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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-02-03 · Heft 6 (3.2.1874) · p. Seite 84

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 6 (3.2.1874)
Date
1874-02-03
Page
Seite 84 (sequence 2)
Language
German
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Ausflucht dienen könnte! Der Kaiser rusi Euch im Mmen^Les Vaterlandes durch ein Gesetz, das keinen Unterschied zwischen Euch und den übrigen Söhnendes Landes kenn^ das jd^M^ nahNEWiO ^ytenHnMOiK vM sF Ael^tzJa^chuMA KeDlch HeHgHHH>ELAe« HfDniM zu^fotzeH Begeisterung zu folgen, ^wäre^ ein doppelter 'Bedach a^der Pflicht gegen das Gesetz uüd an der Pflicht gegen Euch selbst. Euer zukünftiges GesEick ist^ hiernnt Eure.-eigenen Hände legt. Wenn Ihr diösM Äisetz^F dib vtkuei ErfüÄng^Äridme^ wenn Ihr mit Eifer darüber wachet, daß Niemand in Eurer PW^ETWWNEMh^'wenn Ihr als brave ^Soldatem v!enr Vaterlande dienet, —^ wie ja bis jetzt schon.Viele, aus Eurer Mitte gethan, ^. so wird Euch^drneichM dkö^ErteichÄg toller' Mgerljchen Rechte nicht aüsbleiben.. Bedenkt aber, wohl, ddß,-avenn-Jhr-Euch-lässig -zeiget, wenn ÜnMömmliMiteri' nach viedpserkeü der^ubischen Soldaten; das von uns herausgegebene „Gevenkbuch' aus dem Kriege 1870/71 beweist dasselbe hinsichtlich l^daten iil^de« d^chÄi Hee^^Zir ziehun^tt^sr^E bene^^'^^^l^^ie a^^ist jetzt, daß alle militärpflichtig^ und körperlich befähigten Jünglinge ohns^Ausnahnre. ihrer Pflicht genügen, und Niemand fidj bellt1 Äensw entzW,? Veit^ il;SrfHnfeve ^Religion ebenso wie das Gesetz zur Pflicht macht. Wir Alle haben die gute Botschaft Gesetz W^sr-tz mit Freuden em^fapgen, ^..henr'Aalser und seinen Rathen, dafür den innigsten/' Mnk!-'W ■mm .iU mibih'ß,;!; ' .>vi ,3 n:'jF'£; | fefe .iiteng JiLfflfcisUÄ Gegner,^- und deren sind noch Legion, — dys schnell benutzen werben, um Euch in der Meinung Eures Kaisers und' 5.' Wohin strebt das Iu-eAlMME der maßgebenden Staatsmänner zu schaden und die Zukunft Eurer /Kinder und, Enkel zu /untergraben.; ■'.fcjöB, oiquvt^eit| scharf, der Haß sieht doppelt- — aber - vor der Wahrheit, wenn sie hell in's Licht tritt, werden beide zu Schanden. Eure Glauberrsb.rüderim. Wstlithen Europa ^haben Eul^ stets. aych hierin P-js/^ß^/MisPlet'. gegeben../. Erinnert/ Euch, welches Zeugnißider holländMe^ KriegsminMr. und der Heneral. Chass^ per.tapfexe Vertheidlger Äntwerpens,,, l den . hollLnVischen.i Soldaien'..jüdischer Religion schön im,Jahre 1842 gegeben.; *) in den. französischen Heeren bezeugen/ die, vielen Ofsiciere .der^ verschiedenen Made unp ihre Auszeichnungen," welche das numerische/Verhälkniß der dortigen ^MschM/MvEerung^weltMexbeigen^^m *) Der Ersier.e sagt.in.,seinem, Schreiben Pom 23,<.April.,4842: „Daß nicht allein' die' Israeliten ' dieses Landes ihre Militärisrhön^Verbindlichkeiten mit.derselben Treue erfüllen, wiealle -ünderemBewohNer des Königreichs, .sondern daß , sie auch sehr, .häufig freiwillig. Dienst nehmen, jv daß" gegenwärtig bvn letzterer Art viele in' a'ctivein Dienste stehen, als Officiere, viele iUnterofficiere Md i.Gemeiue in Pen berschredenen Armeecorps,. sowie auch Militärärzte, ^sowohl in ben- NiederlMden/ 'als in Ost- und WestindieN; baß sie "sich'stets gut Md löbeM werth in ihrem verschiedenen Rang, .und i in AeMtern ^Verhalten haben; ohne.jemals Ursache zu, mehreren Klagen oder zur,.Unzufriedenheit..gedeöeu zu Haben, als andere Militärs von' Mderm GlaübeNsbekeriritmß, M daß man in der. - niederländischen. Armee', keinen .Unterschied-Kleine Ausnahme in ihrer Hinsicht macht, und junge, Leute Mischer Religion, sobald sie die Befähigung und die nothwendchenEigensä-asten besitzen, ans gleichem Fuße mit anderen Söhnen der.Bewohnökdieses KÄnigr.eichs,. wegen Zulassung zur königlichen MMxaMemie,. ./welch.e'^h^- siimint ist; Officiere rm Kriegesdienst, und Beamte für die Marine zu bilden, jm^Königreich,'Md in Pen Colonien concurriren.^? —-.'DerMeneral Chasse schreibt am,25. .April; „Zwei.Jahre, hindurch habe ich in der Citadelle von Antwerpen eine großeZähl Soldäteü israeMscher Religion, unter meinen .Befehlen gehabt Während .dieser ganzen Zeit haben sie die besten Beweise von Muth, Treue, Zucht und Ausdauer gegeben. "-— Als Mann von -Ehre kann ich mit Ueberzeügüng hmzüfü!- gem daß,, wenn meine-^ehensdaner nicht bald, abgelanfen wäre,.- und rch noch einen Feldzug zu beginnen hätte, ich mich glücklich. schätzen würde, den Befehlüber-! dijiige Tausend - dieser--braven^ SoldäteO-'z« haben." - . , a,v,. r. 1n« - *r ,.rrs-- "" Siehe‘„Mg. Zig. L. Juoenthüms" 1842. ' " '''; ( ^ysesi MgM^laseuHir' eisi^WsgAM^ französische Schriftdi^im;Jahre^ l8htz5sMM;cUM^Mgle'erschien^;uU.feitdem'^N vielen 'Aüflagx^Verbresiün^ ^geflindenhat/ Vorrede siel es uns b'esönders'äüf, däß^ mit außergewöhnlichem Scharfblick die Zustände, vorausgefehen worden , welche sich gegenwärtig in Frankreichs fo^ -sehr^bemerklieh machen. Es wird ausgesprochen, daß Frankreich große Unglücksfälle erleiden und dann'die klerikale Partei'Sie" Herrschaft erlangen werde. Dieser klare Einblick in dj^MlWcheni jund^ \hrchsichdu Verhältnisse und Parteien, und. die unumwundene .Aussprache,seitens eines Französew fMpwte' uns"' und ' ließ"uüs 'die"^Mifl selbst' Milium so größerer' Äufmerksamkkit' prüfen'. "JD'H^wMde^'ÄnerMAShlyntzwerden drei ' religiöse'Äichtüng'en geßhilderL^ ünd' ihre 'Einchirküng. auf das wirklich^ Leben charakt'erisitl'5 AtheflieK AäubrgeEeisten und' orthddoxe '.Katholikech tetzttz'rdMsoüpedÄ'Ms.PriesteV 'und' in den verschiedenen Nüancirungen der Orthodoxie.-^ Die erste DäM die' Atheisien, kommen nichtMderjichweg^ müihlger Meis, der anders eist Döltron^, Mreßsich^n die Arme des Klerus' wirft. 'Diö"''böiM 'Mlsteil^ Vaterl und Söhn/' sind vis 'Lieblings' dös * 4Äörs;^si^sin8 Mesig^Mliche Charäkterö/ ,?oom'innigsten und./ unerfchÜtd'rlichsten/.Göttg1aübeü bdseelt/ und setzen iM ÄnschÄuNgeN' über Gott und ÜdflerhllA keit, üb^ei!'Meüschenlidbe und'Mönschertröcht /üüi' Glüch/Uyd'chM vigeM'Etiiste ÄÜseiMMr^/-Wld^Mdeükön/dies 'demDerfirsier durchaus ütcht. Die1 Organe': des'Äe'rüd donnern Jahr aus- Jahr ein so viel gegen. gottgläubige MenscheM M Rcht^zuDmed Fahne schwöreü;, s^'tldeE' si^-'äÜ'^o sittenlös/''verWbt,djiniilrchen Begierden' undAMigeN .Tridb>federri''ergeben^ üEÄrdaMten sie so iü ^die üntersidHolle, däß" rtichk' eiüö eNtßeMgesMe S<diU derung tzallj' üm Platze 'sind vollberechtigt ivare" 'dDie'ftirchtbäresi Känlpfd im Seelen- und Mr!llichen 'Wert, WMMrchpell°W- Ms' uÄd 'in 'ihm stlUWoMüfM' wervew,' uütz' die''ßdsöÄeÄ

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