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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-10-09 · Heft 41 (9.10.1866) · p. Seite 656

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 41 (9.10.1866)
Date
1866-10-09
Page
Seite 656 (sequence 14)
Language
German
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Höhere Bürgerschule füv israelitische Knaben in Hamburg. Zum 1. Januar event. l. April n. I. ist die Stelle eines Lehrers für den Unterricht im Hebräischen und in den allgemeinen Fächern an den oberen Claffen unseres Instituts zu besetzen. Akademisch gebildete Lehrer, die hierauf reflectiren, wollen sich unter Beifügung von Copien ihrer Zeugnisse an den Director, Herrn Dr. Koref, Kohlhöfen 37 fördersamst wenden. Das Verwaltungs-Cowitv. Ein musikalisch gebildeter junger Mann, der das Musikinstitut des Herrn Oberkantor Deutsch frequentirt hat, die Fähigkeit besitzt einen ^Synagogen- Chor einzurichten und zu leiten, dem ferner über seine mehrjährige Amtsthätigkeit in einer größern Gemeinde als Schächter und Lehrer die besten Zeugnisse zur Seite stehen, empfiehlt sich hiermit den verehrlichen jüdischen Gemeinden. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Rabb. Dr. Joel und Oberkantor Deutsch in Breslau. — Gef. Offerten wolle man an letztgenannten Herrn richten. Frau Ising aus Gütersloh hat die Absicht diesen Herbst ein Pensionat für Töchter israelitischer Eltern zu eröffnen. Als frühere examinirte Lehrerin und Erzieherin wird dieselbe in jeder Beziehung den Anforderungen derjenigen Eltern entsprechen, welche sie mit ihrem Vertrauen beehren, und empfehle ich das Unternehmen unseren Glaubensgenossen mit allem Interesse für die gute Sache. Fanny Nathan, Vorsteherin des israelitischen Waisenhauses zu Paderborn. Auf obige Empfehlung bezugnehmend, erlaube ich mir die ergebene Anzeige, daß ich bereit bin, junge Mädchen im Älter von l 0 bis 18 Jahren bei mir aufzunehmen. Neben dem Unterricht in allen Schulwissenschaften, der Religion, in der Musik, der englischen und französischen Sprache wird den jungen Damen auf Verlangen auch eine Änleitung zum Hauswesen gegeben und für die strengste Berücksichtigung der israelitischen Speisevorschriften mit Gewissenhaftigkeit gesorgt werden. Referenzen: Herr M. Edler, Prediger der Synagogen-Gemeinde zu Minden, Herr S. Dreyer und Frau Franziska Stern in Bielefeld. Sophie Ising geb. Arendt. Gütersloh, l. October 1866. In dem von Großherzogl. Oberstudien-Direction coneessionirten Israelit. Lehr- und Erziehungs- Institut zu Pfungstadt bei Darmstadt beginnt das Winterseinesteram 8. Oktober. Prospectus und jede erwünschte Auskunft ertheilt Dr. Iossl, Director... m Israelitisches Handels-Institut, Misset, 39 & 40 Chaussee d’Etterbeek, dem zoologischen Garten gegenüber. Diese Anstalt hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens (drei Jahre) die glänzendsten Resultate erzielt. Die neuern Sprachen werden gründlich und schnell erlernt; die Handelswissenschaften ausgedehnt unterrichtet. Große Sorgfalt für die leibliche Wohlfahrt der Zöglinge. — Wintersemester beginnt den 8. October. Die besten Referenzen. Der Director L. Kahn. Der Unterzeichnete fühlt sich verpflichtet zu bezeugen, daß das Institut des Herrn Kahn die ausgezeichnetsten Erfolge nach allen Beziehungen erzielt, und hat-dies an einem seiner Söhne selbst in befriedigendster Weise erfahren. Dr. Ludwig Philippson in Bonn. Einem Lehrer, Chasan und Schochet kann eine Stellung in einer kleinen Gemeinde mit einem Einkommen von ca. 300 Thlr. nachgewiesen werden von Dr. M. Äatzenstein in Hamburg, ABC-Straße 30. Lin gut. empfohlener Erzieher und Hauslehrer, noch in Function, sucht Anstellung. Bedingungen: mässig. Antritt: unter Umständen sofort. Gef. Off. unter A. B. 66. nimmt d. Exped. d. Ztg. entgegen. 3m MuM-3nMut zur Ausbildung von Cantoren beginnt ein neuer Kursus am 9. October d. I. Königsberg in Preußen. H. Weintraub, Cantor. Pension in Hamburg. Knaben, welche eine der hiesigen Schulen besuchen sollen, oder solche, welche als Lehrlinge in ein hiesiges Geschäft einzutreten beabsichtigen, finden bei dem Unterzeichneten Aufnahme, und ist derselbe erbötig, darüber nähere Auskunft zu ertheilrn. I. Levy, Lehrer. Mühlenstraße 37. Ist. Schüler, welche die hies. vorzügl. renommirten Unterrichtsanstalten: Gymnasium oder Realschule, besuchen wollen, finden liebevolle Aufnahme in meinem Pensionat. Die besten Referenzen können beigebracht werden. Der hebr. Unterricht wird von mir ertheilt, auf-Wunsch auch rabbinischer. Limburg. Theodor Philipp, Lehrer der Synagogengemeinde. Ein thätiger junger Mann, ber sehr gute Zeugnisse besitzt, sucht in einer Provinzialstaot als Verkäufer in Manusactur-, Confection-, Leinenu. Wäsche-Branche Stellung. Adressen erbittet Post.resfr. Potsdam unter H. N. 1.

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