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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-09-11 · Heft 37 (11.9.1866) · p. Seite 591

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 37 (11.9.1866)
Date
1866-09-11
Page
Seite 591 (sequence 13)
Language
German
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Gemeinde eine Mosesstatue aus Marmor als Ehrengeschenk an den Oberkantor Sulzer in Wien zu dessen 40 jährigem Amtsjubiläum. Da wird/es vergebliche Arbeit sein, den Hammer der Kunst dem jüdischen Glaubensbekenner dauernd vorzuenthalten; es wird schwer sein, die Werkstätten der Kunst mit dem Zaubersiegel des gesetzlichen Verbots zu belegen. Wer die großen Ideen des Lebens, die erhabenen Vorbilder der Größe und des Ruhms durch die Kunst in Stein und Erz uns in die Seele und in das unverlierbare Gedächtniß drückt, hat Theil daran, daß unser Leben ein gottgefälliges wird, und Segen und Dank gebührt dem Künstler, wie seinem Werke13: “jmizj nwu j-pV? upiv *pK rwnn N2wi J3) Berachoth 54". A n $ 0 i$ t n. Offener Posten. Die bei hiesiger Synagogey-Gemeinde bisher interimistisch verwaltete Kantor-, Schächter- und Religionslehrer Stelle, womit ein-jährliches sixirtes Gehalt von 300 Thlr. verbunden und deren unbestimmte Einnahmen sich auch jährlich noch auf fast 100 Thlr. belaufen, soll nunmehr anderweitig definitiv besetzt werden. Qualifizirte Bewerber um diesen Posten wollen unter Beifügung ihrer Fähigkeitsatteste sich bei dem Unterzeichneten Borstande bei portofreier Einsendung bis zum 20. September d. I. melden, Münsterberg jn Schlesien, 20. August 1866. Eine Lehrerstelle an unserer Gemeindeschule, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 350 Thlr., ist vacant. Geprüfte Lehrer'belieben ihre Zeugnisse möglichst bald dem Unterzeichneten Vorstande einzusenden. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde zu Thorn. Atathan Leiser. Annonce. Mit dem 1. November a. c. wird in einer größeren Provinzial-Stadt des Nordens an der 3-classigen Jüdischen Schule die Stelle des 2. Lehrers vacant; dieselbe ist mit einem Gehalt von 270 — 300 Thlr. dotirt. — Geeignete. Bewerber die ihre seminaristische Vorbildung .Nachweisen und ein genügendes omu-ieulum vitae darthun können, wollen ihre: Meldungen unter Beilegung der Zeugnisse einsenden unter Litt. S, S. an die Expedition d- Ztg. Die Gemeinde zu Penkun sucht 'zum 1. Occkr. «. einen unverheiratheten wniw und Religionslehrer. Der Vorstand: Samuel Meyer. Die hiesige Gemeinde beabsichtigt Anfang künftigen Jahres eine israelitische Elementarschule zu begründen und einen israelitischen Lehrer darin anzustellen, da die mit dem Haindorf'schen Lehrer-Seminar verbundene. Elementarschule von der Gemeinde künftig nicht mehr benutzt werden soll. Die Zahl der Kinder ist 30 bis 40. Tüchtige Lehrer wollen sich gefälligst in frankirten Briefen dieserhalb an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Münster in Westfalen d. 3. Septbr. 1866. Der Vorstand 'der Shnagogen-Gemeinde. M. Ems. A Alsberg. Zae. Metz. Mit dem 15. Oetyber o. wird bei der hiesigen jüdischen Gemeinde die Lehrerstelle vacant. Honorar beträgt bei fteier Wohnung 250 Thlr. jährlich. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse wenden an M. M. Timendorfer in Rosdzin O./Schl. Lehrer-Vacanz zu Hildeöheim. Die mit Thlr. 300 dotirte zweite Lehrerstelle an unserer Elementarschule soll sogleich oder zu Neujahr 1867 wieder besetzt werden. Unverheiratete Bewerber die gleichzeitig als Gehilfsvorbeter fungiren; auch Gesang-Untericht ertheilen können, werden besonders berücksichtigt. Anmeldungen mit den nöthigen Zeugnissen über Lehrfähigkeit und sittliches Verhalten versehen werden franko erbeten. . Hildesheim, den 2 September 1866. Der Vorstand der. Shnagogen-Gemeinde. W. Dux. M. Meyerhof. Die israelitische Gemeinde zu ^Barby sucht zum! . October a. v. einen jüdischen Lehrer der zugleich die Stelle als Kantor und Schächter mit zu versehen hat, es wird demselben bei freier Station einen jährlichen Gehalt 150 Thlr. zugesichert. Außerdem sind durch Schächten 'auch anderweitige Nebeneinkünfte verbunden. Hierauf Reflektirende haben sich beim Unterzeichneten Vorstände zu melden und Atteste einzuschicken; E. Saulheim. Für eine geprüfte mit außerordentlichen Zeugnissen versehene Lehrerin, die in allen Schulwissenschaften, der Musik. und den modernen Sprachen unterrichtet, wird ein Engagement gesucht. Meldungen beliebe man an den Buchhändler Herrn Siegfried Cronbach in Berlin, unter den Linden Nr. 60 zu richten.

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