Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Allgemeine Ein llilplirteiisthcs Organ für alles jüdische Jntercssc. Tiefe i'.e.tim:! cxfdiciiit wöchciiNicb einmal in bis 2 •/;. Treis 2<ierleli.ihri.q I Tl>Ir. Inserate werten mit für die -fv'rtt^ne oder deren :>,aum berechnet. Älle Brnlidantlun^en, Pestainler nuv ^eilungs -- Ezv.dilieiien nel.nneu BesteUungen an. Her ansgegeben von Rabbiner l)r. Cnbiuig j)i)i!ippsün in Bonn. Verlag von Vaningärtner's Binhliandluug in Leipzig. Ou vctnitiencUcu .In^lc.icnhcilcn wende nun s«h ait Herrn l’r. t\ fNiilippssir in i* entt; dinsichNild des L'e^n.qS an '.'.«uiunürlnsr'5 <!mlik«>ai>!u»!> in vcipzig. 37. Jahrgang. if.eipzig, den 1. Januar 187.Z. A? 1. Inhalt. Leitende Artikel: Was wir wellen? — Die Lage der Juden in Persien. — Literarischer Weä'cuberitt't: Pest — Zeitungsnachrichten: Deutschland: Berlin, Äus Miltcldeimchland. - Vcstrcichisch ungarische Monarchie: Prag. E;ernowitz. - Frankreich: Paris. - Belgien: Brüssel. — Italien: t'lns Cfccritalteii. — Spanien: Madrid.— Rußland: Warschau, Odessa. St-Petersburg. — Amerika: Königsberg, Baltimore. — Fenilletvn: MannichsaUigeS von der Äkcdaetien au die Leser. kLchtust.t - kleine Berliner Briefe. III. — Vermischtes. icilcnDc’. CXtlifief. Berlin, 22. December. was wir wollen? -sittlichen Ernst und die Würde festzuhaltcn, welche gerade in der religiösen Polemik und in Fragen von principieller Bedeutung bewahrt werden müßte. Das Indcnlhnm selbst betreffend, ist es unser Bestreben,! stets mitzuwirken an der Durcharbeitung seines Lehr- und Ge- Es ist bemerkenswertst, daß wir nunmehr im siebenund-' dankeninhalts — denn Dies ist unserem Erachten nach die wichdreistigsten Jahre wöchentlich Pt unseren Lesern'sprechen, und das: tzigste Aufgabe unserer Zeit ans unserem Gebiete — an dem dennoch der Stess, den wir zu behandeln haben, immernoch zu!richtigeren Verständnisse seiner Geschichte nnr an rer .ll lärmig wachsen, das, was dem Pnl'liemu zu sagen nns am Herzen; seiner überkommenen Formen. Wir haben hier die Momente liegt, sich zu mehren scheint. Sprechen wir es daher bei dem; in d e r Reihenfolge ansgesührt, in welch-r wir innen die größere Beginne dieses neuen Jahrgangs in kurzen Zügen ans, worauf "Bedeutung zuschreiben. Keines derselben ist zu vernachlässigen, wir die attgemeine Llnsmertsamkeit zu richten beabsichtigen; zeichnen! aber wir dürfen Dem nicht eine höhere Wichtigkeit lwilegen, wir in scharfen Umrissen, was wir wollen? Vor Allem ist ^welche es für den Bestand, die Eniwnkelrmg und die Wirksames unser Bestreben, daS .Inremhnm würdig zu rcpräsentirentz leit des Ganzen nur in geringerem Maste besitzt, sowohl vor unseren Glaubensgenossen selbst, als vor der christ-! Für die Enlmrentwickelnng, für den tüchtigen FeUschritt lichen Mitwelt. Die jüdische Presse wird allzusehr durch Geder Bildung bei den Vekennern unserer Religion in allen Dheilen schmaülosigt'eilen und Gehässigkeiten entstellt. Ein schmähsnchder Erde, werden wir stets einzutreten unk zu wirken suchen, tiger, bitterer und schneidender Don hat sich in derselben, nur j Wir setzen jene allerdings nicht blos in der änderen Haltung, zwar auf jeder Seite, geltend gemacht. Man stellt sich Zeder-! in der Glätte und dem Firnis; rer äußeren Erscheinung, auch nicht mann als Gegner vor, und will diesen mit jedem Schlage nie-! in der Erlangung von Amt und Ehre durch einzelne Gtanbensderschiuetlern. Dieser Fehler der Wortführer hat verbildend aus! genessen, so wichtig dies immerlsin bei der Solirarität ist, die das Publicum gewirkt, so das; es hauptsächlich an diesem Ge-! noch immer für alle Inden gilt — wir sind«» riet mehr diese llätsch, an gewürzten Pilauterien, Gefallen sinder. Wir haben! Enltur, diese Bildung, diesen Fortschritt in rem inneren Gehalte, nns zu aller Zeit bemüht, riesen Eharakter unseren Arbeiten! in der Entfaltung geistiger Befähigung, und in einem tüchtigen möglichst fern zu halten, die Personen bei Seite zu lassen, und praktischen Leben in Draal, Stadt, Gesellschaft und materieller stets die Sache im Auge zu behalten. Ja, mit jedem Schritte, I Thätigkcil.. Hier ist nicht zu verkennen, das; in rer jüngsten den wir weiter Ihn«, suchen wir immer mehr den religiösen und I Zeit mit dem Fortschritte sich anch Schäden emgesteUl haben,