerslelle sofort zu besetzen. Unverheiratete Bewerber, welche Tüchtiges im Hebräischen leisten und auch in der hebräischen Grammatik■ unterrichten können, wollen ihre Bewerbungen und* Zeugnisse an Herrn S. Friedeberger hierselbsl einsenden. , Der jährliche Gehalt beträgt 300 Thlr. Die Stundenzahl des Unterrichts 22 wöchentlich. Schrimm, 1. Juni 1874. vor Vorstand der jüd. Gemeinde. ' B* Beclier. fen, wie'tvar ich arme"ich gchilf dir.'—^Nathansohn:, :Jch bin gut und verzeiht dir,' "doch' nehme ich nix öon dir-an/ kein Darlehen und' kein Geschenk, ich will nix stören deinen-Hausfrieden. Ich sage mit Abraham, dem großen Patriarchen: „Weder Faden noch Strumpfband ' nehme -ich von dir-, damit'du' nicht sagen sollst/"du hast reich'gemacht den Abraham." >.R i ch t e r: So ’ reichen 'Sie sich versöhnt die Hände' (geschieht), und ich erkläre im Namen Sr. Majestät des Kaisers, nachdem beide Theile' die Klage' zurückgezogen haben,L die' Verhandlung für beendet!- " ' f>i i g e n. . Für die Gemeinde Cassel, t Provinz, Hessen■ .Nassau, wird pro /. September e. ein tüchtiger , musikalisch gebildeter Vorsänger gesucht, der im Stande ist mit Orgelbegleitung die Gebete vorzutragen.. . , Der Gefialt ist vorläufig auf 600 Thaler pro anno fixirt. Bewerbungen nebst Zekgr missen 'sink baldigst franko an Se. Ehrwürden Herrn Lfindrabbinen Dr. Adler in Cassel einzusenden. - Cassel, den 31. Mai 1874. Die Gemeinde-Weitesten. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines ersten' Cantors und geprüften Religionslehrers am 1. October c. neu zik besetzen. Derselbe muß p"2 und im Stande feineinen Chor: zu leiten, sowie befähigt den Schochet im Behinderungsfalle zu vertreten. > Fester Gehalt 600 Thlr. pro anno und freie Wohnung. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer abschriftlich beglaubigten Zeugniffe und eines curriculum vitae an den Unterzeichneten wenden. . Reisekosten werden nur dem Gewähltenvergütet. Stolp in Pommern, im Mai 1874. Der Vorstand der Shnag ogen-Gemeinde . _ E Heymann._" Die .Har Sinai Gemeinde in Baltimore (Md.) sucht dievacant werdende Rabbinerstelle zu besetzen, und ladet hierauf Reflectirende ein, ihre Anmeldungen rechtzeitig an den'Unterzeichneten einzusenden. , , .• . . , .... . Die.Gemeinde huldigt dem entschiedenen'Fortschritt; ihr Cultus stützt sich auf das yon ihrem frühem Rabbifier, Dn David Einhorn, wahrend seiner, hiesigen Amtstätigkeit:verfasste und in derselben zuerst eingeführte Gebetbuch! Der bisherige Gehalt beträgt 2500 Dollars per Jahr: ausschliesslich der Nebeneinkünfte. Bewerber, die auch der englischen Sprache mächtig sind, werden bevorzugt. > S. G. Putzei, Präs, d.. H. S. G. Nr. 24. N. Entow Str., Baltimore, (Md.) U, 8. ~ Lehrling Gesuch. Zn meinem Mauufactur- und Gar-erobe-vetnil-Geschäste ist eine Lehrliug-Steüe zu besetzen. Lost und Logis im Hanse. ., , Hamm in Westphalen. S er nhard LohnberZ.