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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1872-01-23 · Heft 4 (23.1.1872) · p. Seite 68

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
36 (1872)
Issue
Heft 4 (23.1.1872)
Date
1872-01-23
Page
Seite 68 (sequence 14)
Language
German
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68 Anzeigen. Concurs. In der isr. Cultusgemeinde Es sek, Landeshauptstadt Slavoniens, ist die Stelle eines ersten Cantors mit dem Jahresgehalte von 800 fl. ö. W. und einem jährlichen Quartierpauschale von 150 fl. ö. W. zu besetzen. Bewerber, welche nebst schönen Stimmmitteln auch hinlängliche musikalische Bildung besitzen, um den Gottesdienst mit Orgelbegleitung abhalten zu können, wollen ihre Competenz-Gesuche, belegt mit Zeugnissen über die erlangte Qualification und bisherige Berufsthätigkeit unter Angabe ihres Alters, Stand und Familienzahl bis 15. März l. I. an die gefertigte Repräsentanz einsenden und die Einladung zur Abhaltung einer Probefunction abwarten. — Reisekosten werden blos dem Acceptirten vergütet. Es sek, am 15. Januar 1872. Die Repräsentanz der iör. Cultusgememde. Die Stelle eines Lehrers, der zugleich Schächter und Borbeter sein muß, ist vom 1. April d. I. in hiesiger Gemeinde vacant. Das fixirte Gehalt ist auf 200 Thlr. festgesetzt, ohne die Nebeneinkünfte, die eben soviel betragen. Qualificirte Bewerber belieben sich beim endstehenden Vorstand zu melden. Hohenstein O/P., im Januar 1872. Der Synagogen-Vorstand: H. Dorrmauer._ Zum 1. April d. I. wird bei der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters u. Schächters vacant. Dieselbe ist mit einem fixen Gehalt von 100 Thlrn. — bei freier Station — verbunden, u. belaufen sich die Nebeneinkünfte auf 25—30 Thlr. Qualificirte Bewerber belieben sich unter Anschluß ihrer Zeugnisse baldigst an den Unterzeichneten zu wenden. Bruel i/M., im Januar 1872. Der Vorsteher: _Julius Joel. Bei der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers, verbunden mit einem jährlichen Einkommen von 150 Thlrn., freier Wohnung und einer Brennholzentschädigung, zum sofortigen Antritt vacant. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Vorlegung der Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorsitzenden melden. Persönliche Vorstellung ist erwünscht, jedoch werden Reisekosten nicht erstattet. Dobrzyca, 10. Januar 1872. Der Vorsitzende: Benjamin Frenkel. Für die israelitische Gemeinde zu Duderstadt wird ein Lehrer zu baldmöglichstem Antritt gesucht. Meldung beim Vorstande (M. Katz) dortselbst. Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. April oder 1. Mai dieses Jahres die Lehrer- und Cantorstelle neu zu besetzen. Die Schule ist eine öffentliche. — Gehalt 27 5 Thaler pro Jahr; außerdem bietet die Stelle sichere Aussichten auf Neben-Accidenzien, sowie bei tüchtigen Leistungen Ertheilung aus Privatunterricht. Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand baldigst wenden. Berleburg (Westphalen), im Januar 1872. F. Beifus jun. Ein Borbeter, 'ir'wnvw u. Religionslehrer, der bereits 8 Jahre in diesem Fache sungirte, mit den besten Zeugnisien versehen und nicht ^unvermögend, sucht zum 1. Mai d. I. eine anderweitige Stelle, um sich verheirathen zu können. Offerten unter Chiffre T. H. 25 beliebe man an die Exped. d. Bl. einzusenden. Die israel. Gemeinde zu Münstereifel (bei Bonnwünscht einen examinirten Lehrer. Gehalt 200 Thlr. nebst freier Wohnung und Heizung. Nebenverdienst ca, 50 Thlr. Meldungen nimmt entgegen Salmon Lob. Lehrer Vaeanz. Für das isr. Institut zu Pfungstadt bei Darmstadt wird zu Ostern d. I. unter sehr günstigen Bedingungen ein academisch gebildeter Lehrer zu engagiren gesucht, der namentlich in den neueren Sprachen gründlichen Unterricht zu ertheilen befähigt ist. Bewerbungen wolle man unter Einsendung der Zeugniffe richten an vr. joel, vireotor. Für mein Tuch - und Modew. - Geschäft, welches Sabbath und Festtage geschlossen, suche ich per Frühjahr 6. einen Commis, der sowohl als Verkäufer wie als Comptoirist erfahren sein muß. H. Kalman, Werl i/Westphalen. Ein israel. Lehrer, der schon 5 bis 6 Jahre in einem größeren Geschäft mit thätig war, der Buchführung mächtig u. ein tüchtiger Verkäufer ist, dem die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht in einem Geschäfte, welches an den jüdischen Feiertagen geschlossen ist, Stellung. Derselbe ist auch befähigt ein Geschäft (Filiale) allein zu übernehmen. Adr. nebst Angabe der Bedingungen befördert die Exped. d. Bl. unter Chiffre J. W. 22.

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