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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-01-03 · Heft 1 (3.1.1871) · p. Seite 15

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 1 (3.1.1871)
Date
1871-01-03
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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15 Congregation Bnai Jeshurun, ' 34. Straße, New-Iork. Da die Stelle eines Ehasan an unserer Eongrogation erledigt ist, so laden die Vorsteher derselben betreffende Kandidaten zur Bewerbung um dieselbe ein. Die Bewerber müssen im Stande sein die Gebete in richtiger und angenehmer Form zu lesen, eine gründliche Kenntnis; des mV eh evrs und die nöthige Fähigfeil haben, um vom Blatte und mit dem Chore zu singen. Das Gehalt beträgt nicht weniger als 3000 Pfund und Nebeneinkünfte jährlich. Bewerber müssen persönlich erscheinen. Reisekosten werden nicht vergütigt. Anhaltschreiben und Zeugnisse sind an Herrn Henry Davison, Parnas der Kongregation Nr. IS. Walker Street, New-2)vrk, einzuseuden. Ein in der Manufacturbranche bewandter, gut empfohlener junger Mann wird in einem Ln xw8-Geschäfte der Rheinprovinz als Magazinier zu engagiren gesucht. Näheres unter CliiflVu X. durch die Herren Venrath u. Vogelgesang in Aachen. Ein junger israel. Lehrer, welcher gesonnen ist, das Lehrfach mit dem kaufmännischen zu vertauschen, wünscht zu seiner Ausbildung namentlich in Eomptoir-Arbeiten eine geeignete Stelle als Volontair. — Nur auf ein solches Geschäft, welches an Sabbathen u. Festtagen geschlossen ist und welches Kost und Logis frei gewährt, wird reslectirt. Gefl. Offerten beliebe man sud 0. 104. an die Exped. d. Bl. zu richten. Für unser Manufactur- und Modewaarengeschäft, welches an Sonnu. Feiertagen geschlossen, suchen wir zum baldigen Eintritt einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. Bochum, im Janr. 1871. Gebr. Kaufmann. Lehrlings Gesuch. "TA Für unser, Sonnabend und Festtag geschlossenes Seidenn. Sammetwaarett-Geschäst suchen wir einen, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehenen Lehrling zum baldigen Eintritt. H 2 n n o v e r. Samuel tt. Frensdorfs. (kine Gouvernante, welche den zweijährigen Cursus in einem königl. Seminar für Erzieherinnen absolvirt und das Examen gut bestanden hat, wünscht an einer höheren Töchterschule oder in einer achtbaren Familie ein Engagement. Offerten Lud F. M. befördert die Exped. dies. Zeitung. Eine Erzieherin sucht eine Stelle bei einer anständigen Familie. Es wird weniger auf hohes Gehalt, als nur auf gute Behandlung gesehen. Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst B. Recbert. Post-Station Fredenan < Westpreußen). Eine ältere Dame aus hochachtbarer Familie wird zur Gesellschaft und zur Erziehung zweier Mädchen von IO und N» Jahren, an Stelle der Eltern gesucht. Dieselbe würde, wenn sie den an sie gestellten Erfordernissen genügt, eine in jeder Beziehung befriedigende Stellung st'nden. Adressen unter Chiffre L. L. 10. befördert die Expedition dieser Zeitung. Eine geprüfte Erzieherin, Israel., tüchtige gewandte Lehrerin sucht Stelle an einer Schule od. in Familie durch das Placirungs-Bureau von Frau Herlitz, Breslau, Bischofstr. 1V. Eine "bestens empfohlene Engländerin, erfahrene Lehrerin und von gediegenster Bildung, auch der deutsehen Sprache ziemlich mächtig, sucht sofort Stellung in einer feinen Ml. Familie als Erzieherin oder Gesellschafterin. Nähere Auskunft auf frankirte Briefe ertheilt I)r. I). Aslier in Leipzig oder auch beliebe man sich direkt an Miss Eyke, 5t> Great Prcscot Street, Goodmansiields, London, zn melden. Die israelitische Religionslchre. Ausführlich dargestellt von vr. Ludwig Philipp so n. 3 Bände, gr. 8. broch. früher 3^ Thaler, jetzt 28 Ngr. Im Berlage von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig erschien: raSty nxv Rath des Heils. Eine Mit gäbe für das ganze Leben an jüdische Confirnianden, Itor :;iizwah, und Cousirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippson, Herausgeber d. Allg. Zeitung des IudenthumS. Mt Stahlstich und Titelknpser, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer könnet^Eltern und Freunde ihren Kin» dcrn bei diesen wichtigen Veranlagungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Eeremonialgcsttz des Jüdcntlmma werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt snr alle Lagen und Verhältnisse des Lcbench in Berus und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffeutlichkeit die weisesten Rathschlägc und Mahnungen, auS der h, Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an i deren Jugend.

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