Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 18 (28.4.1874)
- Date
- 1874-04-28
- Page
- Seite 297 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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297 Suche über, bie- ,-,CherubiM-'/l 60), daß alle. Besitzthümer von, Gott kommen, und uns nur zum Nießbrauch übergeben - seien,! soidaß Gottk sie uns ^wieder? mehmen-, könne/ durch welche Be-! Pachtung, der Schmerz.über/Hren .Verlust-.gemildert werde. Er preist daselbst allerdings,,-nnd wir gewiß. Alle mit ihm,die Erkenntniß j Gottes als (nicht wie B. Bsagt, den „wahren; Schatz", sondern als „das schönste Besitzthum" des Menschen! (p- 147). Daß Philo den Tempel, die Priester und die Opfer als bestehend voraussetzt, sie und das Gesetz darüber^ zum/Gegenstafld weitläufiger Auslegung macht, also nicht mit ihnen" „bricht? wie B? Bl' meillt) sie nicht beseitigt' oder vernachlässigt haben 'will,! Ä/neHe jedoch--als unbedingtes Herlbedürfniß anzüsehen/ darin- Ägk nichts Eigenthümliches/-''Das' 'hatten die'-' Propheten -uü'dj die h? Sänger schön 'seit''Jahrhunderten' gelehrt, ''das lag beson-i Hers' damals; für die'' zahlloses,' außerhalb Palästinas - ansässigen - Äuden vor' Aü'gen,'' und" das sprachen-■ auch ‘ .nach-"dev' Zestöräng! des Tempels die talmudischen Lehreraus,-als'sie"erklärten-' däs^ 'Gebet-vertrete die' Stelle ' des ^Opfers, v Und hierbei" wollenj Wir noch zum Schluffe auf 'eine sehr 'bedeutsame stelle > aüf-l merksam machen? In dem Buche rde'- sacrifi'Atelis-et *Gainij ■ *1 88 Zf;)' miterscheidet "Philo' ' zwischen^dem ' unvollkommenen! . Frommen und 'den wahrhaft ^Heiligen - die" er 'als' die -Leviten! bezeichnet? Er ' saßt' null:' ';,Die UnvollkömÜiönenl'chaben"den! heftrg'tzn "Logos als -Gesetz' - die' Levitenaber 'dienen dem -wahrhaft! seienden Gotte.^'' ' Das "chdißt'''nichts Anderes ''als': - der^ Logos,! dle'^göttlich'e' Vernunft/ ist -'nur ri nd'Eigenschaft Göttes; - wir! dbeH wollen wir wahrhafte'Diener Gottes Hei'n/ müffen ^Gotk in ' allen' ‘ seinen'Eigenschaften nacheifern,- müffen 'ihw in' seiner ganzen' Vollkommenheit, in seinereinigen ^Heiligkeit erfaffen- und - in-uns! 'ausnehmen. 1 ' > '**? ihi9Bix flub 'ber Darstellung des' Herrn- B. 'B? gefolgt,'" und! Wen 'stur einige wesentliche Punktehervörgehoben)'widerlegt' und Dergt/ ' wie' willkührlich ' de^ Perscrffermit den 'Gedanken' und Asissprü'chen 'Phikö's di'mgeht/ um' diesem?'ein' vollständigeschrisiikiche's 'Gepräge 'auHdrück^n. ' Wir glauben nächgewieferi' zu'häberi, 'W dieser Versuch" gescheite^/ daß' er"siichts als'em^künstliches Machwerk ist. Wollte B. B.' chi^iKch''eÄeisen^däß'dns^'ch'nsk- -M^Müm^'iäuve^i>äS",Krchrijrenkhutä"^P?/'^eslschlsn vor dM'Ehrlstenthüme^ in söinÄweseüslichsten-'Bestääötheilm'-vÄ Händen gewesen': "so" ist "'ihm"'Dies? t/r cht geküügen?'''Wollte' 'er! das -Christenthn'm] tilS ''aus1 der gri'echkschW'PHÄösvphie tuÄ'- Pb.j Whfiikdrg a'nisch her'äüsgewachsen'demönsirlren-: sbhät'e^dürch-! ÄS^ehlgegrifftzv"'-^-^'hab'Äi^ts ' gethan; ÄS "die "BiM^'bei: chnsisichen Mystik auf'dieSergÄngenheih' besonders Huf did Lernet Wnd^ Philo^ übertragen,-'ünd Pit -Hm die'' schillörkden Figuren! Philo's übermalt zu haben. Es bedurfte aber""nur' einer g6-> NNresi-''Ptüfüng«nt diese'MäüsPmWM'e'ntdeEm^ und nichts WzuschWererl Mühe, Ästr MPüfgeMgenen UaMw w'iödbt' abMi! Äischm?'"