Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 10 (5.3.1872)
- Date
- 1872-03-05
- Page
- Seite 188 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/3224737-3226852-3226863--30383-3253257- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
m MMRWWMDUWWVWU «W WWUVDWWNWWNHWWWWWMMZ M daher', sv pcl Uebelstäüde abzüfiellen , bÄtüschtst. M zu 11. Februar. Der „N. 'fr. Pr/' schreibt 'mail': Mn uMeiMW Gerügt ÄrbreiteLe sich dieser Tage in Krakau. Bald hieß es, es sei ein nähegelegenes Dorf überfallen, geplündert und die Einwohner ermordet worden, bald wieder erzählte män sich von ergriffest!ütä> deist hieWst ÄstdeWriUe übeMfÄt worden , den M'i.'äMM "ist Wst Äf M Spür. Mtz den Papieren , 'Äie Mn bei ^ihnen MMsilWst, ststd 5c8 'polnische UUgraMst, MPässeN'Äf öKWdette Nameü versehest, Äs dNK WWÜch ist, d aß'sie bereits die Tour dürch gastz 'Galizrest gemäht haben. Näheres wird wohl die Untersuchung ergeben, die energisch betrieben wird. einer wohl drgastisirten 'Bande, die 'äst verschiedenen Ortest Gräüelthaten verübe, ja'unsere Stadt selbst bedrohe. Daß etwas grausiges 'vorgefallen sein mußte, wüßte Wer, näheres aber niemand. 'Ganz 'natürlich, daß die Aufregung sich 'durch das geheimnißvolle nur steigerte und den Gipfelpunct erreichte, als mehrere Israeliten schwer verwundet in das hiesige jüdische Spital 'gebracht wurden üttd bolld däräuf einer 'seinen Wundest erlüg. Nun wollte Wir von einem Judenkrawäll wissen, von ermordeten Christenkindern, vergifteten Bru'rLneN, und Wgst verklungene Sagen tauchten wiederüür in den erschreckten Gemächern der hiesigen Judengemeinde auf. Der Vorfall, der all'diese Aufregung verursachte, ist, so viel bis jetzt bekannt.geworden ist, folgender: In das Wirthshaus von Zabieröw, d'äs von einem Juden gehalten wird, kamen am 8. d. zwei Ünständig gekleidete Herren und zechten, bis in die Nacht. Gegen 1Ö Uhr Abends entfernte sich einer von ihnen urtd kehrte bald darauf mit zwei Genössen zurück. Das Zechen begann von neuem. Dem Wirth/gefiel 'düs Benehmen dieser Gäste nicht, 'er 'witterte 'Unrath , ersuchte sie deshalb, 'sich zu entfertten, und da diese darauf 'gar nicht achteten, erklärte er ihnest, 'nichts mehr verabreichen zst wollen. Bei dieser Erklärung löschte plötzlich einer der Üstbekanstten 'mit eineU Pistolenschuß'die'Lampe aus, die anderen warfen sich auf Äst Jstdest. Mf dieses Zeichen, deststA'n solches 'scheint der PistöWstschüß gewesen zü sein, drängest noch 'zwei 'ündede Genossen, die wahrscheinlich sich, irgeiidwo ist 'der Nähe verborgen gehalten hätten, 'in das öistfäist 'stehende Mrthshäus eist. Nust begästn im Finstern ein w'äh- M'Gemetzel. ZusälligerwÄse übeNä'chteten hiär listige jüdische Kaüfleüte, 'so daß die Zahl d'er Attgegriffettest Wer der ^Angreifer 'bei Weitem überlegen wür. 'ÄÄtzdem die WNn .mit' 'GchieWäffest' 'Ursehe'n ÄW'n, mußten 'sie döch ttäch ÄdzemÄÄstfe'dis'FetdMuÄtst. Von den ÜÄrfällenest ststd viele schwer, ja 'tMsich verwundet. Vier der geflÄHMn "Mörder sindgestern Dänemark. Kopenhagen, 18. Februar. (Privätmitth.) 'Wenn ich 'für das Andenken Mes'Überästs würdigen ÄanM ein bescheidestes Plätzchen in 'd. Bl. deästfpöüche, 'so weiß ich, daß Sie diesem Verlangen aus der ÄÜrdigustg der MWr feküster .WerdÄdöst^rscheiltUiigen, 'zu denen der VerMbene"gehörte,gern Äillfähöen. Wr David Rubin, eist bedeutender Kenner Äs Talmüds und der hebräischen Literatur, wie auch ein Freund der Profanest Wissenschaften, war in 'GnUn in 'einer angesehenest Rabbisterfäinilie 1Ä06 geboten, wo er schon mit dem vierten Jähre däs 'Stüdiustr des 'Hebräischen begann. Äürch dest größist Mänd ist Gnestn öerarmte seine Familie 'gänzlich, ststd er mußte 'mittellos 'in die Fremde hinaus. Schost im 18. Lebensjahre örhÄt er die Morenu, die später dör Oberräbbiner Dr. Wolf 'bestätigte. 'Gr 'ging stach Berlist, Wo er Vörlesungin an der Universität hörte'und'mit bewunderungswürdigem Fleiße seiner Äüsbichststg Mag. Im Jahre '1832'wurde dr H'ausÜhrer Betdöm'Oberräbbiner 'Ör. Wölf in 'Köpetthägen. Seit 18Äd Mherräthet, etablirte er, 'stm ^öist'e Fäutitt'e ^st döstähden, einen jetzt nicht unbedeutenden Buchhandel, behielt aber seine Lehrstelle in der Clause und zwar gratis bei. In der Allg. Zeit. d. Jud. und im „Orient" gab er treffliche Aufsätze und betheiligte sich auch an der RefoNbMgüng /durch Me 'tühmsich ästÄkannte Vröschübe. 'Am 22. DeMbör v. J. Mschled W Mr tiefsten DrMr für feiste Äittwe 'ünd siebest 'KiMr, die 'ihn "äls ’ einest 'strüsterhäften Gättest -ststd BÄer derehüen. "Eine ’ außeWwhhntWe ^Heilnahuie 'ast' seiner 'BestäÜustg ' ststd diste jiffef st'ifchÄerstde Mede 'des Htrrn Dberrabbin^r Ür. 'Wötf bWgten die' Achtustg ststd 'Liebe, wWe der Beistörbesteh^allest' Gönftssiosten hiesiger ^Skädt Dnoß. Mit'wiedör.eftfe jkM HÄsbstlichMtest dÄingeWKst,' wAche-der 'Wstig dt-