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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-12-19 · Heft 51 (19.12.1871) · p. Seite 1030

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 51 (19.12.1871)
Date
1871-12-19
Page
Seite 1030 (sequence 16)
Language
German
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1030 Für unser Manusactur-Waaren-Geschäst eu detail wird ein Lehrling gesucht. Kost und Logis im Hause. I. Jonas u. Löwenstern in Düsseldorf._ Das Engagement - Vermittlmrgs - Bureau von Friederike Cahn,Magdeburg, Weinfaßstr. 5, bittet hohe Herrschaften um gütiges Vertrauen; uin befähigten und verdienten Kräften aller Branchen nützlich zu sein. ____ Eine junge Dame, Rhcinländerin, von sehr angesehener Familie, israel. Confession, welche das höhere Examen glänzend bestanden, seit mehreren Jahren in Brüssel," sucht in einem achtbaren Hause Stelle als (Gouvernante oder Gesellschafterin. Sie ist volltommen befähigt, außer ihrer Muttersprache und Musik, im Franz., Engl, und Italien, zu unterrichten und stehen ihr die besten Referenzen zur Seite. Gefl. Offerten befördert sub g. 72. die Annoncen-Expedition von KikS«»]!* Jffnsse in Berlin. Ein jüdisches Mädchen von gesetztem Alter sucht Stelle als Stütze der Haußsrau, auch als Gesellschafterin. Sie bat gute Schulkenntnisse und spricht geläustg Französisch. Offerten an Herrn Louis Jäger in Bonn (Belderberg 18). Auch wird Bewerberin durch Herrn Dr. Ludwig Philipp,son das. empfohlen. Pensionat in Berlin. . Vom 1. Jan. 1872 ab, wo ich nach Berlin über» siedele u. Orauienstr. 101/102 wvhnen werde, können noch einige Pensionäre bei mir Aufnahme finden, Neben liebevoller Pflege werde Td) denselben gründliche Nachhülfe in den Schulgegen ständen angedeihen lasten. Nähere Auskunft wird ertheilt Berlin, Postftr. 11 II. Et. u. bei mir selbst. Dr._S. Hollaender, prakt. Arzt rc. in Leobschütz. In eine zu Ostern k. I. in Cassel errichtende Pension werden noch einige Töchter feiner jüdischer Familien im Alter von 12—16 Jahren ausgenommen. Pension 250 Thlr. Näheres vorläufig unter E. R. 100. poste restante Cassel (Provinz Hessen). Ein" israel. Knabenpensionat in Frankfurt a/M., das sich seit einer Reihe von Jahren einer steten Frequenz zu erfreuen hat, ist sammt Inventar, Haus u. Garten unter annehmbaren Bedingungen käuflich abzutreten. Bewerber müssen verheirathet und im Erziehungssache erfahren sein. Offerten nimmt sub Chiffre W. 3393. die Annoncen- Expedition von Ruäott RIosse in Frankfurt a M. entgegen. Bei Adolf Cobn Verlag und Antiquariat in Berlin, Dorochccnstr. 57, ist erschienen und durch alle Buchhandlungen .zu bezickcn: Kochbuch für israelitische Frauen von Rebecka Wolf geb. Keinoraann. Nebst vollständiger Speisekarte und Haußüpotbeke. Anweisung zur Fübrnug einer religiös-jüdischen Haushaltung. Fünfte vcrm. Aust. - Preis: geh, i Thlr. Sanders geb. i',. Thlr. aller Confejsionen werden streng reell unter größter Discreüou vermittelt. Offert. L. 217 0. K. ('«hnfehl's AinioneeiiBiireau, Berlin, t^cue Prommenade 7. Zarteste Ehevermittlung unter M. G. II. in der Exped. d. Bl. 9?ur gütiges Vertrauen, keine Anonymität, fördert Gutes. Aufruf! Mein Sohn, der Haudlungs-ConuniS Heim ich Reich aus Glatz, (Königreich Preußen, Provinz Schlesien), welcher sich im August 1869 nad) Amerika begeben und nach seiner letzten Nachricht in Harrisburg (Pensilvanien) Ende 1869 sich aufgehalten, hat seit dieser Zeit nichts mehr von sich hören lasten. Ein Jeder, welcher sichere Auskunft über den Aufenthalt nieines Sohnes geben kann, ersuche ich, diese Auskunft mir recht schleunig zugehen zu lasten. Glatz (Königreich Preußen, Provinz Schlesien), den 11. December 1871. _Jacob Reich, Handelsmann. $ia chrusi Durch das am ■piam'a dieses Jahres erfolgte Ableben des Herrn Joel Fliess hierselbst hat unsre Gemeinde, deren Vorsteher cr:t 23 Jahr war und sein Amt als Solcher mit wahrhafter Hingebung, Liebe, Treue und Pünctlichkeit verwaltet hat, einen großen Verlust erlitten. Er liebte mit hingebender und aufopfernder Liebe seine Brüder, seine Religion und war ein großer 2^/2271 '-p jttr-:-) vrEbn srr\\\ D-non mbi/üT np-is: übte er im wahren Sinne des Wortes; auch war er ein unermüdlicher Wohltäter der Armen und Dürftigen, der Wittwen und der Waisen, ohne Unterschied des Standes und der Religion, und was er gab, wußte er auf die schonendste Weife zu geben. Sein Andenken wird in uns fortleben. Greifenberg in Pomm., im November 1871. Der Vorstand der Shuagogen-Gememde. Albert Jonas. Julius Feldmaun. _ Levln Noscnthal. tfhc die Wittwe und Waisen des Lehrers Nosenthal in Wronke. Don I. M. ans G. 5 Thlr. Die Redaction. Verlag von Va«mgartnrr's Buchhandlung in Leipzig. - Druck von Z. B. Hirfchfeld. Bcrantivortlicher Redacteur vr. H. Latze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 51.

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