Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1866)
- Date
- 1866-11-06
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
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ÄHAsülemsEiu Wräischer-.S^rache^^welchS-in Rücksilh/' auf" Form "und Ausdruck gelungener' zu bedächten ^ist als' „derFrühling". Der Verfasser wollte es aus. besonderen Gründen-nicht veröffentlichen, las aber oft diese tragische Dichtung , mit großer Befriedigung. Schon der Gegenstand dieser seiner Poesie „Jerusalem" mit Israels Leidensgeschichte, die sich daran knüpft, welche Gefühle mußte es nicht in ihm, dem echten Sohn Israels, erwecken! Auch mehrere gelehrte Abhandlungen befinden sich in seinem literarischen Nachlaß, und es wäre zu wünschen, daß derselbe ' bön geeigneter -Hand -der Vergessenheit entzogen und geordnet würde. Ost beklagte er sich über das Mißgeschick, daß es ihm nicht vergönnt sei, sich ganz den Studien hinzugeben. Erst später, nachdem er das Gsück hatte/; im Jahre 1848 eine feiner würdige Gattin nach freier, unbeeinflußter Wahl und Neigung aus Posen heimzuführen .(etnevgelfj;..PeterLipp mann),; war er mit sich.selbst zufrieden und fühlte. sich glücklich,: als freier, unabhängiger Mann dastehen zu können. n;:r. rr . " V'” - J1" * 'Har^em^zärtlicher-Gatte MttK Väter DL.eier^Wchter', deren ^Erziehung er mit großer Sorgfal? leitete/ Nach "ermüdender Tagesarbeit war es ihm eine angenehme Vaterpflicht, seine älteste Tochter selbst zu unterrichten. In seinen: Hause, das Allen' zugänglich war, waltete ein so beglückender Friede, daß man mit Wohlbehagen in demselben weilte Md unwillkürlich an jenen Spruch dachte wb n» Wahrheit und Gerechtigkeit waren stets seine Leitsterne in seinen Beziehungenzu seinen Nebenmenschen, vereint mit Herzensgute, die ihn antrieb, überall zu helfen, wo es nöthig, wo es möglich war. Nachdem er sterbend seinen Töchtern den Segen ertheilt hatte, waren seine letzten Worte, zur ältesten getvaNÜ: Mei fromm und gut! - TPina ''Nm nto “’üiöi nbn Berend, Lehrer. Druck von I. B. Hirsch selb in Leipzig.'