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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-03-31 · Heft 14 (31.3.1874) · p. Seite 239

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 14 (31.3.1874)
Date
1874-03-31
Page
Seite 239 (sequence 15)
Language
German
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M n z e i g e n. GMärung. Unter vielen Beitrittserklärungen, zu meiner in Nr. 12 dieser Zeitung veröffentlichten Petition an den hohen Landtag, erhielt ich aber auch Zuschriften, die mein Vorgehen aus besonders drei Gründen tadeln: l) soll es nicht passen, persönliche materielle Interessen geltend zu machen; 2) sollte ein Einzelner nicht Vorgehen; 3) sollte man es nicht öffentlich aussprechen, daß Biele aus nicht consesfionellen Bedenken aus der Gemeinde treten würden. ad I. erwiedere ich irvn y»« map ■p« o.« wenn durch ein neues Gesetz nur hundert Lehrer oder andere Beamte ihre Existenz verlören , so wäre es Pflicht der deutschen Judenheit ihre Rabbiner voran den Erlaß eines solchen Gesetzes mit allen nur niöglichen.Mitteln zu verhindern, ad II. p'K nmb bnn>wn tzr« Ich habe lange genug auf berufenere und fähigere Hände gewartet, die das Werk unternehmen sollten, aber es ist die zwölfte Stunde und dem hohen Landtage gegenüber bittet doch kein Einzelner, sondern alle Unterzeichneten. all IH. D'pnnb D'?;i25 D®b ripbrnp bD wo es neben den materiellen, die heiligsten Interessen des Judenthums gilt, halte ich falsche Scham nicht für angebracht. Im Anschluß an diese Erklärung, fordere ich die hochwürdigen Herren Collegen, Rabbiner, Cantoren, Schächter, Lehrer, Synagogendiener u. Secretaire, dieses bisher noch Unterlasten, dringend auf, mir ihre gefälligen Unterschriften bis spätestens den 6. April einzusenden. Die Zahl der eingegangenen Unterschriften ist bis heute circa 100. *’ Dirschau, den 24. März 1874. Dr. Jecheskel Caro, Rabbiner. Waeanz. In der israelit. Cultusaerneinde Güsten fAnhalt) ist die Stelle eines Meligionslehrers, Borbetersu. Schächters zum ii Jütti 'd. I. zu besetzen. DerGehült betrügt^Lstst Tblr. p. schöne Älmtswobuüng mit Garten- GMa-Eiünahmen für Schechita und Schulgelder, sozvie Zteeidentien erhöben das Fixum üm ein Bedeutendes. ^Dualisteirte Bewerber tzvn streng religiöser Gesinnung wollen ihre Bewerbung mit Anschluß ihrer Zeugnisse baldigst senden nir den - Vorstand der israel. i - Cultusgemeinde Güsten (AnKalt>. Abraham Levy Goldfchmidt. Für die erste Elaste unserer zweiclassigen öffentlichen Elementarschule suchen wir einen tüchtigen Lehren der zugleich.die Befähigung zum Predigen besitzt. Cantorät ist erwünscht/ jedoch nicht unbedingt erforderlich. ' Nur qualificirte Bewerber, denen neben freier . Wohnung ein hohes Salair in Aussicht gestellt'wird, wollen uns ihre Zeugnisse über bisherige Thätigkeil emsenden. Dortmund, im März 1874. Vtzs MÄNiä cker -7.. . . Die Stelle eines Lehrers und Cantors, bei der israelitischen Gemeinde in OvstzKv ist vacant. Leistungsfähige Bewerber, welche sich genügend ausweisen können, belieben sich baldigst in Franco-Offerten an den Unterzeichneten zu wenden. D e r B o r st and. I,. V.: L. Stern. . Ein tüchtiger Vorbeter, Schächter und Religionslehrer,/welcher auch die Befähigung hat bei Feierlichkeiten einen deutschen Vortrag zu halten, wird zum 1. Juli d. I., wenn möglich auch früher, gesucht. Das jährliche Einkommen beträgt bis 500 Thlr. und freie Wohnung. Nur qualificirte, mit guten Zeugnissen versehene Bewerber werden zur Meldung aufgefordert. Woldenberg, den 17. März 1874. vor Vorstand der Synagogen-Gemeinde. __S. Blumenfeld S. Bud. An hiesiger Gemeinde-Religionßschnle soll ^eiw; pädagogisch gebildeter Lehrer, der auch als Hülfscantor fungiren kann ' und das Borlesen aus der Thora versteht, mit dem 1. Juli d. I. angestellt werden. . u! Der Jahresgehalt beträgt 400 Thaler, wobei bemerkt wird, daß es dem Betreffenden gestattet ist Privatunterricht zu ertheilen.' Die Bewerbungen, welchen rin Curriculum vitae u. Atteste über die bisherige Wirksamkeit beizufügen sind, -werden bis t. Mai d. I. entgegengenommen. Frankfurt a. d. O., den 15. März 1874. Der Borstand der Synagogengemeinde. Die Stelle eines akademisch gebildeten Predigers und Religionslehrers. der zugleich das Borbeten übernehmen muß, wird am 1. Juli in hiesiger Gemeinde vacant. Gehalt 500 Thlr. Die Einkünfte können leicht durch Privatunterricht erhöht nerven, da sich hier ein Gymnasium befindet. Der Vorstand der Israel. Gemeinde ' zu,Wapen.,. Wechtenburg).... . L. ^1. Velreeus. Für die Gemeinde Woischnik wird baldigst ein geprüfter jüdischer Lehrer, womöglich unverheirathet, mit einem jährliches Gehäl-k voü 'Z'üftlThlrn. und 50 Thlr. Wohnüngsentschädigrmg gesucht. Meldungen hierauf nimmt der MMsentant' Hedn Vr./ Brauer, entgegen. . Woischnik, im März 1874. Die hiesige Lehrer- und Cantorstelle, jährlich: mit 300 Thlr. resp. 350 Thlr. Gehalt, freier Wohnung und Feuerung dotirt nebst Aussicht auf erheblichen. Privatunterricht,- soll am 1. Mai resp. 1. Junio. besetzt werden. Reflectanten belieben sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand zu .wenden. . ' Pr. Oldendorf, den 22. März. 1874. ' Der Doiistattd. i Ein Lehrlings und ein Volöntair wird: in. ein'. Meta-llwaMen-^ Geschäft, welches Feiertags'!'geschlossen,, sofort ojesücht^' FMM ^Offerte»; Hüb'. "Or*?^är'cheforgt'chiv-..^ed./h. Bl,.

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