Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 26 (24.6.1873)
- Date
- 1873-06-24
- Page
- Seite 430 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3224737-3226906-3226933--31762-3254697- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
430 'Amtliche Bekanntmachung. Bewerbung um das bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-Burghardt'schen Eheleute zu Laiulsberg a/\V. Das von den Beuuy-Burghardt'schen Eheleuten zu Landsberg a/W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen von •B»0o Thlrn. a r> % für .junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt und soll vom 1. October d. 2. ab wieder verliehen werden. Die Berleihung erfolgt am 25. Januar k. I. von dem Königlichen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Directors der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. October des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben, diejenigen den Vorzug, welche. mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Z/tt der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a W., und falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen welche in Sonuenbnrg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die bessere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme-Bedingungen genügen: 1. der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahr alt sein; 2. erhat nachznweisen, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschule, oder Realschule, oder bei einem Gymnasium das Zeugnis; der Weife erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dein Unterzeichneten bis spätestens den l. September d. I. schriftlich einznreichen und muß von folgenden Attesten begleitet sein: a. dein Geburtsschein des Bewerbers, b. dem Zeugniß der Greife, c. einem Führnngsallest der Ortsbehörde, <1. einem Bedürftigkeilsaltest derselben. Berlin, den 3. Juni 1873. Dkl Dilktlm dkl' Königlichcn Gcwtlbr-Akadrmik. I» Vertretung: < gez. > Manger. Die nengebildete Gemeinde Gelsenkirclien sucht zum 1. October d. I. einen eraminirten Lehrer, der den Eantordienst und die Leitung eines Chors übernehmen kann. Der Gehalt ist vorläufig ans 150 2 hl r. j>. a. festgesetzt. Bereuten re Nebenverdienste in hiesiger industriellen liegend in Aussicht. Onalifieirle Bewerber wollen sich gesl. unter Beifügung ihrer Zeugnisse bei Herrn L. W e i ii b e r g melden. Gclscnkirchen, im Juni 1873. Der Vorstand. Ein Lehrer wünscht dauernde Stellung ar> einer Schule, in der er nur Realien zu unterrichten hat. Adressen snb f. \V. 32 besorgt die Annoncenexpedit ion von iiaasenstein n Vo^Iit in lUrliit. Die hiesige israel. Gemeinde beabsichtigt einen zweiten Vorsänger und Religionslehrer provisorisch anzustellen. Gehalt 5oo fl. p. a. exel. Nebcneinkiinften. Unverheirathete Candidaten, die ihre Studien in einem Lehrerseminar absolvirt, musikalische Kenntnisse und eine gute Singstimme haben, auch im Besitze einer nrnp sind, resp. eine solche in kurzer Frist sich erwerben wollen, mögen ihre Meldungen unter Anschluss ihrer Prüflings- und Dienstzeugnisse spätestens bis zum 1. August a. c. der Unterzeichneten Stelle franco einsenden. Ilcilbronn a/>L, 8. Juni 1873. Das israel. Kirchen-Vorsteher-Amt. IM*. 31. Bezirksrabbiner. Zum 1. October e. oder auch schon früher soll für unsere Gemeinte ein zweiter Culltisbeamtcr engagirt werden, der die Functionen des Cantors, Schächters und zweiten Religionslehrers zu verrichten hat. Der feste Gehalt beträgt 350 Thlr. p. a. excl. bedeutender Nebeneinkünfte aus der Schechita rc. Geeignete Bewerber werden aufgesordert, Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis Ende Juni c. an den Unterzeichneten Vorstand einznreichen. Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Lauenbirrg m Pommern. In unserer Gemeinde ist die Schächteru. Gemein.dedienerstelie per 1. October a. c. neu zu besetzen, und muß der Anzustellende als Hülfscantor fungircn können. Gehalt 100 Thlr. Fixum pro aimo, sowie freie Wohnung und l5 Tantieme ans den Einnahmen der Schechita, was circa 80—loo Thlr. beträgt. Bewerber wollen uns ihre Zeugnisse in beglaubigter Abschrift bis 15. Juli a. c. entsenden. Sfof/ß, Pommern, im Mai 1873. Der Vorstanä äer Synagogen-Gemeinde. K. Hey mann. Bei rer hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines EantorS und zweiten geprüften Lehrers zum sofortigen Antritt zu besetzen. Onalisicirte nnverhcirathete Bewerber mit guter Stimme wollen ihre Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstände eiusenren. Gehalt •Ino Thlr. mit dem Vemcrlen, daß durch Privatunterricht ein bedeutendes Nebeneinkomnien zu erzielen ist. Paderborn, den 12. Juni 1873. Der Borstand der Syllagogen-Gemeinde. Lköwenbach. _ In der Synagogengemeinde Oberstein ist die Stelle eines geprüften Religivnsu. Elcmentarlehrers, der vorzüglich den VorbeleiOensl veijehen muß, vaeant u. sofort zu besetzen. Gehalt ton Thlr. mit Aussicht aus definitive Anstellung n. Gehaltserhöhung durch Alterszulagen bis zu 500 Thlr. Meldungen, von Zeugnissen über Befähigung u. bisherige Führung begleitet, nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld, den 13. Juni 1873. (tz y l d m <t tt U, La ndra bbiner. Für H^Lcdergeschäft wird zu sofort ein mit den nöthigen Schnltenntnissen versehener junger ".'ann gesucht. Sonnabend und Feiertage streng geschlossen. Franeo-Osserten snb \r. beliebe man' an die Exped. d. Zlg. zu richteu.