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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-01-17 · Heft 3 (17.1.1871) · p. Seite 54

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 3 (17.1.1871)
Date
1871-01-17
Page
Seite 54 (sequence 14)
Language
German
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54 Besprechungen" waltete der Geist der „Gemächlichkeit," wie ihn auch nur der enge Kreis einer Specialconferenz an einem Keinen Orte anftoinmen lassen kann, und hat Herr Kaufmann in vollem Ntaßc für geistige und leibliche Erfrischung bestens gesorgt. Zum Ort der nächsten Specialcouscrenz wurde einstimmig Haltern bestimmt. Treu. Bemerkung der Redaction. Wir werden uns gern dieser Angelegenheit widmen. Das Verlangen der Lehrer betrifft das Wohl der Gemeinden mehr noch als ihr eignes nnd es handelt sich hier nicht um irgend ein Vorrecht, sondern um die Gleichstellung mit ihren christlichen Eollegcn. A « z e i ft e n« Für eine aclübare Familie ans dem Lande suche ich einen jüdischen, geprüften Hauslehrer, der Unterricht sowohl im Deutschen als auch im Hebräischen d. h. Y':V' mit Uebersetzung und ertheilen soll. Bei völlig freier Station (mcl. Wäsche) wird ein Gehalt von 15« Thlrn. p.a. osferirt. Sollte derselbe auch in Sprachen und Musik Unterricht ertheilen können, so könnte das Gehalt bedeutend erhöht werden. Frankirte Meldungen nebst Zeugnissen nimmt entgegen M. Jacobv, Heierßwald bei Reichenau (Ostpreußen). Tie ißrael. Gemeinde in Barby bei Magdeburg wünscht mit dem 1. April d. I. einen verheiratheten Religionslehrer, Eantor u. Schächter zu engagiren. Jährl. Gehalt 2H> Thlr. mit einigen dtebeneiunahmen. Bewerbungen nebst Zeugnissen -,u senden an den Unterzeichneten Vorstand Edriord Frerldenberg. Barby, im Jan. 1S71. H-47-Z. Da die Stelle des Vorbeters, Schächters n. 9teligionölehrers, sowie daö Fleisch borsten der israelit. Gemeinde Luzern auf den!. Juli 1871 vaeant wird, so wird dieselbe zur Wiedeibeseynng ausgeschrieben. Jährl. Gehalt 1 (.»0o Fr. fix. nebst wenigstens 300 Fr. Nebeneinkünste, wofür die Gemeinde garantirt. Ta die (^erneinde im Entstehen ist, so ist einem jungen Manne eine Stelle geboten, die sich jährlich verbessert. Atlsällige Bewerber haben ihre Anmeldungen, sowie erforderlichen Zeugnisse den Herren Jos. Bollng u. Co. vder Julius Wyler in Luzern einzusenden. Die hiesige Religionslehrerstelle, verbunden mit einem jährlichen Fixum von 300 Thlrn., wird zum l. April vaeant. Geeignete Persönlichkeiten, mit den nöthigen Zeugnissen versehen, wollen ihre etwaigen Anmeldungen bis zum 15. Februar dem Unterzeichneten Vorstande einreichen, da solche später nicht berücksichtigt werden. Neustettin, d. 4. Januar 1871. Der Vorstand: W. Löwe. 8 Ein Schächter und Vorbcter wird in hiesi- 8 8 ger israclil. Gemeinde zu Ostern d. Z. ge- P 8 sucht. Geehrte Bewerber wollen sich gefall. g wenden an den Vorstand- Z g Albert 2lrons. g Lübz i Mecklenburg, im Januar 1871. 8 Ein jüdischer Philologe, befähigt, Knaben für Secunda incl. in Latein, Griechisch, Mathematik u. Geschichte vorzubilden, findet zu Ostern bei mir eine dauernde, gute Stelle. Offerten nebst Zeugnissen sicht entgegen A. Cuhn. Sobernheim, d. 4. Januar 1871. Congregation Bnai Jefhurun, ' 34. Straße, Rew-Iork. Da die Stelle eines Ehasan an unserer Congregation erledigt ist, so laden die Vorsteher derselben betreffende Eandidaten zur Bewerbung um dieselbe ein.! Die Bewerber müssen im Stande sein die Gebete in richtiger und angenehmer Form zu lesen, eine gründliche Kenntniß des mrsr; ©tps und die nöthige Fähigkeit haben, um vom Blatte und mit dem Chore zu singen. Das Gehalt beträgt nicht weniger als 3000 Pfund und 'Nebeneinkünfte jährlich. Bewerber müssen persönlich erscheinen. Reisekosten werden nicht vergütigt. Anhaltschreiben und Zeugnisse sind an Herrn Henry Davison, Parnas der Congregation Nr. 18. Walker Street, New-Pork, einzusenden. Samsonsschule in Wolfenbüttel. In Folge rer Einberusnng eines unsrer Lehrer zum Militärdienste ist dessen Stelle baldmöglichst wieder zu besehen. Theiluahme an der Beaufsichtigung der Zöglinge nur Leitung des Unterrichts hauptsächlich in den Elementarsäcbern sind die wesentlichen Pflichten des anzustellendcn Lehrers, dem — je nach den Leistungen — jährl. 150 — 2<io Thlr. nebst ganz freier Station lWohnung, Speisung, Wäsche, Heizung u. s. w.) zugesichert werden. Meldungen mit Zeugnissen und Lebensgefchichte sind dem Unterzeichneten einzusenden. Tirector I)r. Ehrenberg.

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