Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1873-05-27 · Heft 22 (27.5.1873) · p. Seite 366

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
37 (1873)
Issue
Heft 22 (27.5.1873)
Date
1873-05-27
Page
Seite 366 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3224737-3226906-3226929--31694-3254625
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

366 R. Akiba: „Du bist der Mann, dessen Ruf von einem Ende der Well zum anderen dringt, nicht einmal zum Rinderhirt bist du fähig"!' R. Jose Haglili, der siegreiche Gegner R. Akiba's, wird von R. Tarphon „rer gehörnte Widder" genannt, der den unbezwingbaren, nach allen Leiten stoßenden Widder (Akibamachtlos macht? 'Iebamoth 17. Schön ist darauf die Antwort R. Akiba'S: „Auch nicht einmal zum Schafhirt!" 'Sifri zu Chukath 4 M. 19. 9; Tofephtha Mikwaoth am Ende. (Fortsetzung folgt.) "Unze Bekanntmachung. Die Lchrcrstclle an der hiesigen isrelitischen Elementarschule, deren Gehalt incl. Kosten zu Brennmaterial 23 0 Thlr. und außerdem 3o Thlr. Miethöentschädigung beträgt, ist vacant und soll zum 1. Juli e. besetzt werden. Bewerber um die Stelle wollen sich bei uns melden. Ianovici, 14. Mai 1873. i)('r jUm/isfraf und israet. S(7tutrot\sfand. . Gesucht wird für Bradford (England) ein unverheiratheter, tüchtig gebildeter, jüdischer Theologe, der Kindern Religionsunterricht rc. crtheilen uno an Sonn- und Feiertagen einen reformirten Gottesdienst einführen kann. Es wird ein genügender Gehalt gegeben, um die Existenz des Applicanten zu sichern mrd besonders daraus hingewiescn, daß Bradford ein Feld zur wesentlichen Vergrößerung des Einkommens durch Ertheilung von Privatunterricht in Sprachen oder Wissenschaften bietet.-- Reslectanten belieben sich unter Angabe von Oieferenzen und genaueren Details an Herrn Charles Caliiiniin in Bradford (Yorks! lirc) zu wenden. N ___ Eantor verlangt! £>ie Lloyd-Street Gemeinde zu Baltimore Md. in den verein. Staaten, wünscht einen Eantor ersten Ranges auzustellen. Derselbe muß eine gute Stimme, sowie die Fähigkeit besitzen, einen aus Herren u. Damen bestehenden Chor zu instruireu und zu leiten. Die Wahl findet am 6. Juli 1873 statt und ist die Stelle am ersten Oetober anzutrcten. Applicanten werden ersucht, Zeugnisse nebst Angabe des verlangten Gehaltes zu adressiren an Joel Cftiifiuan, Präsident. Nr. 30 N. Eutaw St. Baltimore Md. U. 8. Am 1. August d. J. wird die Lehreru. Cantorstelle in der liics. Gemeinde, verbunden mit einem jährlichen Gehalte von 300 Tlilrn., vacant. Qualifieirte Bewerber wollen sich gefälligst an den Unterzeichneten Vorstand, unter Einreichung ihrer Zeugnisse, wenden. Brilon in Wcstphalcn, den 11. Mai 1873. E. Griineberg. Vermischtes. Aus Mannheim: Eine Beleidigungsklage, von Seiten der Ultramoutanen gegen die nationalliberale „Heidelberger Zeitung" angestrengt, führte zur bestätigten Freisprechung, und war dadurch entstanden, daß ein evangelischer Geistlicher an dem Grabe eines Katholiken aus Wunsch der katholischen Frau eine Leichenpredigt gehalten hatte, worüber die Ultramoutanen tobten, und die Heidelberger Nationalliberalen sich so übermäßig freuten, daß ein dortiger Eaplan sich beleidigt fühlte, welcher Ansicht die beiden Gerichtshöfe inreß nicht beitraten. Originell war in diesem Processe, daß e i n, p r o t e st a n t i s ch e r Anwalt (klägerischer Seils) die katholische Religion gegen die protestantische Religion, welche ein jüdischer- Anwalt (Seitens des Angeklagten) vertrat, vertheidigte. i g e n. __ In unserer Gemeinde ist die Stelle deö Vorbeter, Schächter U. Lehrer bald zu besetzen, u. wollen gualisicirte Bewerber ihre Gesuche nebst curricul. vitae hierher einreichen. Gehalt jähr- .lich.400 Thlr. Neumarkt, den 12. Mai 1873. Der Vorstand des Aynagogtii-Serirlis. li. W. Wofil. Goncurs. Bei dem isr. Eultusvereine in Xeutitschein l Mähren) ist die Stelle eines tüchtigen pädagogisch gebildeten Religionslehrers mit dem jährlichen Gehalt von 00<> ft. ö. W. nebst üblichen Emolumenten zu besetzen. Diejenigen Bewerber, welche musikalische Kenntnisse besitzen und die Functionen eines Eautors zu versehen im Stande sind, erhalten den Vorzug, in welchem Falle auch der Gehalt entsprechend erhöht wird. Hieraus Reslectirende haben die Zeugnisse ihrer Befähigung an den .gefertigten Vorsteher portofrei einzufenden. Rur dem acceptirten Bewerber werden die Reisespesen vergütet. I. B. Scheuer, Vorsteher. Emden, 15. Mai 1873. Wegen Erkrankung deö Lehrers der dritten Elasse unserer Elementarschule ist die Stelle desselben sofort zu besetzen. Der Gehalt beträgt 290 Thaler jährlich mit Aussichten auf Nebenverdienst durch Privatunterricht. Onalisicirte Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse schriftlich beim Unterzeichneten Vorstande melden. Der Schulvorstand der israelitischen Gemeinde. __M. H. Schönberg._ Commis- und LekrLinHsgesuch. In meinem Weißwaarcn-, Eonsections- und Putzgeschäft findet per 1. August (oder später) ein tüchtiger Verkäufer dauernde Stellung. Bewerber,'die in gleicher Branche gearbeitet und mit feiner Kundschaft zu verkehren wissen, erhalten den Borzug. ^. . . Gleichzeitig suche ich zum baldigen Eintritt emen mit guten Schulkenntnisscn versehenen jungen Mann aus achtbarer Familie als Lehrling unter äußerst günstigen Bedingungen. Gustav Eckstein, Göttingen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.