Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 11 (11.3.1873)
- Date
- 1873-03-11
- Page
- Seite 183 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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183 zu zeigen, daß wir in unserer früheren Bemerkung nicht ungerecht verfuhren, geben wir hier ein Beispiel aus einer eben eingetroffenen Nummer eines jüdischen Blattes aus Newyork. Ten ersten Leitartikel bildet eine Ansprache an die jüdische WohlthätigkeitSgesellschaft daselbst; der zweite Leitartikel führt die Ueberschrift „Unscre Theater". Cr giebt nun eine Reihe Berichte aus den dortigen Theatern, und deren Borstellungen, dem dent- 6 0 N C ü R S. Knze Bei der israelitischen CultuSgemeinde zu Pilsen ist die Stelle des ersten Cantors vacant geworden und kann dieselbe allenfalls sofort vergeben werden. Botlkommen musikalische Bildung, schöne kräftige Stimme, die Fähigkeit den Gesangsunterricht dem Chore als auch den Schulkindern theoretisch und praktisch zu ertheilen, sowie auch die eines bewährten amp sind die ersten Bedingnisse, die gestellt werden. Der Gehalt ist nebst freier Wohnung und den üblichen Emolumenten auf mindestens l OOO ft. ö. W. pro NN NO bestimmt: Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche unter ^Nachweis der Befähigung hierzu: eines stets moralischen Lebenswandels, des Alters und Standes beim gefertigten Vorstände bis längstens 31. März e. einbringen. Reisespesen aus Anlaß des Probevortrages werden dem Acceptirten vergütet. I. Lölvith, C u l t u s v o r st e h e r. C <i n c u r s. In der israelitischen CultuSgemeinde der Landeshauptstadt Linz a. d. Donau sind zum I. Mai l. Z. folgende Stellen zu besetzen, die 1. Eines musikalisch gebildeten Cantors, 0:tal Kore, der befähigt ist einen bereits eingcübten Chor weiter auszubilden und an der Neligionsschule einige Stunden täglich zu unterrichten. Gehalt OOO st. ö. W. jährlich, 2oo st. als Wohnungspauschale nebst üblichen Emolumenten. 2. Eines geprüften Religionslehrers, der auch anshülssweise bei Abwesenheit deS Gemeindeschächterö die Scheckita versieht. Derjenige wird bevorzugt, der im Chore mitwirten und den Cantor vertreten kann. Gehalt f>ou st. ö. W., freie Wohnung nebst üblichen Emolumenten. Bei vorzüglichen Leistungen wird bei beiden Stellen eine Erhöhung des Gehaltes in Aussicht gestellt. "Anmeldungen nebst Zeugnissen sind bis Ende Marz an den Unterzeichneten Vorstand portofrei zu senden. Reisekosten werden dem Gewählten ersetzt. Oer Vorstand der im. Cultiisgcmuimlu iu IJnz-1 rfsihr. M. Cians, Vorsteher. Zur Gründung eines Chors für unsere Synagogen suchen wir: 1. einen Tenoristen, 2. einen Bassisten, beide müssen die musikalischen Vorkenntnisse besitzen, mit je einem Gehalt von Ino bis 125 Thalern per anno und freier Beköstigung. Schriftliche Meldungen bitten an unseren Cantor Herrn A. Wohlkühn schleunigst einzureichen. Tilsit, im Februar 1873. Der Vorstand der Lreis-Siinagogen-Gemtinde. scheu Liederkranz, dem Maskenbälle, dem Maskenbälle deS Arion u. s. w., dem noch ein Referat über ein türkisches Bad folgt. Dies der englische Theil; dann folgt der deutsche, der aus eineralten, wieder abgedruckteu theologischen Abhandlung, und aus Berichten über die Logen besteht. Nachrichten sielen aus, weil ausgebliebene Dampfboote die deutschen jüdischen Blätter nicht gebracht hatten. Der Leser mag nun selbst urtheileu._ i g e n. Vorbeter Gesuch. In unserer Synagoge soll ein gottessürchtiger und berufstüchtiger Vorbeter angestellt werden. Derselbe muß mit guten Stimmitteln eine deutliche, angenehme, kunstgerechte und zur Andacht erweckende Vortragsweise verbinden, genaue Kenntnis; der üblichen Melodien und Verständniß der Gebete besitzen. Gehalt OOO-8OO Thlr. jährlich nebst nicht unbedeutenden Nebeneinkünften. Anmeldungen mit Zeugnissen sind an den Unterzeichneten Vorstand zu Händen des Herrn Jacob Mendelssohn in Posen zu adressiren. Reisekosten werden nur demjenigen vergüt't, der die definitive Anstellung erhält. Der Vorstand der „Neuen Betschnle" zu Posen. An unserer Gemeindeschule ist eine mit 2 Mi Thlrn. dotirte Lehrerstelle vacant. Bewerber um dieselbe belieben Meldungen unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse bei uns einzureichen. L u b l i n i tz, d. 28. Februar 1873. _Der Syimgogen-Vorstand. Jur Vereine der wohltbätige» Freunde ist die Cantor- und Baalkorcstelle mit einem suirten Gehalt von 100 bis 000 Thlrn. und circa 300 Thlr. Nebenrevenüen vacant. Bewerber, welche genügende mnsikalische Kenntnisse besitzen, haben sich schriftlich mit abschriftlichen Attesten an unseren Vorsitzenden Herrn Adolph Thcmal zu wenden. 9c eise kosten werden nicht erstattet. Posen, im Februar 1873. Dir stellt des Iitrlißcit Coutor, Schächter n. Veligions Icljirr ist uacntil u. soll imiriljnUi 3 illoimtc bcfrljt werden, (öcljnl.t circa *'»00 <tl)Ir. ßruirrbrr wollen lich persöulich dem nn!cr)eichnetcn Vorstand oorstellcn. Vtisel'.osten werden nicht vergütet. Der Vorstand der SiMgogellgeincnide in pr. Friedland. ___' iH. Jj e r nn ajnt. In der Synagogen gemeinde Schlawe in Pommern ist die erste Cantor-, Rcligionslehrer- und Pretigerstelle vacant, und soll dieselbe möglichst zum!. April oder später besetzt werden. Gehalt 500 Thlr. nebst freier Wohnung und Nebeneinlünste. Dnalifieirte Bewerber, die auch in Behinteruugssällen den Schochet vertreten können, wollen ihre Zeugnisse baldigst einsenden. Reisegelder werden nicht vergütet. ___ Der Vorstand Lirschfeld. Theilhaber-Gesnch. In einer Fabrikstadl der Rheinprov. wird in einem alten Manns.- u. Consect.-Geschäft, welches von einem alleinstehenden Fsr. betrieben wird, ein junger Mann als Theilhaber gesucht. Derselbe muß in diesem Fache Crsabrnng haben u. etwas Vermögen cinlegen können. Fr.-Oss. 1). 1'. vermittelt d. Exp. d. Bl. n**