Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 15 (7.4.1874)
- Date
- 1874-04-07
- Page
- Seite 252 (sequence 12)
- Language
- German
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~'t benen l Gründen 'in.; dem ^gegebenen Fallc^UaslÄSMeement. nichv -r.verweigdrn/darf. >^nh *«.$:,*. .suiliO: rt-st aff- /i-:^ ^r^fu] ^l-^/OMer;GemeinderäthSsitzüng domr 1'8.- Märzr!kästK>ieselrEan-^ Malm fzÄruDebatte"mnd^ 'sie würdet trotz - der ^ävarinsien nBefür- Wortung /seitens des /Htädtischen- ^Schülritthe^ l(wMö»üer ■?van‘ 4nderoys)' «ittf715 gege»/i4 Stimmen (1-Stimmzettel blieb -,ip Irlsvoo) verworfen. Die Gegner erklärten Achtung zu hegen für den principienfesten Candidaten, aber die gesetzmäßigen Vorschriften könnten nicht umgangen werden. Die neutrale Schule würde hierunter leiden, und man würde sich'wieder zu ConfessionSsehuK»'hnrnekgen. Der"Schulrath Widerte darauf:u ' :>3 " ^>ÄH 'erferme die Nichtigkeit dei?'PesihweÄ>e der Redney'^äLer ^Ausnahmen "dürfen-vörkommen.'"^Ä«fM^d'^eligrösek^UebeW^ . ''zeugung wünscht der-Eandidat'l'/15' d. 'derSchulzeitdispensirt zu sein. -- Die -'reltgiöfe1'lieBergcujgÜTigf üiib Äe'besondere gcfct&- *" f<^aftti<^c '^tctlutigr ttcrbtcrit; 53erftcf^ Der gewöhnliche Ruhetag am' Sonntage ist eine Härte für Ne Israeliten^ dieser ' ° gesellschaftliche - Zustand muß/einigermaßen zur 'Nachgiebigkeit leiten.'' 'Ein' Israelit muß ''so'viel'äÄ möglich '^arn SLbbäth' - von'cher Arbeit chefteit'werden; "hier Lou einer Schule,''' von 300 Kindern besucht, sirid '42st»m^Äah-aE'aLwesend^'ä ist' ' demnach' Möglich den Herrn EäMdaW-^ü'"b'iSpenfiM? Äuch' ^' bisher ist Dies -schon stattgtzgebem Mrde^ dhne -Storung verursachen, doch als er 'einmal sich Ma rine Stelle' an' eindr Schule, welche ausschließlichvon UichüsMittschen-Kinb'M'besucht wird, bewarb, wurde ihm mitgetheilt, daß Nachgiebigkeit -' dortnicht? möglich Nun aber muß man^WM Ächtigen ' Lehrer nichts m den: SBejf legen/ um zu avanciren^ " < 5 f Die Neutralität der Schule hat mit dieset Angelegenheit nichts' '-zu schaffend . ' -'' ' ' '' : Man berücksichtige religiöse Skrupel '"in lgetviffen Grenzen 'und wenn den katholische»' Lehrern erlaübd chird 'an' kathol. Festtagen ' abwesend ''zu sein, sollte/IsräeliieUAehnlichös erlaubt ^werden, wo'Dies''möglich'ist.^ - '‘ v'•* v;j-*7 Was die' Abwesenheit' der Kmder betrifft/' so wurde -seitens der Opponenten bemerkt, daß bei dem Mangetfeines Schul- und' Lernzwängesmä» gegen -sie miHt^dillsihreiten-'bänn.^ BeEten^geKnübei!'dürfe-jeddch'keiüe'MönKche'Rücksicht'^eivöhrt werden. Die betreffenden Vorschriften feien Pricte Und es'könne nicht - angehen, daß Um Eandidät, - welcher'-' erklärt/' ■;,ich kann den bestehenden Vorschriften nichtdnügen"f'ernännt cherde7^ Die Gegner, welche gegen den Vorschlag des'Bürtzekm'eisters und den ' Schöffen gesprochen, / sind iiNichtisraeliteu. Ein ^israel. ' Gemeindöräthsmitglied: stellte. vor//die 'Ängelegenhesi' nöchMls^.zu vertagen/ -und Bürgermeister und Schöffen'zü'ersuchen 'U^üerditigs mit'dem Schülaüfseher und demDberlehrer-zü^ berathkn/ '-welcher Antrag jedoch keine Unterstützung fand'.' ''‘•:r<,‘r Mr: Wahrscheinlichstammtder unbeschriebene - SkimüizettWvon dem'-Urheber diese's^Antrages-her. . ü §äaMärz.lltt (Privätm^ rs DieMAtheiL lungPäus Ämsterdam?voml üMärztte:^»LsNr. ui-3-^stellt 'den VedläUs'derdärin besprocheNen nAngelegenheitcnicht^sehr- 'glücklich dar. ' In - keinerlei "Weise /war?in ^der ^öffentlichen Preffeein' Bedenken ausgesprochen worden>döaß^dieMahbwes^jiWischen Lehrers nicht ^genehmigt - werden sollte pnweil n er i t am lSabbäth" und rHest-' tagenaNS 'Gewiffensbedenken nicht ‘ unterrichten wolle. •Ganz? -inj. Gegentheil, die^bedeütendsteN-Blätter billigtettttden'V'orschtag-des Bürgermeisters» und der Schöffen/ ülid^erächletenn ihn dem-Geiste üNstM^fteisinytgen VerfaffüngWnz cdilformu-» Wenn? das Schuls ^gleMMt'lMEhter^/MättehMmSdnntaV^und'ÄnsideN.chnstL lichen' Festtägeit 'nicht' ist'der Schule? W -erscheinen, -so sei/- sagten die politischen Blätter/ hiev eine- LiMe Vorhändenbd':dem Geiste unfMrMffü'ffMgMemäß'lfd'M^WrgLehE<mtzM«m1trwerdM müsse/ iseinerfeits - ÄMSabbath Ändu-aNi -den -jüdischentiFesttagen zu' fehlend Mätt^Wnnto vahrrf ÄN'"'veL'Wahl desMvF HÄlftlehMs-Acht^M<MM-'rDa-^Mb-Eve^^HerrdW^M.^J:- M Lech, Nr istsseinem 1 -Mingefandt^^ E 's„Haiidelsblüd^'die^'Sache.' ümkehrte iirfe^ auf vierShitzef stellte, i!-Seine Behäüptüng, Staät habe auf kirchliche! Einrichtungen und Gewisstnsbedenken nicht!MnWgehen-/-ifi^faktisch rfalschpvenn^dS-rgiebt•• auch-in "Holland käumUin-Gesetz aüffallen staatliche» Gebieten,' -M-welchem nicht äü^'kirchlichen/'Einrichtungen ^üNd-Gewiffensbedenken: .Rücksicht genockmen,' -iünd ihnen - ein Plätzl r eingeräuckt'wird. ^.' .Hierdurch^ ist"dke - Aüsschließüngjedes^MMenWuen Juden' fo' lauge ausgesprochen, als nicht ebensö aüf^dief'jüdischen' Einrichtungen und' Gewissensbedenken dieselbe Rücksicht genommen^ wird. - - Hierfür ist-Nlsö'-'zü kämpfen/- Die'' ganze -Iüdenheit- Hollands ist daher über diesen Borgang- und das unberufene Einschreiten Ues^Herrnvr.' Levy in gerechter Aufregung/ Es - dreht sich immer! um denselben Punkt :- man will die Trennung -von Staats und- Kirche;' aber während man dieses -Princip denchristlichen^Kirchen gegenüber nicht durchführt^ sollen die Juden die Opfer desselben'sein-! Rußlands" -- -PeterKburgi >im--März. Kieü -fand -Anfangs - Marz '^eme lZüsä'mmenkunft^ von Räbbinerm - statt,- bei welcher unter'Anderem' der LezeichüeÄdd' Beschluß "gefaßt/wurde, aü'f'-ihre"Gkäübentzgenössen bezüglich'l'der Militärveform 'inc dem- Sinne' einzuwirkew,--bäß s dieselben -durch ' ihr -Verhalten -gegeniiber M neuen allgemeinen'Wehrpflicht den-, den »Jude»'^gemachten' Vorwurf-gründlich -widerlegten/-sste entzöge» -sich' dem - Militär--? dienst^ mit- Vorlieben Dieser ^' Vörwurf! ^'istallerdings -gerecht-- fertlgi, '-konnte'/jedoch bisher,- mit geringen uAütznahtnen!: vielleicht/ äüf^älle'Ubrigen-''mili't8vpflichtigen-!'GesellschLftsclaffen -' ausgedehnt^ werden^'' '' " " " ■; vnif‘r',i;’; 'Ir-'-',-i/r—-f h‘"Of t: ^1-,';v--:yji lir,:;