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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-01-27 · Heft 5 (27.1.1874) · p. Seite 78

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 5 (27.1.1874)
Date
1874-01-27
Page
Seite 78 (sequence 12)
Language
German
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78 Unze Erledigte Stelle. Die hiesige Lehrerstelle, womit auch der Borsänger- und Schächterdienst verbunden ist, soll besetzt werden. Der Gehalt besteht in 55 0 fl. nebst freier Wohnung u. in Schächtergebühren u. sonstigen Accidentien, die ungefähr 150 fl. betragen. Bewerber um diese Stelle werden aufgefordert, ihre Gesuche binnen 3 Wochen unter Beilage ihrer Zeugnisse bei der unterfertigten Cu ltusverwaltung einzureichen. Fellheim (Bayern», 14. Januar 1874. Israel. Cultusverwaltung. Die Stelle eines vom Staate geprüften Religionslehrers, der zugleich Schächter und Vorbeter sein muß, ist vom 1. Mai d. I. mit einem fixirten Gehalt von 350 Thlrn. und 100 bis 150 Thlr. Nebeneinkommen vacant. Qnalificirte Bewerber belieben sich unter Anschluß ihrer Zeugnisse schleunigst zu melden. Mewe, den 12. Januar 1874. Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Emden, 17. Januar 1874. An unserer Elementarschule ist die Stelle des zweiten Lehrers per Mitte April e. zu besetzen. Gehalt 35O Thlr. Bewerber müssen im Stande sein, Gesangu. Turnunterricht zu ertheilen, wofür besonders vergütet wird. Meldungen, unter Beifügung der Zeugnisse sind dem Unterzeichneten franco einzusenden. Der Schulvorstand der Israel. Gemeinde. M. H. Schönberg. Zn Ostern d. I. ist die Stelle eines Keligionslehrers, Vorbeters und Schächters in der jüdischen Gemeinde m Fürslenberg in Mecklenburg zu besetzen, welche bei freier Wohnung und Heizung außer dem Ertrage der Schechita einen jährlichen Gehalt von 600 Mark einträgt. Veflectanten wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eines kurzen Abrisses ihres Lebenslaufes melden bei den Vorstand der jüdischen Gemeinde. _Dr. J. Götz._ An israelitische Lehrer. Die Stelle eines Lehrers an der hiesigen israelitischen Elementar- und Neligionsschule soll bis zum 1. April d. I. wieder besetzt werden. Jährlicher Gehalt 650 Gulden nebst freier Wohnung. Gelegenheit zu Nebenverdiensten ist gegeben. Bei musikalischer Bildung und Befähigung zur Versehung des Vorsängerdienstes kann eine entsprechende Gehaltszulage in Aussicht gestellt werden. Bewerber wollen beglaubigte Zeugnisse nebst Mittheilung ihres Lebenslaufes baldmöglichst franco einsenden. Hechingen, den 4. Januar 1874. Die israelitische Localschulcommission. l)r. Mayer. i g e n. - Rabbinats- Vacanz. Die in der Synagogengemeinde zu Gnesen vacante Rabbineru. Predig er stelle, — welche mit einem Fixum von 1000 Thlrn. u. circa 300 Thlr. Nebenrevenüen dotirf ist, — soll wieder besetzt werden. Qnalificirte Bewerber, die auf talmudisch-rabbin iscbent, rhetorischem und, pädagogischem Gebiete tüchtig und leistungsfähig sind, wollen ihre Meldung bis zum' 15. März c. dem Vorstände einreichen. Vom 15. März c. wird die hiesige Cantor- und Schächterstelle, votirt mit einem fixirten Gehalt von 300 Thlrn. nebst freier Wohnung und circa 200 Thlrn. Nebeneinkommen, vacant. Wir fordern Bewerber, die zugleich im Stande sind deutschreligiöse Vorträge zu halten, auf, sich bei uns zu melden. Heilsberg, den 20. Januar 1874. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In hiesiger Synagogen-Gemeinde soll zum 1. Juli e. die Stelle eines verheiratheten Beamten als uriiw, Lehrer und Vorbeter neu besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich bis zum 1. April e. schriftlich oder -persönlich melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Zehdenick, den 19. Januar 1874. Der Borstand. VA GANZ. Die mit dem 1. April c. an unserer Gemeinde vacant werdende Lehreru. Canlorslelle soll baldigst wieder besetzt werden. Der Gehalt beträgt bei freier Wohnung, Brand u. freier Bedienung jährlich 500 Thlr.* Auch stehen dem Lehrer nicht unerhebliche Nebeneinkünfle in Aussicht. Tüchtige Lehrer, die auf diese Stelle reßecliren, wollen sich möglichst bald an den Unterzeichneten wenden u. gleich ihre Zeugnisse beifügen. Ruhrorl, den 18. Januar 1874. Der Vorsteher der israelitischen Gemeinde. Philipp Cohen. Die Har Sinai Gemeinde in Baltimore (Md.) sucht die vacant werdende Rabbinerstelle zu besetzen, und ladet hierauf Reflectirende ein, ihre Anmeldungen rechtzeitig an den Unterzeichneten einzusenden. Die Gemeinde huldigt dem entschiedenen Fortschritt; ihr Cultus stützt sich auf das von ihrem frühem Rabbiner, Dr. David' Einhorn, während seiner hiesigen Amtstätigkeit verfasste und in derselben zuerst eingeführte Gebetbuch. Der bisherige Gehalt beträgt 2500 Dollars per Jahr, ausschliesslich der Nebeneinkünfte. Bewerber, die auch der englischen Sprache mächtig sind, werden bevorzugt. 8. K. Putzei, Präs. d. H. S. G. Nr. 24, N. Entow Str., Baltimore, (Md.) U. S.

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