Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 46 (11.11.1873)
- Date
- 1873-11-11
- Page
- Seite 761 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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761 Keine einzige 2pur des Verbrechens halte sich im Hause gesunden. Er halle nicht den entfernlesten Eirund, den Verdächtigen in Hast zu nehmen. Mißnimhig kehrte er mit seinen Leuten zurück. Als er den Angaben Fischer's weiter nachsorschte, fand sich, daß sowohl Bär ans Belitz, als auch der Verwalter Ehristiani, sie vollständig bestätigten. Auch der Krngwinh wollte ihn bereits nm nenn Uhr Vormittags in R. gesprochen haben. Dieser war aber selbst eine verdächtige Persönlichkeit, nno eie übrigen Leute, mit eenen Fischer daselbst gesprochen;n haben angab, bejaheleN es, konnten aber die Zeit nicht angeben, in der es geschehen sei. Im Gründe war daher der Beweis des Alibi nicht genügend geführt; allein doch nicht so, daß eS vom Richter als Gegenbeweis angesehen werden konnte. Alle weitere Bemühungen des Assessors waren erfolglos. Er mußte die Untersuchung abschließen, ohne ein Resultat erzielt zu haben. Die grausige That blieb in dem Dunkel, in welches Unze § Bei unserer Gemeinde ist He.Stelle ß 1 des Porbctcrs, Schächters itub Ncligionö-1 II lehrers baldigst yu besetzen, und won.» | \ fiel) ^ualiftcivtc Bewerber bei uns weiden, p ^-ebrrit Tblr. n. 50 Tblr. & nrietbö Entscbädigun;;. persönliche Vor- 8; fteilnng ist envnnfcht, dvcl) werden Akeise- D Ü kosten nicht vergütet. D I vienmartt i. Sckl., d. St.Oct. 1*7». 1 | Der Vorstand des Synagogca-Bezirks. I I u. u\ uofff: I Die. 2telle eines zweiten Eamors und Lehrers in der israelitischen 'iseligionsgeincinde zu Leipzig ist neu zu besetzen. Erfordernisse für dieselbe sind: musikalische und pädagogische Bildung, wie Gewandtheit im schriftlichen Ausdrucke. Bon der Scl,pclnt;i wird abgesehen. Bewerber werden ersticht, Zeugnisse über ihre bisherige Wirksamkeit an den Unterzeichneten einznsentcn. Or. K. Ksiinohtz, Secretar der israelitischen Rcligionsgemeinde zu Leipzig. Offene Stelle. Tie israelitische Gemeinde in Bern l2chweiz> sucht einen unverheiratheten, geprüften Religionslehrer und bewährten Kanzclretner. Jährlicher Gehalt ohne th'ebeneinkünste 2uo<> Frcs. Qnalisicirte Bewerber wollen ihre Befähigungßzengnisse an den Borstand Josef Weil auf dem >iornhausplatze in Km, fraitco einsenden. lll 7 1 IS y). Für unser Blannsactnr- und Morewaaren-Gesd'äsl, welches Sonn- ». Feiertage geschlossen, wird ein Lehrling gesucht. Bochum. Gebr. Knufmuun. sie von Anfang an gehüllt gewesen. Er übergab seine Acten dem Antlsrichtcr, und dieser sandte sie an die Regierung, welche damals in meinem Baterlaude zugleich eas Obergericht war, von welchem nur an die Iuristenfacilltäten zu I. und L. appellirt werden konnte. Die Regierung belobte unseren Assessor lvegcn seiner Gewandtheit und Umsicht, und war ramit einverstanden, daß die Sacke einstweilen ans sich beruhe, und die Acten repomrt würden. In seinem Berrrnsse schrieb der Assessor noch eine genauere Erzählung nieder, in welcher er die einzelnen Züge und Borgänge genauer schilderte, und schob diese in die Acten hinein. Ihr habe ich das Borgehende entnonimen. Der >-rieg rückte unseren Grenzen bald näher, und die traurige Begebenheit wurde vergessen, nur nicht im Gedächtnisse des Bolkes, taS für Begebenheiten im kleinen heimischen Kreise eilt treueres Andenken hat, als für die großen, welrerschütternden Ereignisse. (Fortsctzimg folgt.) i g e ('»ittor-Cüpsurh. In der hiesigen isr. Gemeinde ist die Siche eines ersten C.udors zu besetzen. Bewerber, weielie mit einer schönen .Stimme begabt, musikalisch gebildet und befähig! sind, bei einen, mich dem Mannheimer Bitus statt {indemlen Gottesdienste zu fungiron und in Verhinderungsfällen des Dirigenten den (jesangschor zu leiten, wollen sieh unter Vorlegung ihrer Zeugnisse über Befähigung u. religiös-sittlichen Bebenswandel binnen 4 Wochen an den Unterzeichneten wenden. K ar 1 s ru h e, den lü. October 1873. Der Synagogen r a t 1, ___l. BivlefvM._ Dir -Stelle eines zepinsten lleligionslrljrers und Dor- Helers il't sofort )n'liesetzen. Geholt 150 Th!r. -fiir die Lchöchteraebilljreli werden onlrerdem 100 aljlr. yorantirt. ckUel-unqen nimmt der Uliterzrichnete enttieaen. Lirkenf'eld, den 85. Oktober 1675. /jiiMituu'f UaMsvhnti<ff. Pro Januar ist an der hiesigen öffentlichen Schule die Stelle eines Elemenlarlehrers zu besetzen. Qualißcirte Ileicerber, welche ausserdem noch die Functionen eines Cantors und Predigers zu rerrirhten haben, wollen ihre Zeugnisse nebst kurzgefasstem Curr. rilae baldigst franco einsenden. Die Stelle ist mit einem Gehalte von 000 Th Im. baar nebst freier Wohnung und Garten dolirl. — Da die lUo/inung beschränkt ist, so wird als Entschädigung eine E.tlrazulage von 50 Thlrn. jährlich vergütet. Catnen, den 20. October 1873. Der Vorstaad der Synagogen-Gemeinde. Ein gepr. isr. Elementarlehrer, der in allen Schulprüfungen >'oic l erhalten, und der vollkemmen im Französischen ist, sucht behufs pecuniärer Berbesicrung, in gleicher Eigenschaft eine gute Stelle. Offerten richte man unter t'.luifre K II. 100 an die Exped. d. Bl.