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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-11-06 · Heft 45 (6.11.1866) · p. Seite 720

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 45 (6.11.1866)
Date
1866-11-06
Page
Seite 720 (sequence 14)
Language
German
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Bei unserer Gemeinde soll ein Vorbeter', der gleichzeitig Lehrer ist, sowie ein Schächter vom 1t. Mai 1867 oder wenn es gewünscht wird schon vom 11. Februar angestellt werden. Ersterer erhält Thlr. 400 Gehalt, Letzterer 100 Thlr. baar, freie Wohnung und die Schlachtgebühren. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Papiere bis zum 15. Januar 1867 an den Unterzeichneten Vorstand gelangen lassen. Marienwerder, 29. October 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle des Religions-Lehrers, Vorbeters und Schächters allhier ist erledigt, und soll sofort, längstens aber bis zum 1. Januar 1861 wieder besetzt werden. Gehalt Thlr. 200, Schechita kann Thlr. 40 und die sonstigen Neben-.Einkünfte können mindestens ebenfalls Thlr. 40 betragen. Qualifizirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen bei dem Unterzeichneten melden. S chleusin gen, 4. October 1866. - Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Louis Mayer. Die Gemeinde Cottbus sucht zum l. April 1867 einen Lehrer, Kantor und Schächter mit einem jährlichen Gehalt von 200 Thlr. und 150 bis 200 Thlr. Nebeneinkünften. Meldungen beim Vorstand. Die Stelle eines Rendanten und Secretärs der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist zum 1. Januar 1867 zu besetzen. Oualisicirte Bewerber jüdischen Glaubens wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis zum 20. November d. I. bei dem Unterzeichneten Vorstände melden, und werden besonders diejenigen Candidaten berücksichtigt, welche bereits bei Gerichts- oder Verwaltungs-Behörden gearbeitet haben. Das feste Gehalt excl. Nebenrevenüen ist auf 300 Thaler pro Jahr normirt, wird aber bei besonders guter/ Qualification und entsprechenden Leistungen auf 400 Thlr'.' erhöht. Lissa, R.-B. Posen, im October 1866. Der Verwaltungs-Vorstand d. Synagogen-Gemeinde. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht sogleich einen Religionslehrer , Schächter und VorLeter. Diese Stelle trägt 150 Thlr. ein, bei freier Station. Gadebusch in Mecklenburg, October 1866.' S. Franck. Ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter, gegenwärtig im Amte, sucht zu pm -va rh eine ähnliche Stelle, und wollen sich Reflectanten gefälligst an Herrn vr. Fis ch e r in' Leipzig portofrei wenden. Zum 1. April e. soll die hiesige Lehrer-, Schächter¬ und VorLeter-Stelle, verbunden mit einem Gehalt von 240 Thlr., freier Wohnung und circa 80 Thlr. Nebeneinkünsten, anderweitig besetzt werden. Oualisicirte Bewerber wollen ihre Atteste franco einsenden. Dem min, im October 1866. Der Vorstand. Am 1. Januar 1867 wird die hiesige Lehrer-, Vorbeter- und Schachterstelle vacant, da unser bisheriger Cultus-Beamte nach 19jähriger, segensreicher Amtswirkung diese Stelle überhaupt aufgiebt. — Oualisicirte Bewerber, die als Religionslehrer die Prüfung bestanden und auch einen deutschen, religiösen Vortrag zu halten befähigt sind, wollen sich an den Unterzeichneten Vorstand unter Einreichung ihrer Zeugnisse, wenden. Dem Anzustellenden wird ein jährliches Einkommen von 500 Thlr. nebst freier Wohnung zugesichert. — Reisekosten werden nicht vergütet. Woldenberg, 21. October 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. - S. Bud. S. Blumenfeld. L. Tradelius. Sofort oder zu Neujahr kann die Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle bei der hiesigen Gemeinde besetzt werden. Gehalt bei -freier Station 100 Thlr. pr. Crt. und Schechitagebühren. — Reflectanten wollen sich wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg in Mecklenburg. Zu sogleich oder auch zu Ostern 1867 wird von der hiesigen israelitischen Gemeinde ein mit den nöthigen Fähigkeiten und vom Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinschen Landes-Rabbinat geprüfter Lehrer, der zugleich die Function eines Vorbeters und Schächters zu versehen hat, gesucht. Hierauf Reflectirende wollen sich baldigst an den Unterzeichneten Vorstand unter Einsendung ihrer Zeugnisse wenden. Neubukow in Mecklenburg-Schwerin, 1866. Saul M. Burchard. M. Marcus. , Ein Hauslehrer, welcher im Stande ist, Kinder bis Quarta eines Gymnasiums vorzubereiten, und im Jüdischen einen gründlichen Unterricht zu ertheilen, findet bes einem Gehalt von 120 Thlr. und gänzlich freier Station ein Placement bei C. Gruenbaum in Passenheim. — Die Kinder sind 11, 8 und 5 Jahre alt. Eine geprüfte Lehrerin (mosaisch), die schon als Erzieherin fungirte, der engl, und franz. Sprache mächtig ist, in allen Schulgegenständen und der Musik unterrichtet, sucht ein Engagement. Gute Zeugnisse stehen zur Seite. — Offerten beliebe man an den Buchhändler Herrn Siegfried Cronbach in Berlin, Unter den Linden Nr. 60 zu richten./

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