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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-08-28 · Heft 35 (28.8.1866) · p. Seite 559

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 35 (28.8.1866)
Date
1866-08-28
Page
Seite 559 (sequence 13)
Language
German
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Eine Lehrerstelte an unserer Gemeindeschule, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 350 Thlr., ist vacant. Geprüfte Lehrer belieben ihre Zeugnisse möglichst bald dem Unterzeichneten Vorstände einzusenden. Der Vorstand der Shnagogeir-Gemeinde zu Thorn. Nathan Leiser. Die israelitische Gemeinde in Rendsburg wünscht einen tüchtigen, wissenschaftlich gebildeten Lehrer, der zugleich die Functionen eines geistlichen Beamten zu übernehmen hat, gegen einen Gehalt von 40O Thlr. Pr. Ct. jährlich nebst freier Wohnung zu Ostern 1867 anzustellen. Bewerber um diese, Stelle, deren Wahl der Zustimmung des Herrn Oberrabbiners in Altona und der Bestätigung des Herrn Oberpräsidenten für Schleswig- Holstein bedarf, wollen ihre Anmeldungen unter Anschließüng von Qualificationszeugnissen baldigst an den Vorstand der, hiesigen israelitischen Gemeinde einsenden. In der hiesigen jüdischen Gemeinde wird die Stelle eines Rabbiners, Cantors, Schächters und Religionslehrers sofort vacant. Das jährliche Einkommen beträgt 200 Thlr. und 100 Thlr. Nebenemolumente und freie Wohnung. Qualifizirte Bewerber wollen sich schleunigst behufs Probeabhaltung persönlich melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Raszkow (Posen), im August 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In der hiesigen Gemeinde wird die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters mit dem 1. Januar 1867 vacant. Das Gehalt ist auf ein Fixum von 400 Thlr. normirt und können die Nebeneinkünfte auf mindestens 300 Thlr. angegeben werden. ' Geeignete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst bei dem mitunterzeichneten Rendanten Wolffheim melden. Lyck, 7. August 1866. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde. Wolffheim. M. Guttberg. Der Unterzeichnete fühlt sich verpflichtet, zu erklären, daß die Religionslehrer-, Cantor- und Schächterstelle bei der Kreis-Synagogen-Gemeinde rn Lyck im Widerspruche mit dem Gemeindestatut ausgeschrieben worden, daher ungesetzlich und somit gegen diese Ausschreibung bei der Königl. Regierung Beschwerde erhoben worden ist. Mit Rücksicht hierauf werden etwaige Bewerber vor Meldungen gewarnt. M. Weinberg, Vorsitzender des Vorstandes der Kreis-Synagogen- Gemeinde in Lyck. Die Gemeinde zu PeÄun sucht zum 1. Octbr. 6. einen unverheiratheten ürmu und Religionslehrer. Der Vorstand: Samuel Metzer. Die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde ist zum 9. October d. I. zu besetzen. Gehalt 17£ Thlr., freie Wohnung und Nebeneinkünfte. Hierauf Reflectirende wollen sich -gef. baldigst wenden an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde zu Zerbst (Herzogthmn Anhalt). Ein Lehrer, der einen gründlichen hebräischen Unterricht zu ertheilen versteht, wird sofort oder spätestens zum ruin rh innerhalb der hiesigen Gemeinde gewünscht. Das jährliche Honorar würde sich auf 300 Thlr. belaufen. Meldungen unter Beilegung von Zeugnissen nimmt entgegen v Leffer Struck in Filehne. Zum 1. October c. wird gegen gutes Gehalt und freie Station auf's Land ein Hauslehrer gesucht, welcher im Stande ist, Kinder mindestens für Quarta eines Gymnasiums vorzubereiten. Offerten unter Beilegung von Zeugnissen nimmt entgegen M. Treumann in M y s l o w i tz. Ein verheiratheter jüdischer examin. Religions --und Elementarlehrer wünscht in einer soliden deutschen Gemeinde angestellt zu werden. Gest, frankirte Offerten nimmt Karfunkel's Buchhandlung in Gleiwitz entgegen. Eine geprüfte Lehrerin, mosaisch, die außer in Elementar im Französischen und Klavier und Handarbeit unterrichten kann, suche ich für meine Töchter von 9 bis 14 Jahren sogleich zu engagiren. Hierauf Reflectirende wollen ihre Adresse nebst Atteste gefl. an mich einsenden. Warstein in Westfalen, im August 1866. S. Steinberg. Ein Cantor und Schächter, der schon 8 Jahre dieses Amt versieht, wünscht sogleich oder zum 1. Januar 1867 eine Stelle. Ueber bisherige Leistungen find die günstigsten Zeugnisse aufzuweisen. Gef. Anstagen wolle rnam an den Cantor Herrn Glaß in Vierraden richten. Einige junge Mädchen, welche die hiesigen höheren Schul- und Lehranstalten besuchen wollen, können zu Michaeli noch Aufnahme bei mir finden. Gewissenhafte Beaufsichtigung und liebevolle Behandlung von meiner Seite wird zugesichert. Wily Wvlff, Dessau, Hospitalstraße. Musiklehrer. Es ist diese junge Pensionsanstalt in jeder Weise zu empfehlen. 0r. Gustav Philippsohn, Rabbiner der isr. Cultusgemeinde in Dessau.

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