Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 23 (2.6.1874)
- Date
- 1874-06-02
- Page
- Seite 395 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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395 einer neuen SpecidS von Polen verdient eifrigfi gepflegt zu werden. kaffen wir unS von tiefen guten Leuten in der Erstrebung unserer Forderungen Unterstufen und gestatten wir ihnen immerbru. sich bis dahin „jüdische Polen" zu. nennen. Haben wir aber unsere Wünsche erreicht, dann werden wir schon dafür sorgen. daß auS den „jüdischen Polen" hübsch 'wieder — polnische Juten werden." * Mcnder ergötzlich tarn die Sache dem Schlome Barrasch vor, u-d tiefer seltsame Mensch sagte zum Stadtarzt: „Aachen S:e nicht — eS thut koch web! Kennen See die schone Sage vom Birkenholz7 Bom Elsen laßt öS sich lautlozersieffchen, aber wenn ein Keil auebendemselben Birkenholz emgelricben wird, dann ächzt eS schmerzlich aus!" Auch Herr Chain, Kratzer wurde tiefsinnig und sagte: „Warum ich ein „jüdischer Pole" geworden bin, daß weiß ich: aber warum er, ein reicher und ehrlicher Mann, egeworden ist?" . . . Und zum Schluß mag noch Herr Ianko Czupka sein Sprüchlein sagen: „Jüdische Polen — daist ein Unsinn. Polen blut ist edles Blut, Iudenblut ist Hundsblut. Mischen läßt sich BcieeS nichl. Also — ein Unsinn — eine Unmöglichkeit!" Und damit seien die WeiSheitSsprüchc der Politiker von Barnow geschloffen. Daß sic wirklich so gelautet, davon könnt ibr überzeugt sein, auch wenn ihr den Namen Barnow aus der Landkarte GalizionS Nicht findet. Aber ibr trefft dort so viele! Namen aus ,,ow" und ,.cze", wählt euch einen beliebigen heraus — waS hier gesagt worden, paßt so ziemlich aus alte'.,. . . K a r l E m i! K r a n z o S. U n z e Durch dir Serusnng drs Herrn Ih\ ttororici nach Kursen iß in hiekßkr Eemnndr dir Kaddiner und tleli yionslehrerlttür, mit welcher rin /irnm von 6(H) Thlr. p. n. erd. der ÜrdrnrinKünste verbunden ist, 1. August e. vacant. Äkadrmisch gebildete Lrwerdrr wollen flch dis rum l. Juli nntrr Einreichung der Jrngnissr bri uns melden. Krtfrkoprn werden dem Gewähllen rrflotlrt. tauendura i drn 24. Mai 1874. Der Vorstand der Synagogen-Gcmeinde. I. Berliner. Beer. Weinstock. o« unserer Gemeinde ist die Stelle eines ersten CanlorS und geprüften Religion-lehrerS am l. Ocobcr e. neu zu besetzen. Derselbe muß und im Stande sein einen Chor zu leiten, sowie befähigt den Schocher im Behindenmgsfalle zu vertreten. siefwr Gehalt t>OU Thlr. j»ro autui unt freie Wohnung. Bewerber wollen sich unter Einreichung ibrer abschriftlich beglaubigten Zeugniffe und einecurriculum Mt;»«- an den Unterzeichneten wenden. Reisekosten werden nur dem Gewählten vergüte:. Ltolp in Pommern, im Mai 187-1. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde <8. Heymann. Reisender gesucht (Israeli tj für ern Geschäft in Schuh-Artikeln für die größten Plätze Norduut SüddeutschlandS, Samstags und Ferenagö geschloffen. Gu:o ^erfaufer, die Ärtifd und Kundschaft kennen, erhalten den Berzug. Francs-Offerten ^uk» >1 2442 beförder'k die Anncnctn- ExpediUvU von Rudolf (W/l, Mandli-nslr. i«». Mehrere Gesellen und Lehrlinge werden aus sofort gesucht. Kost und kogiim Hause. MoseS 38iener, Bü rstenmach.r -in Wittlich. 4 g e n. / Bom l. October ab Wirt Ni unserer Gemeinte die Stelle atS Schocket,. Borbeter und NeliglLNStedrer vacant. LaS jäbrliche Honorar beträgt 30n Thlr. ezctusive ter Nebeneinkünüe, tiC au^ 15ü Thlr. zu veranschlagen sind. Reftectanten belieben sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse an den Borstanr;u wenden. Reisekosten werden nur demjenigen vergütet, der von der Gemeinte engagin wird. Rasteuburo in Ostpreußen, den ln. Mai!>7l. Der Vorstand der Synagogcngrmeindc. I»ie Har Sinai Gemeinde il' li:»lri,nar,- iMiU >u>l,i'a>,- \3 ont \w*M)eude llahbim'rslrlI«* zu U'>*Urn. um! laiicl hifraul Rfllrclimmu!i‘ «-in. ihre Armieldun^ni ivchlzeitic an drn Inift/ncluirtfii einz-usrrulcn. I*i«* (iermitulr hulilijzi «lfm entschiedenen Fortschritt; ihr Cnlti.s sliilrt sidi auf da* \«>n ihmn!ifihrrn llubbiinT, l»r. l>avni Kinborn, wiihrciiil seiner hii'M>;rti Ami>(11ütiitkckit > rrla^U* uikI in iJrrsdbfn zuor*, fini?fful»rlt> (i**hrtlnuli. I»»*t bisherig«“ lirhnlt brlranl?M)0 holbi*-, |*»-r Jabr. aiiSM'lilir»*- lieh drr N^hfiminkuiille. lir\« frbrr, >>i«' auch i!f i rti Spi aclir nuditi^ -iml. ltf\orzujft. * S. 6 Putzei, Präs. ti. If. G. Nr. 24. X. Entow Sfr., Baltimore, (Md.) U. S. Drr frit 21 Zahrkn hirr fntigirrnbr Lultnsbramtr ist lri-rk vrrstorbkn, und wünschen wir daher, daß Liese Ltellr möglichst sosorl wieder beseht werde, und fordern geeigiirtc HcDrctantm ans, sich schlrunigll bei uns persönlich;u melden.. Neiselwsten werden jedoch nicht vergütet. Lippehne, den lü. Mai 1874. Der Vorstand der Synagogen Gemeinde Roneuhery. Y ür mein Mnn ti (n<• turn a a rv tinfit il Co nfectio ft« »wHc'Kic* an Snbbnth- « *v\t 1 i>>sen i>t. Mit-Ihr zu in hnldi^en Kiiitrht « inen mit guten Seliulhenntnissen versehenen Lehrliim. .Vortfz Öntherg in \eftieiin nit iler HUbr* n ,