Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 17 (22.4.1873)
- Date
- 1873-04-22
- Page
- Seite 284 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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284 es durchschauerte mich der Gedanke, welch Geschick durch dieses alte Haus gegangen sei, bis es so verödete, und nur noch einen einzigen Zeugen seines früheren Glanzes und fröhlichen Gebens herbergte. Das war freilich schon seit langer Zeit geschwunden, t Fortsetzung folgt.) Vermischtes. In unserer Zeitwird Alles Speculation. Herr Max Cohn! Aushängeschild., in Liegnitz läßt einen „Literarischen Anzeiger" erscheinen, in welchem jüdische Schriftwerke angezcigt werden. Gewiß, ein nützliches Unternehmen. Aber er betitelt es: „Literarischer Anzeiger zum Berichte der Alliance israclite universelle.“ Daß die letztere mit diesem literarischen Anzeiger in gar keiner Beziehung steht, daß sie weder riesen Anzeiger zusammenstellen läßt, noch die darin annoncirtcn Schriften empfehlen will, ist deutlich. Also nur ein % n z c Die hiesige Lehrer- und Schächterstclle soll zum 1. Juli d. I. bei einem firirten Gehalt von 72 Thlrn. besetzt werden. Tie Schechita bringt loo Thlr. jährlich nebst noch anderen Rebeneinnahmen, freier Wohnung, freiem Holz und Mittagtisch. Reslectirenre wollen sich bei dem Borstand der Synagogengemeinre Jacob Heydcmann zu Sternberg ißt. melden. Noch ist zu bemerken, daß Reisekosten nicht vergütet werden. Ein israel. Elementar- und Religionslehrer, welcher auch den Eantor- und Schächterdienst zu versehen hat, wird;um baldigen Eintritt mit einem festen Gehalt vori aou Thlrn. und eirea l.',n Thlrn. 'ch'ebenverdienslen gesucht. Bewerber, wovon Uuverheirathete den Borzug erhalten, wollen ihre Offerten nebst Zeugnissen an den Unterzeichneten Borstand eiusenden. Wittlich, im April 1873. Der Vorstand der israel. Gemeinde. D. Mendel. Die Gemeinde zu Malmö (Schweden» sucht einen jungen unverheiratheten tüchtigen Lehrer und Schochet, der auch als Uhu sau fungiren kann. Gehalt ü«>(> Preuß. Thaler. Rebeneiilkünste l tu» Thlr. preuß. Bewerber wollen ihre Zeugnisse unter 8. II. an Oberrabbiner Prof. Dr. Wolf!* in Kopenhagen einsenden, bei dem sie sich auch nöthigenfalls einer Prüfung zu unterwerfen haben und ihre bestätigen lassen müssen. Ein lüchti<jer Lehrer, der mich a/s Eorheter, l‘rcdii/er mal Selmehef fnn//iren /;awi, irird zum /. Juli oder Oetuher c. für Lies. jüd. Cuftusfjemeinde t/esurld. (iehatt hei freier lEohmnaj düt) Thh\, und he!ratjen die Einkünfte für Seher hita HO bis SO Thlr. tlee'ujnete nuverheirulhele Pen-erber trollen sieh hu Id mit Einsciulu/nj t/uter Lefjitiuiutioueu über re/i</. moralisehe Eührunij und Pefdhit/uiu/ wenden an den zeit. Vorsteher IC. llothsehild. Sta dto Idendo rf in Pruunsclnre'uf, im . Ijiril 1 sT'S. Compagnon-Gesuch. (5in junger Mann (Israelit), -mit einigem Vermögen, der längere Jahre in einem Itoh- Productcngcscbäfte tbatig gewesen; sowobl für den <<inals Verkauf; dasselbe gründlicl) versiebt. u. dem beste Referenzen zur ^eite sieben; sucht einen (Kompagnon mit r; 1000 Tbalern Vermögen. Sachkenntnisse sind nicht so sehr erforderlich, hierauf Neflectirende belieben ibre .Offerten unter < hilli e Z 100 an die (srp. dies. Ztg. zu besorgen. i g e n. /um 1. (4ctobcr <1. .1. ist in hiesiger (iemeiude die »Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Seliiieliters vacant und bitten wir Reilectante» unter Einsendung der Copie ihrer Zeugnisse mit uns in Unterhandlung zu treten. Lud wigslust i/Mecklbg., im April 1873. Iler Vorstand der israel. Gemeinde. S. Salomon. S. Josephy. Th. Josephy. Durch Todesfall ist die Stc7Te"~einH Religionslehrers, Schächters und Borbeters bei der hies. jüd. Gerüeindc vacant. Einkommen circa lau Thlr. jährlich. Reflectanten wollen sich bei dem Borstand der jüd. Gemeinde in Bahn (Pommern) melden. Borzugsweise wird auf einen jungen Mann reflectirt und deshalb um Angabe des Alters bei der Meldung ersucht. Die Stelle eines y-z y'b in unserer Gemeinde ist vacant und sofort zu besetzen. Einkommen circa llllo Thlr. p. n. Oualisicirte Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an uns wenden. Reisekosten werden nicht vergütet. Poln. Erone, den -1. April 1873. _Der Slinagogen-Vorsland. £\\v 10 fliitiifr, rrfp. iliinlirii 7 iHniidjfii, wird rtii fjnuölcljrcr jüd. Lonseslion in ctnrr kleinen Stadt gesucht, welcher die l)iil|rmi Glasten eines Gumnannnis olb nealfchnle absolvirt hat. Derselbe mnß die Ltefähignng haben, die ünaben bis zur Gnarta vorzn bereiten nnd rinnt nrnndlichen Unterricht im Hebe. zn ertheilen, auch wird von demselben der llnterricht im Flügelspielen gewünscht, doch ill dies nicht Bedingung. Gehalt 300 Thlr/ bei freier Wohnnng. Gandidaten der Theologie werden bevorzugt. Meldungen nnter Leisiignng der'Dengniste nehmen entgegen Herr Jos. (jinldseliinidt jr., Breslau. „ S. t’alvary, Posen. „ Julius ISenzian, Berlin, Neue Friedrichsstr. 08._ Ein seit langem Jahren im Amte stehender ii. mit den besten Zeugnissen versehener Iteligioiislehrer. Vorbeter (mit und ohne Chor) u. Prediger (auch ümc) wünscht. gegen Juli oder August eine Stelle in einer grossem laineinde. OHerten sub 1*. II. 10. nimmt die Exped. d. Zeit, entgegen.