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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-07-31 · Heft 31 (31.7.1866) · p. Seite 497

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 31 (31.7.1866)
Date
1866-07-31
Page
Seite 497 (sequence 15)
Language
German
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Charakteren gebildet und auf jüdisches Wesen gegründet, hat ihren Platz in dem Atrium der Friedenskirche zu Potsdam gefunden" neben dem Christus von Thorwaldsen und gegenüber der Pieta von Rietschel. Wir fragen nicht nach dem Gedanken, der Lei dieser Aufstellung maßgebend war; denn nach keiner Richtung hin hat der jüdische Sinn einen Vergleich der einzelnen Bildwerke unter einander zu 'scheuen. Allein wir werden unwillkürlich auf die Frage geführt: weshalb sind die alttestamentlichen Stoffe vorzugsweise zu künstlerischen Darstellungen geeignet, und worauf beruht die unwiderstehliche Gewalt dieser .Kunstschöpfungen? riipbvn Tim mDTa "piiN; vergl. Jalkut Beschalach. II) Der Standort selbst ist ungünstig gewählt wegen der engen Umgebung und wirkt nachtheilig auf die Gruppe ein. (Fortsetzung folgt.) A n z e r g e n. Die Reform-Gemeinde „Kenesetti Israel“ zu Philadelphia, Pennsylvanien, sucht für ihren Tempel die erledigte Rabbinerstelle wieder zu besetzen. Der Ritus ist nach dem Br. Einhorn'schen Gebetbuche, und die Prinzipien der reinen, strengsten Reform finden bei der Gemeinde ein williges Ohr, einen gesunden, fruchtbaren Boden. Die Dauer der Anstellung und die Besoldung werden in der liberalsten Äeise den Verdiensten der Bewerber angemessen sein. Gesuche um diese Stelle werden baldigst erbeten, und an den Unterzeichneten zu richten gewünscht. Philadelphia, den 9. Juni 1866. S. Silbermann, Präsident. P. O. Box 2333. Philadelphia. Pennsylvanien. Nähere Auskunft wird den Tit. Bewerbern bereitwilligst ertheilt von Philipp Feust, Rechtsconzrpient und Gemeinde -Actuar in Fürth bei Nürnberg. Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. September d. I. einen Lehrer und Vorsänger.. Jährliches Gehalt 300 Thlr. nebst freier Wohnung. Qualificirte unverheiratete Bewerber werden ersucht ihre Meldungen unter Beifügung der Zeugnisse dem Unterzeichneten Borstande baldigst zugehen zu lassen. Rees am Rhein, im Juli 1866. Der Vorstand vor Shnagogen-Gemeinde. Zum 1. October 1866 wird für die hiesige israelitische Gemeinde ein Religionslehrer, Schächter und Vorbeter gesucht. Die Stelle bringt 150 Thlr. ein, bei freier Station. Gadebusch in Mecklenburg, Juli 1866. S. Franck, Vorsteher. Die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters ist bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde sofort oder zum 1. October d. Ä. zu besetzen. Gehalt 200 Thlr. außer Nebeneinkünften. Hierauf Reflectirende wollen sich gef. baldigst an Unterzeichneten wenden. Havelberg, 9. Juli 1863. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. _I. Jtzigsohn. I. Pintus. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht zum 1. October dieses Jahres einen, vom Landesrabbinat zu approbirenden, unverheiratheten Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Jährlicher fester Gehalt 325 Thlr., außerdem sind die Nebeneinkünfte auf 100 Thlr. zu schätzen. Qualifizirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst bei uns melden. Bützow (Mecklenburg-Schwerin), 5. Juni 1866. Der Vorstand der Israel. Gemeinde. Bei der hiesigen Gemeinde wird zu ■pizm n"-> ein Religionslehrer, Vorbeter und Schächter gesucht. Gehalt 100 Thlr. bei freier Station, und Schechitagebühren. Reflectanten wollen sich wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg. Zum nächsten yn!)rn?:i n'S soll die Stelle eines Schächters und Vorbeters, der möglichst auch ein Chor leiten kann, auch tmp sein muß, in hiesiger Gemeinde besetzt werden; dieselbe kann auch sogleich übernommen werden. Gehalt 300 Thlr. jährlich, sowie Nebenaccidentien und freier Wohnung. — Hierauf Reflectirende wollen sich beim Unterzeichneten Vorstande mit Einreichung ihrer Qualificationsatteste melden. Pasewalk, 17. Juli 1866. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. Lehmann. Die Stelle eines Cultusbeamten der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist sofort zu besetzen und können sich geneigte Bewerber, welche dre Stelle als Schächter, Vorbeter, Religionslehrer und Prediger versehen können, hierzu melden. Als Gehalt werden 250 Thlr. bezahlt und beläuft sich das Nebeneinkommen auf gleicher Höhe. — Reflektanten werden ihre Befähigungsatteste franco einsenden. Saalfeld i. Ost-Pr., 23. Juli 1866. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. M. Josephsohrr. I. Goldstein. Flatow.

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