?'! ,j: 1 ww fli-jfjffiiy.'H’ n; h'j: ' ' ' Literarischer Wochenbericht:; ü>>!pu}^rm x’,1 u-rttsisM'-r- Berlin, im April. i] Das-Schächtfäch, methodisch -bearbeitet von, MviMem-jam i nr,är;Gadebuschil Mit Holzschnitten und. - einer /großen .^farbigen Tafel. - Leipzig, Baumgärlner. 1;874.*:.Es sind /bereits'.mehrere-.Schriften-in deutscher Sprache : erschienen, - welche Anleitung..zum.-rituellen ''Schächten geben, wie das nar rv»a betitelte Bächlein oder „der theoretische Schächter" von Dan zig er. Dieselben sind jedoch mangelhaft und vö/^ig - ^methodisch geblieben. Das vorliegende Werk füllt, wietman'mit" völliger Unparteilichkeit versichern kann, diese Lücke in trefflichster Weise aus? llEs^giebt? sowohl demjenigen, der sich über Viesen Gegenstand unterrichten will, eine wiffenschaftliche Anschauung' des'^ganzen 'Gebietes, 'als auch-t eine' vollständige' Anleitung für den/- w'elcherPch"züb praktischen'Aüsüb'üüg'-des^Schäch- -tens öorbereiten-w'itt.^ Wer^dieses WLrkcheü^'tüchkkg^durchstudirt hat, wird - Nur noch- -'kurzer Mbüng -bü -einem-'Ächächler bebürfe'n, «r das' Fajh^' gründlich-P' keMerf'und -irr' üeseW Amte verwendet zsi werden-?Wir'können" uris'Perbei auf'^- da's'Ärtheil' 'meh'rdrör praktischer Schächter "bkl'üfen-?^ Im'?ersten' Theilö"'rst das Schäthkfach,'nm' zweiken dieW'öikäh/'im'dritten ^as-Trieben oder Porschh'n ausführlich' behandelt?- ^Durch'!Holzschnitte' und -eine'-tzroßePrbigö -Tafel-'ist!alles Einz'elüe-zur'Anschauunggebrächt?"-WWAfa'Mr hat es verständen, MeraMsir8örsen'^und"'methödifchen'!Msd^u^isi finden.' Die Ausstattung ist sehr augemeffen/^?-"''- ' tl<r i hi< w'i 'j!(„.v, w,. : .<'U F rÄn kfü r t';ä?' Mi^lniMprit.'Biblische' 'Grzähküngen für di'e ' isräel.?'Äugend? ^Be'ckrbeitet''von' llr?l'J'a-co'b^Auerb a ch. Erstes" Bändchen' 'iL'eipzig, 'F.^Wi-BröckhiLnS, - f 878%'V Menn^i'ch dieses für''Volksschulen 'so Wichtige Lehrbuch"'iü ^diesem geschätzten Statte änzeige? ffo'' g'eschibh^'Die^^theils'dariim-^' weil 'rch^1 in" der erfreulichen Lägb -bin- 'mitzutheildn? daß auch 'has'zwei't'eBändchM, die? biblische'' Geschichtk 'vöm^Äüftreten! Samueltz'' bis 'zur Zerstö'- rung bes' TetnpelS Ächalteüd?!fürlden 'Drück vorbereitet/ in'Bälde 'erschöine^^Md/lHeils^äber^auchj' weib'-ich'äus eigener Mfahküsiß 'bM^UnwrUch^e^G'elLgenhbiklhaÜe, "die^Borzüge'deffelbew''geüaü ^en'üen''M lernen. u.n>: ,-vur/ Diese biblische Erzählungen, welche so recht die Vorstufe, für die -vorn ^'geehrten 'Vi/rfaffer'Wäusgegebene'Schnl^ün^HaushP'el''bsideh/'ün1erfcheiden - sichv'önivielen Darstellu'ngeii"ded chkblifcheü Geschichte 'für did -ünterü ^Stufen/''bei''denew gewöhnlich siür^'der Fähen /ddÄGkschichl'e' feffgehalten'-wktv^ dadurch" häß'-sie alle! vonechtzlöib'lischem' GeisttzGürchPeht/ 'ineinsächer/'edler^uiid Möner-SprW-'?nüb -dazu-"beitragen/-die''Liebe -für?bie'BibWb'si den,Kleines zl^WMn?ünd"^u>mchren?"u.^.'i-. n'Dft^wö'le's-'nöthig ist,'sind p'a'ssend'e?imi biblischerrDoMtzehäfteüe iC'rlMÄüsi'gen "mit^iMdie Darstellung verweht? statt ^der gewöhnlich üblichen moralischen Nutzanwendungen, die MiHriMn äüftdä^^Kknb" jedett-' 'Eindrll^ 'verfehlen.urcr^L im --MchltMgidtttzßrded Dätftelluntz"geschickt mün^eMadiÜMelle