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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-09-04 · Heft 36 (4.9.1866) · p. Seite 575

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 36 (4.9.1866)
Date
1866-09-04
Page
Seite 575 (sequence 13)
Language
German
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575 ner, der durch Pracht und Eleganz sich auszeichnete," war weniger im Sinne Derer, welche darin ihre Andacht verrichten sollten, gebaut, als vielmehr mm der Prachtliebe des Gründers selbst zu genügen." Die Synagoge endlich zu Alexandrien " und vielleicht auch zu Liberias" war dem Herodianischen Tempel, so gut es ging, nachgebildet, dessen Stil maßgebend geworden war. Soviel wenigstens steht fest, daß die Berufung auf die Tempel von Jerusalem und die Synagoge der reichen Gemeinde zu..Alexandrien nicht hinreicht, die blendende Ausstattung unserer Gotteshäuser zu sanctioniren, und daß sie in dem Augenblicke bedenklich wird, wo die Sammlung des Gemüths, die Ruhe der Seele, die Einkehr in sich selbst in Frage kommt. Die Kunsterscheinuugen vollends, welche das Gotteshaus mit Bilderschmuck versehen, werden auch heute noch mit demselben Maßstab zu messen sein, welchen die Responsen seit Maimuni dafür gewonnen haben. 13) Sukkah 5111; vgl. Josephus bell. Judaic. Y, 1 ff. 14) Sükka 51'': rrb *n72N Nnrnn •pyiajab *ao 15) ibid. 16) Jalkut Ps. 93. (Schluß folgt). Anzeigen. Die Lehrer- und Cantor- Stelle der israel. Gemeinde zu Duisburg ist am 1. Februar 1867 vacant. Gehalt Thlr. 250 nebst freier Wohnung. Außerdem noch ca. Thlr. 50 Nebenverdienste. Qualific. Bewerber wollen sich in frankirten Briefen wenden an den Vorsteher Moses Levy. Duisburg im August 1866. Ein Lehrer, Schächter und Vorbeter findet sofort ein Engagement mit einem festen Gehalt von 120 Thlr. freier Station und freier Wohnung mit Nebenaccidentien. Reflectanten können ihre Papiere an den hiesigen Vorstand portofrei einsenden. Treptow a. T. den 28. August 1866. L. Liepmann Vorstand. Die Gemeinde zu Penkun sucht zum 1. Octbr. ceinen uuverheiratheten uniw und Religionslehrer. Der Vorstand: Samuel Meyer." Eine Lehrerstelle an unserer Gemeindeschule, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 350 Thlr., ist vacant. Geprüfte Lehrer belieben ihre Zeugnisse möglichst bald dem Unterzeichneten Vorstande einzusenden. - Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Thorn. Nathan Leiser. In der hiesigen -Gemeinde wird die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters mit dem 1. Januar 1867 vacant.; Das Gehalt ist auf ein Fixum von 400 Thlr. normirt und können die Nebeneinkünfte auf mindestens 300 Thlr. angegeben werden. - Geeignete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugniffe baldigst bei dem mitunterzeichneten Rendanten Wolffheim melden. Lyck, 7. August 1866. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde. Wolffheim. M. Guttberg. Der Unterzeichnete fühlt sich verpflichtet, zu erklären, daß die Religionslehrer-, -Cantor- und Schächterstelle bei der Kreis-Synagogen-Gemeinde in Lyck im Widerspruche mit dem Gemeindestatut ausgeschrieben, worden, daher ungesetzlich und somit gegen diese Ausschreibung bei der Königl. Regierung Beschwerde erhoben worden ist. Mit Rücksicht hierauf werden etwaige Bewerber vor Meldungen gewarnt. M. Weinberg, Vorsitzender des Vorstandes der Kreis-Synagogen- Gemeinde in Lyck. Die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde ist zum d. October d. I. zu besetzen. Gehalt 175 Thlr., freie Wohnung und Nebeneinkünfte. Hierauf Reflectirende wollen sich gef. baldigst wenden an - den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde zu Zerbst iHerzogthmn Anhalt). Bekanntmachung. Da die Stelle eines Erziehers in unserer Waisen- Erziehungs-Anstalt für Knaben vacant geworden ist, so fordern wir tüchtige mit guten Zeugnissen versehene Bewerber auf, ihre Gesuche an den Unterzeichneten Vorstand, Oranienburger-Straße 38 einzureichen. , Berlin, den 26. August 1866. Der Vorstand der B a^ u ch Auerbach' schen Waisen-Erziehungs-Anstalten für jüdische Knaben und Mädchen.

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