Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 21 (21.5.1872)
- Date
- 1872-05-21
- Page
- Seite 418 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Bekanntmachung. An unserer Elementarschule ist die Stelle eines Lehrers mit einem Jahresgehalt von 300 bis 350 Thlrn. sofort zu besetzen. Bewerbern,. welche die'Qualification eines musikalisch gebildeten Cantors besitzen und ein Synagogenchor einzurichten und zu leiten im Stande sind, wird der Gehalt von Seiten des Gemeindevorstandes auf 500 Thaler erhöht. — Das hierorts befindliche Gymnasium, welches von fremden Schülern zahlreich besucht wird, giebt dem Lehrer auch reichliche Gelegenheit zu Nebenverdiensten. Geeignete Bewerber wollen sich bis 15. Juni e. 'unter Einsendung ihrer Zeugniffe und eines ourrieulum vitae beiuns melden. Lissa (Posen), den 25. April 1872. Der Vorstand der jüdischen Schule. Vaeanz. Bei hiesiger Synagogengemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters u. Schächters sofort zu besetzen. Diensteinnahme circa 250 Thaler und von nächsten Michaelis an auch freie Dienstwohnung. Beansprucht werden insbesondere: Deutsche Vorträge beim Gottesdienst u. einige musikalische Kenntniß zur Leitung des hier bestehenden Chorgesangs bei demselben, auch das Bestehen einer Prüfung beim Landrabbinat. Da allhier nur 2 bis 3 Kindern wöchentlich einige Stunden Religionsunterricht zu ertheilen ist, so haben die bisherigen Lehrer, welche hier eine lange Reihe von Jahren fungirt, für ihre übrige viele Zeit Nebenverdienste gesunden. Qualificirte Bewerber, die einen eigenen, aber kleinen Haushalt haben, werden ersucht, die erforderlichen Zeugnisse bald portofrei anher zu senden oder sich persönlich zu melden. Goölar am Harz, den 15. Mai 1872. Vorstand hiesiger Synagogengemeinde. __Schlesinger, Stadtkämmerer._ Zum 1. September a. c. ist in unserer Gemeinde die Stelle eines Schächters und Vorbeters vacant. Das Einkommen beträgt Lei freier Wohnung incl. Nebeneinkünften 450—500 Thaler. ' Hierauf Reflectirende wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstand mit Abschriftüberreichung ihrer Atteste bis Ende Juli a. c. melden. Reisekosten werden nicht erstattet und nur die dazu Berufenen werden zum Probevortrag zugelaffen. Schönlanke, den 9. Mai 1872. Der Synagogenvorstand. Louis Munter.__ In der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Qualificirte Bewerber mögen sich mit dem Vorstande unter Einreichung ihrer Atteste in Verbindung setzen. Schleusiygen, d. 13. Mai 1872. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Dr. Heßberg. In hiesiger Gemeinde wird zum l. October d. Ä. die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Fixer. Gehalt 200 Thlr. bei freier Wohnung, Heizung und Aufwartung. Die Schechita trägt etwa 70 Thlr. ein; auch bietet sich Gelegenheit zur Ertheilung von Privatunterricht. Unverheirathete Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugniffe baldigst wenden an den Vorstand H. Rothgießer. Holzminden, den 7. Mai 1872._ Die Stelle des Lehrers, Vorbeters und Schächters für die Unterzeichnete Synagogengemeinde, verbunden mit einem Gehalte von jährlich 225 Thlrn., circa 100 Thlrn. Nebeneinkünften, freier Wohnung und freier Heizung soll zum 1. October v. neu besetzt werden. — Unverheirathete Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstande unter Einsendung ihrer Qualificationszeugniffe melden. Demmin, den 15. Mai 1872. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. __M. Simonis._ Bekanntmachung. Die^ Lehrerstelle an der hiesigen israelitischen Elementarschule wird vacant und soll sofort oder zum 1. Juli wieder besetzt werden. Bewerber, welchen Aussicht auf Nebeneinnahmen für Ertheilung des Unterrichts im Hebräischen gemacht werden kann, wollen sich schleunigst unter Einreichung ihrer Zeugniffe bei uns melden. Das Einkommen beträgt 200 Thaler baar, freie Wohnung oder 30 Thlr. Miethsentschädigung, sowie 30 Thlr. Holzgeld. Janowiee, ii. Mai 1872. Der Magistrat und israel. Schulvorstand. Annonce. Die hiesige Synagogengemeinde sucht für den 1. September dieses Jahres einen Elementarlehrer, der zugleich das Vorbeteramt übernehmen kann. Es wäre sehr wünschenswerth, wenn derselbe auch Schochet wäre. Fixer Gehalt: 250 Thlr., Accidenzien: 25 Thlr. jährlich. Qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst baldigst an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Bentheim, den 16. Mai 1872. Der Synagogenvorstand: _S. Meter. __ Zu sofort od. Johannis ist bei der hies. Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters u. Schächters zu besetzen, welche bei freier Station mit einem Einkommen von circa 125 Thlrn. verbunden. Bewerber wollen sich unter Anschluß ihrer Zeugnisse baldigst an den Unterzeichneten wenden. Bruel in Mecklbg., d. l. Mai 1872. Julius Joel, Vorsteher.