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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-09-05 · Heft 36 (5.9.1871) · p. Seite 722

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 36 (5.9.1871)
Date
1871-09-05
Page
Seite 722 (sequence 12)
Language
German
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722 sehr bald. Diese Wasser werden einige Sandflächen zurücklassen, aber außer diesen sterilen Flecken wird der gesunde Pflanzenwuchs um so kräftiger sich erheben. — Bei dieser Gelegenheit lassen Sie mich noch einer Kleinigkeit erwähnen. In dem Hebr. Lead, polemisirt Jemand gegen eine amerikanische Corrcspondenz in Ihrem Blatte über den Plan, in Washington einen Rabbiner anzustellen, der die besondere Aufgabe habe, vorkommenden Falls bei unserer Staatsregierung zu erwirken, daß sie sich für irgend mißhandelte Juden bei auswärtigen Cabineten verwende. Ihrem Correspondenten gegenüber beruft man sich auf den wohlwollenden Empfang, welchen die Deputation der evangelischen Allianz bei dem russischen Staatscanzler, als dieser jüngst in Deutschland weilte, erfahren hat. Jndeß ist es bekannt geworden, daß der Deputation keine Audienz bei dem Kaiser gewährt wurde, und daß sie so ablehnend beschieden worden, daß sie selbst ihre drei Adressen wieder mitnahm. Ihr Correspondent hat also vollkommen Recht, wenn er behauptet, daß die russische Regierung, jede fremde Einmischung in das, was sie als innere Angelegenheiten betrachtet, zurückweist. A « z e i gen. Die 'hiesige Synagogenaemeinde sucht auf so bald wie möglich einen seminaristisch gebildeten tüchtigen Lehrer, der zugleich guter Chasan u. Schochet sein muß. Gehalt fix. 225 Thlr. neben freier Wohnung, Feuerung u. Licht. Durch Ertheilung von Privatunterricht bietet sich auch Gelegenheit zu Nebenverdienst. Baldige Meldungen, unter Einsendung der Zeugnisse nimmt entgegen der Vorstand der Synagogengemeinde Sal. Oppenheimer. Lemförde, im August 1871. Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Schächter und Lehrer (verheiratet) zum sofortigen Besetzen gesucht. Fixes Gehalt 180 Thaler. Reflectanten haben sich an den Vorstand zu Osterburg zu melden. Osterburg, im August 1871. Der Vorstand. Gin Lehrer, Jsr., w. neben den Realien u. d. Anfangsgr. d. Franz, hebr. Grammatik und in Raschi unterr, s. per 1. Oct. an einer Schule od. in Familie Stell. Off. unter 6. Z. 1199. befördert die Annoncen - Expedition von ÜLLLeasteia & Vogler in Breslau Der hier 5 Jahre im Amte gewesene Lehrer Frankel ist nach Glogau berufen und wird dadurch die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächlerstelle zum 1. Mai 187 2 vacant. Dieselbe bietet außer nicht unwesentlichen Nebeneinkünften zunächst ein baares Gehalt von 350 Thlrn. bei freier Amts-Wohnung und Feuerung; auch ist damit eine von der Königl. Regierung bewilligte Remuneration von 30 Thlrn. für die Seelsorge der hiesigen Strafgefangenen verbunden. In hiesiger Synagoge findet einstimmiger Chorgesang statt. Geeignete Bewerber von guter, wissenschaftlicher Bildung belieben sich unter Einreichung ihrer Atteste an den Unterzeichneten zu wenden. Naugard, d. 4. Juli 1871. Der Sorstand der Synagogen-Gemeinde. Vacanz. Durch vorgerücktes Alter des seitherigen Inhabers ist die Stelle eines der in unserer Gemeinde fungirenden beiden mit welcher ein sixirtes jährliches Gehalt von 400 Thalern nebst Schächtsporteln von circa 120 Thalern verbunden, erledigt und soll bald besetzr werden. Befähigte Bewerber wollen sich, unter Ausweis über ihre Qualifikation durch Se. Hochwürden den Herrn Oberrabbiner Ettlingen Hierselbst, mit den deßfalls portofreien Meldungen bis zum 1. October d. I. an das Unterzeichnete Collegium wenden. Altona, den 14. August 1871. Das Aettestencollegium der hochdeutschen Israelitengemeinde. M. H. M. Goldschmidt, _ p. t. Vorsitzender. Für die hiesige isr. Gemeinde wird zu Michaelis d. I. ein Lehrer, Schächter u. Vorbeter gesucht. Gehalt beträgt bei freier Wohnung, Mittagu. Abendtisch, außer der Schechita 150 Thlr. Geehrte Bewerber, die jedoch die Approbation beim Großherzoglichen Landes-Rabbinat zu Schwerin bestehen müssen, wollen sich gefälligst an uns wenden. Der Vorstand der isr. Gemeinde zu Neubuckow in Mecklenburg-Schwerin. I. A. Saul M. Burchard. Ferdinand Marcus. Für unsre Neligionsschule wird zum I.Octbr. d. I. ein unverheiratheter zweiter Lehrer, der namentlich den jüdischen Elementar-Unlerricht zu ertheilen hat, gesucht. Bei 12—14 wöchentlichen Lehrstunden beträgt das von uns bewilligte Gehalt 200 Thlr. nebst freier Wobnung. Durch Privatunterricht, sowie Ueberuahme einer Vorschule, für städtische Lehranstalten läßt sich iudeß ein Einkommen bis zu circa 500. Thlrn. erzielen. Meldungen sind bis zum 15. September einmrcichen beim Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Stolp i/Pomm.

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