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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-02-03 · Heft 6 (3.2.1874) · p. Seite 97

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 6 (3.2.1874)
Date
1874-02-03
Page
Seite 97 (sequence 15)
Language
German
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97 K » z e i g e n Erledigte Stelle. Die hiesige Lehrerstelle, womit auch der Vorsänger-und Schächterdienst verbunden ist, soll besetzt werden. Der Gehalt besteht in 550 fl. nebst freier Wohnung u. in Schächtergebühren u. sonstigen Accidentien^ die ungefähr 1 5 0 fl. betragen. Bewerber um diese Stelle werden aufgefordert, ihre Gesuche binnen 3 Wochen unter Beilage ihrer Zeugnisse-bei der unterfertigten Cultusverwaltung einzureichen. Fellheim (Bayern), 14. Januar 1 8 7 4. Israel. Cultusverwaltnng. In hiesiger Synagogen-Gemeinde soll zum 1. Juli e. die Stelle eines verheiratheten Beamten als uriiw, Lehrer und Vorbeter neu besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich bis zum 1. April e. schriftlich oder persönlich melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Zehdenick, den 19. Januar 1874. Der Vorstand. Die Stelle eines vom Staate geprüften Religionslehrers, der zugleich Schächter und Vorbeter sein muß, ist vom 1. Mai d. I. mit einem sixirten Gehalt von 350 Thlrn. und 100 bis 150 Thlr. Nebeneinkommen vacant. Qualificirte Bewerber belieben sich, unter Anschluß ihrer Zeugnisse schleunigst zu melden. . Mewe, den 12. Januar 1874. Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zu Ostern d. Ä. ist die Stelle eines Keligionslehrers, Vorbeters und Schächters in der jüdischen Gemeinde m Fürstenbergin Mecklenburg zu besehen welche bei freier Wöhüung und Heizung außer dem Ertrage der Schechita einen jährlichen Gehalt von 600 Mark einträgt. Nefleetailten wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eines kurzen Abrisses ihres Lebenslaufes melden bei dem Vorstand der jüdischen Gemeinde. Dr. J. Götz. VACANZ. Die mit dem 1. April c. an unserer Gemeinde vacant werdende Lehreru. Canlorstelle soll baldigst wieder besetzt werden. Der Gehalt beträgt bei freier Wohnung, Brand u. freier Bedienung jährlich 500 Thlr. Auch stehen dem Lehrer nicht unerhebliche Nebeneinkünfte in Aussicht. Tüchtige Lehrer, die auf diese Stelle refiecliren, wollen sich möglichst bald an den Unterzeichneten wenden u. gleich ihre Zeugnisse beifügen. Ruhr or.t, . den 18., Januar 1874. Oer Torstelier der israelitischen Gemeinde. Philipp Cohen. Habbinats-Vaetmz. Die in der Sgnagogengemeindezu Gnesen vacanfe Rabbineru. Predigerate Ile, — tvelche mit einem Fixum von 1000 Thlrn. u. circa 300 Thlr. Nebenrevenüen dotirt ist, — soll ivieder besetzt, werden. Qualificirte Deiner her, die auf falnmdisch-rabbinischem, rhetorischem und pädagogischem Gebiete tüchtig und leistungsfähig sind, wollen ihre Meldung bis zitm IS. Marz c. item Vorstände einreichen. Vom 15. März e. wird die hiesige Cantor- und Schächterstelle, .botirt mit einem fixirten Gehalt von.300 Thlrn. nebst freier Wohnung und circa 200 Thlrn. Nebeneinkommen, vacant. Wir fordern Bewerber, die zugleich im Stande sind deutsch religiöse Vorträge zu halten, auf, sich bei uns zu melden. Heilöbera, den 20. Januar 1874. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Die Hai* Sinai Gemeinde in Baltimore (Md.) sucht die vacant werdende Rabbinerstelle zu besetzen, und ladet hierauf Rcflectirende ein, ihre Anmeldungen rechtzeitig an den Unterzeichneten einzusenden. . : # Die Gemeinde huldigt dem entschiedenen Fortschritt; ihr Cultus stützt sich auf das von ihrem frühem Rabbiner, Dr. David Einhorn, während seiner hiesigen Amtstätigkeit verfasste und in derselben zuerst eingefUhrte Gebetbuch. Der bisherige Gehalt beträgt 2500 Dollars per Jahr, ausschliesslich der Nebeneinkünfte. Bewerber, die auch der englischen Sprache mächtig sind, werden bevorzugt. S. G. Pntzel, Präs. d. H. S. G. Nr. 24. N. Entow Str., Baltimore, (Md.) U: S. In der Synagogen-Gemeinde Schlawe in Pommern ist die erste Cantor-, Religionslehrer- und Predigerstelle vacant, und soll dieselbe bis zum 1. April 1874, auch schon früher,-besetzt werden. Gehalt 500 Thlr.-nebst freier Wohnung und Nebeneinkünsten. Qualificirte Bewerber, die auch im Behinderungsfalle den Schochet vertreten können, wollen sich bis zum 1. Februar 1874 . unter Einsendung ihrer Zeugnisse melden. Reisegelder werden nicht vergütet. Der Vorstand der Synagogengemeinde. Dacanz. . (n. 3416) Die chiesige Gemeinde wünscht die vacante Stelle eines seminaristisch gebildeten.Religionslehrers, welcher zugleich das Vorbeten und Schächteramt versehen muß, zum 1. Mai zu besetzen, und belieben sich Reflectanten an den Unterzeichneten behufs Ertheilung der Auskunft zu wenden. Achim bei.Bremen, den 27. Januar 1874. Der Vorstand der Israel.. Gemeinde. S. I. Alexander.

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