Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 50 (11.12.1866)
- Date
- 1866-12-11
- Page
- Seite 798 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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798 Anzeigen. Gegen gutes Honnorar wird eine' gediegene literarische Arbeit gesucht. Franko-Offerten sub No. 14 besorgt die Exped. d. Ztg. Die hiesige Rabbinatsstelle soll sofort oder spätestens zum Februar k. I. durch einen deutschen Redner mit Rabbinatsbefähigungl besetzt werden. . > Das jährliche Einkommen besteht: m 350 Thlr. fixirtem Gehalt, . ' 30 Thlr. für einige Bemühungen von der hiesigen Sttaf-Anstalt, den Gebühren der gerichtlichen Eidesabnahme und außerdem noch in den üblichen Nebeneinkünsten. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einreichung der erforderlichen Zeugnisse recht bald melden, event. sich zur Abhaltung einer Probepredigt hier einfinden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Poln. Crone, im November 1866. Der Borstand der Shnagogen-Gemeinde. Philipp Ascher. Für die israelitische Religionsgemeinde in Mainz wird ein qualifizirter Religionslehrer gesucht. Fixer Gehalt fl. 600. — Anmeldungen sind bis zum 15. Januar 1867 an den Aktuar Moritz Jourdan zu richten. Die Stelle eines Vorbeters und Religionslehrers, der auch das Schächter-Amt übernehmen muß, ist hier sofort zu besetzen. Bei einem fixen Gehalt von 300 Thlr. jährlich und freier Wohnung bitten wir geeignete Persönlichkeiten sich franco bei uns zu melden und Atteste ihrer Tüchtigkeit beizubringen. Cörlin in Pommern, 15. Nov. 1866. Der Borstand. Zu sogleich oder Neujahr ist in unserer kleinen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters zu besetzen. Reflectirende wollen ihre Bedingungen einsenden. War in in Meckl.-Schwerin, 25. Nov. 1866. Der Borstand. Julius Seligson. Die Stelle eines Lehrers und Cantors bei der Gemeinde zu Berne, Großherzogthum Oldenburg, wird zu Neujahr vacant. Gehalt 150 Thlr. nebst freier Wohnung, Licht und Feuerung und'Nebenverdiensten. Zu Privatunterricht bietet sich Gelegenheit, Mittagstisch wird für 50 Thlr. gegeben, die Zahl der Schüler ist nur klein. Anmeldungen an den Vorstand oder an mich. B. Wechsler, Landrabbiner in Oldenburg. Wir suchen zum 1. April k. I. einen Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Einkommen c. 300 Thlr. Der Vorstand der Synagogen -Filial- Gemeinde zu Fürstenwalde. S. Sußwann. Für die hiesige Synagogengemeinde wird zum 1. April 1867 ein Cantor, Religions- und Elementarlehrer gesucht. Gehalt 160 Thlr. nebst freier Station. Reflektanten belieben sich baldigst bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden. Driburg, 4. Dezember 1866. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. A. Heinsberg. Die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle unserer Gemeinde ist sofort zu besetzen. Gehalt 220 Thlr. Fixum, außerdem Nebeneinkünfte. Bewerber wollen sich in frankirten Briefen bei uns melden. Massow, 30. Nov. 1866.. Der Vorstand. Moses Behrendt._ ' Ein Hilfslehrer, der in den Elementargegenständen zu unterrichten im Stande ist, wird bei gänzlich freier Staüon und einem Gehalte von 100 Thlr. jährlich sofort gesucht. Dem Betreffenden wird gleichzeitig Gelegenheit geboten, sich in riiu-'nw auszubilden. Auch kann derselbe, wenn, er in französischer und englischer Sprache Unterricht ertheilen kann, sich durch Privatstunden seine Stellung bedeutend vergrößern. Anmeldungen an den Herrn Rabbiner Dr. Rosensteirr in Graüdenz oder an den Unterzeichneten in Neustadt-Goadens, Ostfriesland. . ___ S. Rosenstein. An der hies. Talmud-Tora-Schule ist auf den 1. April 1867 die Stelle eines Lehrers für den Unterricht im Hebräischen und. in den allgemeinen Fächern zu besetzen. Akademisch gebildete Lehrer, welche hierauf reflektiren, wollen sich unter Beifügung eines Lebenslaufs und einer Abschrift ihrer Zeugnisse fördersamst an den Ephorus Herrn Oberrabiner A. Stern wenden. Hamburg, 2. Dezember 1866. _Die Schuldireetion. Die Hauslehrerstelle für meine drei Knaben, 11,-8 und 5 Jahre alt, mit welcher ein Jahresgehalt Wn 130 Thlr. und vollständig freier Station verbunden ist, ist noch vacant und sofort zu besetzen. — Bewerber, welche im Stande sind, Knaben für Quarta eines Gymnasiums oder einer Realschule vorzubereiten, und im Hebräischen einen gründlichen Unterricht zu ertheilen, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst bei mir melden. Passenheim in Ostpreußen, 20. Nov. 1866. C. Grünbaum.