Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 25 (17.6.1873)
- Date
- 1873-06-17
- Page
- Seite 414 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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414 U »zeige n. Amtliche Bekanntmachnnft. Bewerbung um das bei der Königlichen bewerbe-2lkadeinie zu Berlin bestehende Stipendium der Beimy-P.nrglmi,lt'schen Eheleute zu Landsb« ug a/\V. Das von den Bcnnh-Burghartt'schen Eheleuten zu Landsberg a/W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus reu jährlichen Zinsen von •1000 Thlrn. :i 5» "/„ für junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage besindeu, ist erledigt und soll vom l. Oetober d. 3 ab wieder verliehen werden. Die Berlcihnug erfolgt am 25. Januar k. I. von dem Königlichen Ministerimu für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Directorö der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, das; der Genus; desselben mit dem l. Dekober des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben diejenigen den Borzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Lanksberg a W., und falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz habein Fehlt es au solchen Bewerbern so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die bessere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium tönnen sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme-Bedingungen genügen: 1. der Bewerber muß wenigstens! 7 und darf höchstens 27 Jahr alt sein; 2. er hat uachzuweifcn, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschnle, oder Realschule, oder bei einem Gymnasium das Zeugnis; der Reife erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dein Unterzeichneten bis spätestens den 1. September d. 3. schriftlich einzureichen und muß von folgenden 'Attesten begleitet sein: :i. dem Geburtsschein des Bewerbers, l). dem Zeugnis; der Steife, <*. einem Führungsattest der Drtsbehörde, <!. einem Bedürstigkeits.rttest derselben. Berlin, den 2. Juni 1872. Del lUicctor kr Königlichen taicrbc-Akftknite. In Berlretung: _igez.) Manger. _ Die hiesige israel. (lemeiiule beabsichtig! einen zweiten Vorsänger mul Beligionslohrer provisorisch anzustellen. (Ichalt :><m 11. j). a. exel. Xebencinkiinften. l’nverheirathete Candidaten, die ihre Studien in einem Lehrerseminar ubsolvirt, musikalische Kenntnisse und eine. gute Sin^stimme haben, auch im Besitze einer r.’rnp sind, resp. eine solche in kurzer Frist sieh erwerben wollen, mögen ilirc Meldungen unter Anschluss ihrer Prüflings- und Dieiislzetiguisse spätestens bis ziun 1. August a. c. der Unterzeichneten Stelle franco einsenden. 11 ei 1bronn a/N., 8. .luni 1872. Das israel. Kirchcn-Vorstcher-Amt. l>r, .11. LiiReihert, Bczirksrabbiner. Conyi‘(*(/afion of British Jetcs. Vom 1. Seplbr. h. ab wird für die hiesige, obengenannte Reformgemeinde ein Ihetdogisdi gebildeter, der englischen Sprache vollUouunen mächtiger Prediger und Religionslehrer gesucht, liei dem festen (ichalte von .{ 200 Slg. dürfte durch amtliche Xebeneinhiinfte und Religionsunterricht innerhalb der Gemeinde schon jetzt ein jährliches Gesammteinhommen ron .{ Ö 00—000 erzielt werden. Meldungen und Zeugnisse werden von dem 1. Aug. h. an die Adresse: Herrn i'Itat’lrs FlctWfJ. 22 Jung Street, #1/ a nche s t e r (England) erbeten. D «' r P o r s t a u d. 3n unserer Gemeinde rst die Schächteru. (^Zemeindedienerstelle per l. Dctober .,. ne» zu besetzen und muß der Auzustellende als Hülsscantor fungiren können. (Gehalt lon Thlr. Fixum pro amiu, sowie freie Wohnung und! 5» Tantieme, ans den Einnahmen der Schechita, was circa 8>>—lm> Thlr. beträgt. Bewerber wollen uns ihre Zeugnisse in beglaubigter Abschrift bis 15». Juli a. c.. einsenden. Sfnfjt. Pommern, im Mai 1872. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. E. Jlcymatui. Die Stelle des CiiUiisbraniten und Lehrers fiir Me hiesige StjiiöpiTtfifanuetitk, uerünukit mit einem jährlichen Gehalte non' :»Otf Dhlrn.. iß uaeaiit und hniui sofort augetrelen werden. (Ounlitieirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer 3nipij]e an den Vorstand wenden. Pr. G'ldendors, den 8. Snni 1873. _ __Der H o r ft a it d. Israelitiselier Lehrer gesucht. Für die öffentliche israelitische Schule in Dortmund wird ein tüchtiger (Pleuren karlehrcr gesucht. Bei entsprechenden Leistungen steht ein sehr guter Gehalt in Aussicht. Meldungen, denen eirr Lebensabriß und Abschrift der Zeugnisie beiznfügen ist, nimmt der Bürgermeister Di. Becker entgegen. Zum l. Del ober oder a.nch schon früher soll für unsere Gemeinde ein zweiter Enltusbeamter engagirt werten, der die FnncüoAcn des Earrrors, Schächters und zweiten Retigionslehrers zu verrichten hat. Der feste Gehalt beträgt 2.'»<» Thlr. p. a. exel. bedeutender Rebeneinkürrste aus der Schechita?c. Geeignete Bewerber werden anfgesorderl, Meldungen unter Beifügung ihrer Zengnisie bis Ende Juni c. an den Unterzeichneten Borsland einzureichen. Vorstand der Synagogen-Gemeinde in ^Ereubur«; in' Pommern._ Bon einer Berlagshandlnng wrrd ein Autor für eine größere historische Arbeit ans der Jüdischen Geschichte verlangt. Erforderlich sind genaue Kenntnis; der Geschichte des Judenthums und elegante Darstellung. Offerten werten siib 9t. ISW) an die Annoncenexpedition von KurfoU* Müsse in Iterlii». Friedrichftr. G6. erbeten. Beifügung von Probe-Arbeiten ist erwünscht.