Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 21 (23.5.1871)
- Date
- 1871-05-23
- Page
- Seite 424 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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424 Die israelitische Rcligionslchrc. Ausführlich dargestellt von Dr. Ludwig Philippson. 3 Bde. gr. 8. broch. früher 3V:; Thlr., jetzt 28 Rgr. Baumgärtncr's Buchhandlung in Leipzig.^ r»;r ij >: >i>i >IDI >i »dpi £ pi>i oitr >iDi >r»i>i >i >r >i Di>p; § Pension. « b Knaben israelitischer Eltern finden liebevolle p Aufnahme, religiöse Erziehung, gute Kost (•■•sr), £3 t^j erforderliche Aufsicht und Nachhülfe im Unterpi N rieht bei der Unterzeichneten. g w Referenzen: Banquier Jacob Nachod (Firma p Knauth, Nachod & Ivülme) in Leipzig, Rechtsgi p anw. Dr. Calm daselbst, Landesrabbiner Dr. llerxp heimer in Bernburg, Rabbiner Dr. Goldschmidt in S b Leipzig. Verw. Rosalie Hirsch, geh. Ilarwitz. g H L e i p z ig, Colonnadenstr. 11 b. ’gj H S Bei Unterzeichnetem ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: yy -ibs, zur Analyse der hebräischen Wörter, auf Grund der primitiven Laut-Verbindungen und Bedeutungen. insbesondere des ^-Lautes, nebst einem exegetischen Anhänge von M. I. Cohn, Stiftsrabbiner in Frankfurt a. M. Preis 1 fl. 12 kr. 20 Sgr. Diese Schrift, deren Tendenz eine neue, weitgreifende Enthüllung in der hebr. Sprachforschung ist, von den ersten Autoritäten (Ettlinger, Fürst, Hirsch, Hildeöheimev re.) aufs Wärmste, vermöge „deren Überraschenden Resultate" als „ein glücklicher Fund iu dem tiefen Schacht der heiligen Sprüche", begrüßt, empfehle allen Freunden der hebr. Sprache und Literatur. Frankfurt a. M., Mai 1571. I. Kauffmann. ftonlsccbad Norderney. Den geehrten, die Seebäder besuchenden israelitischen Familien erlaube ich mir, meine durch Neubau verbesserte, nach rituellen Vorschriften streng gehandhabte, und den höchsten Ansprüchen sicher genügende Restauration und 'Fable 6' hüte bestens empfohlen zu halten. In meiner Behausung befindet sich auch ein zum Gottesdienst eingerichtetes Lokal. Abraham v. d. Wall. Die zahlreichen Freunde u. verehrten Bekannte, die mich theils schriftlich, tlieils per Telegramm mit Ihrem Glückwünsche zu meinem 70-jähr. Geburtstag erfreut haben, bitte ich vorläufig hiermit meinen herzlichsten Dank entgegen zu nehmen. Kopenhagen, d. 9. Mai 1871. Prof. Dr. A. A. Wolff, Ober-Rabbiner u. Prediger, Ritter d. Dannebrogs. M e e I ®. Ein junger Mann (Kfm.), seit einigen Jahren selbstständig, sucht, da demselben in seiner Thätigkeit nicht Gelegenheit geboten, nähere Damenbekanntschaften änzuknüpfen; auf diesem Wege eine treue Lebensgefährtin, wenn auch Vermögen nicht ausgeschlossen, iwelches übrigens sicher gestellt werden kann) so ist doch Hauptbedingung angenehme Persönlichkeit und moralisch gute Erziehung. Eltern u. Vormünder wollen dieses reelle Gesuch nicht ganz unbeachtet lassen. Offerten werden unter Zusierung strengster Discretion A. Y. Z. 2 poste restante Berlin erbeten. Ein israelitischer Gelehrter von Ruf, der in der Literatur eine achtbare, in der Gesellschaft eine angenehme Stellung einnimmt, wünscht mit einer Dame von 20—30 Jahren oder mit deren Vertretern, zum Zwecke einer dauernderen Verbindung in Briefwechsel zu treten. Petent steht in den dreißiger Jahren, übt in einer europäischen Großstadt einen wissenschaftlichen Beruf aus und verfügt über ein Einkommen von 1300 Thlrn. — Reslectirt wird auf ein angenehmes Aeußere, anspruchsloses Wesen und auf gemüthvoll weiblichen Sinn mehr als auf romanhaft modische Bildung. — Vermögen ist erwünscht, aber nicht conditio sine cpia non. — Gest. Offerten oder Einleitendes dazu — aber nicht von Vermittlern — womöglich von Photographie begleitet, befördert unter Chitlre 0. w. :>7t die Annoncen-Expedition von Haasenstein & Vogler in Leipzig. HciratbsHefuch. Ein junger Mann ans anständiger Familie, Besitzer eines soliden Geschäfts in einer Provinzialstadt, wünscht sich zu verheirathen, und sucht dahin zielende Bekanntschaft, mit einer jungen Dame, mit einem disponiblen Vermögen von 0 — 8000 Thlrn. anzuknüpfen. Gefäll. Adressen bitte an die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre L. P. # 10 zu senden. Discretion Ehrensache. C rnfthaf t. Ein Herr in Holland zwischen 23 und 30 Jahre alt, Inhaber einer sehr ehrenvollen und ersprießlichen Position, wünscht zur Lebensgefährtin eine israelitische Dame. Es wird auf Jugend, Bildung, große Taille und Vermögen reslectirt werden. Briefe portofrei an die Attnoneen-'Expcdition von ltwloif Mosse in Hamburg unter Z. Nr. 50B. Verschwiegenheit versichert. Zur Eonfcrenz dcö Vereins iörael. Elcmcntarlchrer rc. in Bonn, am 30. u. 31. Mai e. 1. Die Verhandlungen finden im großen Taalc dcö Theaters statt und beginnen den 3<». ä?orui. t» Uhr. 2. Für teil Fall, daß die Tagecordnnng sich rascher, als erwartet, erledigen sollte, setzen wir noch solgendc Frage l;iir,u: „Nach welchen Ernndsätzen sind die Themata zu deutschen Aussätzen für die §cküler n. Schülerinnen zu wählen? — Schriftliche Referate über die Frage werden sehr willkonmien sein. Bielefeld, 11. Mai 1871. Der Vorstand. Verlag von Bamngärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Rcdaetcur vr. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 21. <,