Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 18 (30.4.1872)
- Date
- 1872-04-30
- Page
- Seite 356 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Ein deutsch - israelitischer Gemeindebund, welcher . die Förderung aller den Israeliten.Deutschlands gemeinsamen Angelegenheiten bezweckt, kann nur wohlthätig und segensreich wirken. Daß Ihnen Gott seine Kraft verleihen möge, das Wohl unserer Brüder und das Heit unserer Religion zu befördern, ist das inbrünstigste Gebet > Ihres mit vieler Hochachtung sich zeichnenden * Sir Moses Montefiore Bart. A ti i e L g e n. 0 » i c i r s. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Hohenems ist die . Stelle eines Religionslehrers, der zugleich den Cantordienst zu versehen hat, zu besetzen. Derselbe soll die Befähigung besitzen, ant Sabbath und an hohen Festtagen einen religiösen Vortrag in der Synagoge zu halten, und den Religionsunterricht in der zweiclassigen israelitischen Volksschule dahier zu ertheilen. Als Vorbeter, wobei er durch einen Organisten und einen gutgeschulten Synagogenchor unterstützt wird, hat der Bewerber genügende Kenntnisse in der hebräischen Sprache, sowie musikalische Kenntnisse nachzuweisen, und soll im Besitze einer angenehmen Stimme sein. Es wird bei der Besetzung dieser Stelle, da der Gottesdienst' im reformatorischen Sinne geregelt und gekürzt ist, vorzüglich auf solche Männer Rücksicht genommen^ die dem Fortschritte huldigen. Als Gehalt für diese Stelle sind Tausend Gulden Oesterr. Whg. bestimmt, ohne die üblichen Nebenemolumente. Bewerber um diese Stelle wollen sich bis längstens Ende Mai unter Beibringung ihrer Zeugnisse über Charakter und Befähigung bei der gefertigten Vorstehung anmelven, wobei ausdrücklich bemerkt wird, daß sie sich einem Probevortrag zu unterziehen haben, und daß nur dem Acceptirten die Reisekosten vergütet werden. Hohenems (Vorarlberg), im April 1872. Israel. Cultus-Gemeinde-Vorstehung. Der Bürgermeister: Anton Rosenthal. Die Stelle eines Vorsängers und Religionslehrers in,Wankheim bei Tübingen ist zu besetzen. Sie gewährt neben freier Wohnung 336 Gulden jährlich fixes u. einiges zufällige Einkommen. Da die damit verbundenen dienstlichen Verrichtungen nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, so bietet sie einem strebsamen Manne vorzügliche Gelegenheit zu jedem Studium in der nahen Universitätsstadt. Das isr. Kirchenvorsteheramt. * Vaeayz. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines examinirten Ekementarleh'rers und CantorS zum 1. Juli v. I. oder auch etwas später zu besetzen: Gehalt bei' freier Wohnung und Heizung 300 Thlr. Unverheirathete Lehrer, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, werden ersucht: ihre Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstände franco einzusenden: Hattingen a. d. Ruhr, d. 24. April 1872. Heittemann Hein. Die Lehrer-, Vvrbeteru. Schächterstelle Hierselbst ist zum 15. October o. anderweit zu besetzen: Gehalt jährlich 150 bis 200 Thlr., je nach Qualification des Bewerbers, außerdem freie Wohnung und Schächtgeld. Ferner bietet das hies. Gymnasium Gelegenheit zur Aufnahme von Pensionären. Meldungen nimmt der Unterzeichnete Vorstand , entgegen. Seehausen i. d. Altmark. M. Bendix. Bekanntmachung. Bei der hiesigen jüdischen Gememde ist die Stelle eines «i-wpi mit einem jährlichen Einkommen von.500 Thlrn. nebst freier Wohnung vacant und sofort zu besetzen. Bewerber dieser Stelle haben sich unter Einreichung ihrer quäl. Atteste bei dem Unterzeichneten Vorstände schriftlich zu melden. Kosten werden nicht erstattet. Gostyn, den 4. April 1872. 'Der Corporations-Vorstand: Moser. C o n c u r 8. In der isr. Cultus-Gemeinde Linz iLandeshauptstadt Oberöstreich) ist die. Stelle eines Rabbiners und Predigers mit dem fixen Jahresgehalte von 1000 Gulden zu besetzen. Bewerber wollen ihre Gesuche, versehen mit den für's Rabbinat erforderlichen Zeugnissen betreffs talmudischer Studien, nebst dem Nachweise zurückgelegter Gymnasial- und ordentlicher philosophischer Studien, bis zum 15. Juni d. I. an den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden. Probepredigten haben sich diejenigen zu unterziehen, die hierzu aufgefordet werden, doch werden Reisespesen nur demjenigen vergütet, auf den die Wahl fällt. Linz, im April 1872. Der Vorstand der iör. Cultus-Gemeinde in Linz und. Urfahr. M. Gans. m. p. Vorsteher. Drei Bassisten finden sofort Engagement an der großen Synagoge. Erforderniß: kräftige Stimme und genügende Notenkenntniß. Gehalt 100 bis 150 Thlr. jährlich. Cantor Deutsch, Gartenstraße 22 a, Breslau,