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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-06-12 · Heft 24 (12.6.1866) · p. Seite 385

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 24 (12.6.1866)
Date
1866-06-12
Page
Seite 385 (sequence 15)
Language
German
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Anzeigen. Concurrenz. Die Stelle eines jüdischen Religions-Lehrers und Vorbeters ist dahier vacant, Concurrenzfähige Bewerber ersucht man, sich persönlich oder schriftlich bei unterfertigtem Vorstande zu melden, und bittet man bei der Duldung die nöthigen Zeugnisse, welche beglaubigt sein müssen, uns vorzulegen. Der Gehalt pro Anno beträgt bei freier Wohnung Fix. fl. 350, nebst circa fl. 50 Accidenzien. Nebenverdienst durch Privatunterricht ist ebenfalls vorhanden. Steinbach bei Gießen, den 1. Juni 1866. Der Vorstand der isr. Religions-Gemeinde Steinbach. Mayer Katz. Die hiesige vacante Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle mit 150 Thlr. Gehalt, freier Wohnung, Kost und circa 30«Thlr. Schechita — kann sofort oder zum Herbste d. I. besetzt werden. Reflectanten wollen das Nähere verhandeln mit dem Vorstande zu Penzlin (Mecklenburg). Die hiesige israelitische Gemeinde sucht zum 1. October dieses Jahres einen, vom Landesrabbinat zu approbirenden, unverheiratheten Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Jährlicher fester Gehalt 325 Thlr., außerdem sind die Nebeneinkünste auf 100 Thlr. zu schätzen. Qualisicirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst bei uns melden. Bützow (Mecklenburg-Schwerin), 5. Juni 1866. Der Vorstand der israel. Gemeinde. Wir beabsichtigen per 1. August oder 1. September a. c. einen Lehrer zu engagiren, der gleichzeitig das Vorbeter- und Schächteramt mit versehen kann, derselbe muß ein gebildeter Mann, und mit guten Zeugnissen versehen sein. Der Gehalt ist Thlr. 200 Courant. Die Sporteln belaufen sich auf Thlr. 10, sowie freier Wohnung. Reflectanten wenden sich gefall, franco an den Vorstand der Shnagogen-Gemeinde zu Hann. Münden. Die hiesige israel. Gemeinde sucht einen zweiten Vorbeter, der zugleich den Dienst als Schächter übernehmen soll. Qualisicirte gut beleumundete Bewerber wollen sich portofrei an den Unterzeichneten wenden. Gießen. Für den Vorstand. M. Hirsch. 385 Wir suchen für unsere Filial-Gemeinde Niederntudorfs einen Lehrer und Cantor, womöglich unverheiratet, welcher sofort eintreten kann; als Gehalt werden 180 Thlr. pr. Anno zugesichert. Gänzlich freie Station ist dort für 60 Thlr. zu beschaffen. Etwaige Reflectanten wollen sich gef. unter portofreier Eingabe an uns wenden. Salzkotten, im Juni 1866. Der Synagogen-Gemeinde-Vorsteher. S. Meyerhoff. Für die hiesige jüdische Elementarschule, die aus 30 Knaben und 20 Mädchen besteht, letztere jedoch nur 6 Stunden wöchentlich zum Religionsunterricht gehen, wird vom 1. Juni o. vacant. Gehalt 300 Thlr. p. A., und können Privatstunden noch 80—100 Thlr. jährlich einbringen. Kräftige geprüfte Lehrer, mit jüdischem Wissen ausgerüstet, mögen sich, unter Einreichung ihrer Atteste, bei dem Unterzeichneten Vorstande baldigst ftanco melden. Ortelsburg, den 22. Mai 1866. Der Schul-Vorstand. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht zu Michaelis dieses Jahres einen, vom Landes-Rabbinat approbirten, unverheiratheten Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Jährliches Gehalt, bei freier Wohnung, dreihundert Thaler Fixum, außerdem 60—70 Thlr. Schechita.— Qualisicirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung baldigst bei uns melden. Stavenhagen (Mecklb.-Schwr.), Mai 1866. Der Vorstand. Stelle-Gesuch. Ein junger Mann, welcher seit 5 Jahren im Leder- Geschäft en dötail thätig war, den Ausschnitt gründlich versteht, sucht unter bescheidenen Ansprüchen baldigst ein Engagement. Gef. Offerten werden unter 8. 8. 50 xoste restante 'Nordhausen erbeten.' Eine junge Dame von angenehmen Aeußeren, die bereits 2V2 Jahr in der Wirtschaft thätig ist, wünscht unter annehmbaren Bedingungen zu Michaelis d. I. in einem respectablen Hause, entweder zur Stütze der Hausfrau oder auch zur selbstständigen Leitung der Wirtschaft placirt zu werden. Reflectanten belieben sich in frankirien Briefen an Herrn Religions-Lehrer Isidor Schwarz in Stavenhagen in Mecklenburg zu wenden. Ein isr. Mädchen, welches die feinere und bürgerliche Küche gründlich versteht, sucht Stelle als Haushälterin oder als Köchin in einer kleinen, vornehmen Familie. Frc.-Off. sub A. B. bes. die Exped. d. Bl.

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