Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 8 (7.2.1874)
- Date
- 1874-02-07
- Page
- Seite 132 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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berechnet jetzt die sämmtlichen auf der Erbe leben. Menschen zu 1300 Millionenvdr 56 Jahren zählte Wan nur. 1006Millionen!. Däß überhaupt tn früheren Zeitaltern. die menschliche lBrvölke« rung der Erde viel geringer gewesen, versteht sich von selbst, wenn man die ungeheuren Landstriche bedenkt; welche mit Urwald irnb : Sumpf bedeckt waren; also eine höchst dünne von Jagd und Fischfang lebende Bevölkerung hatten. Rechnen wir durchschnittlich 500 Millionen; so ist das sehr hochgegriffen. Wir erhalten dann 50,000 Millionen Menschen, die in diesen drei Jahrtausenden gelebt haben und gestorben sind. Auf ein Grab sind 20 Ouadratfuß (7 F. lang 3 A breit) zu rechnen.. Dies macht für albe Menschen während der drei Jahrtausende eine.Billion Ouadratfuß. Eine geographische Quadratmeile '(24,000 Fuß) befaßt 576 Millionen Ouadratfuß, so daß eine Billion Quadratfuß etwas über 1700 Qrrgdratmeilen, machte dies^ift g?nau der Flächenraumwelchen die beiden Provinzen Preußen und Posenzusammen im preußischen Staate einnehmen, Die lnäöpöuüsnee kann sich also beruhigen, denn selbst vorausgesetzt, daß unter dieser Herrschaft des Judenthums niemals ein Friedhof zerstört, und jedem Todten die ganzen drei Jahrtausende hindurch sein. Grab bewahrt, auch von der durch das Judenthum gewährten Erlaubniß, . nach einer längeren Zeit das Gräberfeld mit einer genughohen. Schicht Erde zu bedecken und in dieser, neue Gräber anzulegen, niemals. Gebrauch gemacht worden wäre, würden sämmtliche Gräber fämmtlicher Menschen zusammen nicht die ganze Erdoberfläche, sondern auf der ganzen Erde nur zwei Provinzen des preußischen Staates eingenommen , haben! % n z e Exin, den 4. Februar 1874. Noch ein . Lehrer soll hier an der jüdischen Schule sofort an gestellt werden. — Gehall 250 unter Umständen 30 ö Thlr. und freie Wohnung. — Bewerber wollen sich schleunigst bei uns melden. Der Magistrat ttnd jüdische Schulvorstand. Zum 15. Mai e. wird" die Stelle des. hiesigen Cultusbeantten, welchem die Functionen des Vorbeters, Schochets u. Religionslehrers obliegen, vacant. Quällficirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstände melden. Der Gehalt besteht aus 250Thlrn. baar, freier Wohnung, einem Gemüsegarten und den nicht unerheblichen Accidentien aus der Schechita. Bewerber, welche gottesdienstliche Vorträge in deutscher Sprache zu halten vermögen, werden vorzugsweise berücksichtigt. Reisekosten werden den zur Probe berufenen Candidaten nicht gewährt. Tempelburg, den 2. Februar 1874. Der* Vorstand der jüd. Gemeinde. Leibbolz. Zum 15. Mai d. I. wird bei uns die Stelle eines Religionslehrers, Bprbeters und Schächters vacant, welche mit 140 Lhaler Gchalt, 25 Thlr. für Kibovim, sowie Einnahme der Schechita und freier Amtswohnung dotirt ist, es wollen sich Bewerber durch Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst beim Unterzeichneten Vorstand melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Der Vorstand der Synagogen-Mmeinde zu Drossen A n n o n c e. Per gleich oder bald suchen für unser Leinen en gros- & äelsil-Geschäft einen Lehrling. Gebv. Rosenbaum m Göttingen. i g e n. Zum 1. Juli resp. October d. I. ist die Stelle eines Lehrers und Cantors in der hiesigen Gemeinde vacant. Gehalt 250 Thlr. bei freier Wohnung und Aufwartung.' Reflectanten wollen sich mit Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Lengerich i. Westph,, den 30, Januar 1874. Der Vorstand der iörael. Gemeinde. M. Albersheim, Präses. Ein Cantor, der an unserer Schule nur den hebräischen Unterricht zu ertheilen haben wird und auch Bai köre ist, findet in unserer Gemeinde vom 1. April oder 1. Juli e. Stellung. Gehalt 500 Thlr. jährlich excl. Nebenemolumente. Meldungen bis zum 1. März. Grvß-Strehlitz O/S., den 2. Februar 1874. Ser Synagogen-Gemeinde-Vorstand H. Schäfer. Die Stelle eines Lehrers, Schächters und Vorbeters. wird in der hiesigen Synagogengemeinde am 1, Mai vacant. Der sixirte Gehalt beträgt 200 Thlr. arrßer den üblichen Nebeneinkünften, die ebensoviel einbringen. Qualificirte Bewerber belieben sich beim Unterzeichneten Vorstand zu melden. Hohenstein O/P., dpn!Ä2.iÄirnuar 1874. vei' 8 ynagogen-Vorstand. H. Domnauer. Efablirungs-Gelegenheit. Gesucht wird ein gewandter Verkäufer für ein Agenturu. Commissions-Geschäft in einer Provinzial-Hauptstadt mit circa 50,000 Einwohnern. Reflectant muß einige 1000 Thlr, Vermögen haben und gut empfohlen sein, da er betheiligt sein soll. Offerten an die Expew d. Bl. mit genauen Angaben werden erbeten sub N. S.