Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1866)
- Date
- 1866-12-25
- Page
- Seite 831 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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831 ' Die hiesige Lehrer- und Vorbeterstelle ist.vacant. Fixer Gehalt 150 Thlr., nebst der üblichen Casualien. Ist der Bewerber Sch och et, so erhöht sich das Einkommen um effva 50 Thaler. Meldungen nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld,'12. Dez. 1866. Landrabbiner Golbmann. Die hiesige Rabbinatsstelle soll sofort oder spätestens zum Februar k. I. durch einen deutschen Redner mit Rabbinatsbefähigung besetzt werden. Das jährliche Einkommen besteht: in 350 Thlr. fixirtem Gehalt, ' 30 Thlr. für einige Bemühungen von der hiesigen Straf-Anstalt, den Gebühren der gerichtlichen Eidesabnahme und außerdem noch in den üblichen Nebeneinkünften. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einreichung der erforderlichen Zeugnisse recht bald melden, event. sich zur Abhaltung einer Probepredigt hier einfiuden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Poln. Crone, im November 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Philipp Ascher. Zu Ostern 1867 wird in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Einkommen bei freier Station 100 Thlr. und etwa 40 Thlr. Schächtergebühren. Reflektirende wollen sich franco wenden an I. Frank, Vorsteher. Salzwedel, im Dez. 1866. Die Lehrer- und Cantor-Stelle in der Spezialgemeinde Ker p en ist vacant, und soll bald möglichst besetzt werden. Gehalt bei freier Wohnung 230 Thaler. Qualificirte Bewerber wollen ihre Anerbieten franco an den Unterzeichneten einsenden. S. Falk, Vorsteher. Bergheim a. d. Erft, 8. December 1866. Die mit einem fixirten jährlichen Gehalt von 350 bis 400 Thlr. und freier Wohnung dotirte Stelle eines die nrr^iin rmn und die Qualifikation zur Leitung einer Religionsschule besitzenden Vorbeters Md Schächters ist in hiesiger Gemeinde vom 1. April 1867. ab vacant. Qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer diesfälligen Atteste bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Der Verwaltungs - Vorstand der Synagogen- Gemeinde zu Bojanowo, Prov. Posen. Zum 1. November oder später suche ich einen Hauslehrer. Reflectanten wollen sich an mich wenden. Penzlin, Mecklenburg. Salorrwn Moses. . Für meine 3 Knaben suche einen tüchtigen Hauslehrer, der fit): Tertia des Gymnasiums vorbereitet und im Hebräischen unterrichten kann. . Kenntniß der Musik wäre erwünscht, Antrittszeit 1. Februar bis 1. April. Gehalt bei vollständig freier Station und Wohnung 200 Thlr. Strzelno Prov. Posen. A. Malachotvski. Ein israelitischer Erzieher, der gegenwärtig bei einer sehr distinguirten israelitischen Familie als Pädagog beschäftigt ist, wünscht in gleicher Eigenschaft Engagement. — Derselbe ist Doetor der Philosophie und Philologie; spricht gut deutsch, französisch und englisch; ist musikalisch und besitzt die ausgezeichnetsten Empfehlungen. — Adressen mit Angabe des Gehaltes, der Zahl und des Alters der Eleven: vr. freund, Baumgartners ßuchhaiidl., Leipzig, franco. Zu Ostern 1867 suche ich eine Gouvernante, welche außer in allen Elementarfächern, im Englischen, Französischen, Hebräischen und Clavierspielen Unterricht ertheilen kann. — Hierauf Reflektirende, welche gute Zeugnisse beibringen können, wollen sich bald an mich wenden. Dringenberg bei Bad-Driburg (Westphalen). S. Hecht. Ein geprüfter Religions- und Elementarlehrer, der zugleich Cantor ist, musikalische Kenntniffe besitzt, und eine gute Tenorstimme hat, sucht eine, seinen Fähigkeiten angemesse Stelle. Derselbe ist im Stande, Schüler für das Gymnasiun (für Quinta oder Quarta) vorzubereiten, sowie Unterricht im Französischen zu ertheilen. Auch ist derselbe Mohel. Demselben stehen die besten Reverenzen zu geböte. Offerten beliebe man an die Expedition der Allg. Ztg. des Jud. unter Chiffre X. B. zu senden. Ein gebildetes junges Mädchen (Kindergärtnerin) mos. Glaubens sucht eine Stelle in einer Familie zu Neujahr. Dasselbe ist auch bereit den Elementarunterricht im Deutschen, Französischen, in der Musik zu ertheilen und der Hausfrau eine Stütze zu sein. Gefällige Adressen nimmt die Z. d. Judenth. unter CH. Z. 23 entgegen. Eine alleinstehende, gebildete jüdische Dame, in den mittleren Jahren wünscht in einer Familie placirt zu werden, in der sie der Hausfrau in weiblichin Handarbeiten, insbesondere Anfertigung von Kleidern u. s. w. zur Seite stehen kann. Es wird auf Salair gar kein Anspruch gemacht, dahingegen aber auf eine freundliche zuvorkommende Behandlung. Herr Lehrer Schönfeld in Liegnitz (Schlesien) wird gern bereit sein, das Nähere über diese Dame mitzutheileu. Herr Koffman Berend in Hannover sucht cguf sofort eine tüchtige jüdische Köchin gegen guten Lohn.