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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-05-22 · Heft 21 (22.5.1866) · p. Seite 331

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 21 (22.5.1866)
Date
1866-05-22
Page
Seite 331 (sequence 9)
Language
German
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Schranken) :wZll dabei aber rdie A'UsführüBgv'mrd AnwiejN.dnng, derselben - verbessert wissen. ■ Zu den PeraZsäumnissen derselben, die.der Verfasser der großen Elle zuschreibt, , womit: jene Geschenformulllt und texttrh-wnrden, rechnet, die-Brochürest ' G. A. 5, welcher die politischen Rechte nicht auf die Juden und auf-die andern etwa noch »ortyanbe* Tten Anhänger nichtrecipirter Religionen^ausdehnte; ferner G. A. 20, welcher die Gleichheit der Religionen ausspricht, dieselbe aber bloß auf die recipirten Confessionen beschränkte. .'„Dieser Gesetzartikel" äußert der Verfasser-, ^wird aber nicht dadurch ganz verbessert'sein , wenn wir die Bezeichnung „recipirt" auch auf die Juden ausdehnen. Es giebt noch viele andere christliche Sekten in Europa, und tauchen zu Zeiten auch in unserem'Vaterlände, auf, die durch diese Clausel von ihren unbestreitbaren Rechten ausgeschlossen würden. -Wollen wir von uns sagen, , daß wir Freunde'der Glaubensfreihell sind ■,' so müssen" wir diese: Freihell unbeschränkt auf jeden.Glauben ausdehnen. Auf dem Boden, über welchen sich -die Macht des Ungarn erstreckt, darf es keinen Menschen geben, der genöthigt wäre, Um seines Glaubens willen zu zittern und zu seinem Gott nur im Geheimen-zu .beten." ' : :: Dem Principe der Gleichberechügung, wie überhaupt dem aufgeklärten : Geiste der Jetztzeit widerstreitet nach dev. .richtigen Ansicht des ■ Verfassers auch G. A. 19- -welcher Verfügungen über die 'Landesuniversität enthält, '' aber diese Hochschule nicht - zu einer thatsächlich wissenschaftlichen; erhob, sondern als c o N f e s s i o n e l l e Lchranstalt fortbestehen ließ. ..' „Die Einführung wer Lehrfreihell", bemerkt der Verfasser, „war nur . ein. Schritt auf wer Bahn des Fortschrittes, aber dieses Gesetz macht unsereeinzige Universität noch nicht zu-dem, was sie.seinsoll. Eine Universität, an welcher das confessionelle Moment mehr maßgebend als das-missens ch.aftlich.e - ist, e ntspri cht N icht den -A n for de - r ungen, die an eine solche hohe Lehranstalt zu machen.sind.' Eine katholische Universllät ist ein Anachronismus. Ungarn, braucht eine Universität, an welcher die persönliche Befähigung - allein die Qualification! zum Lehramt bilden darf, und wo die-Staatsbürger . jed esst Glaube ns fachkundige Lehrer -! nicht nur Kr die. juristische , medinnische-und philosophischesondern. auchiMr diecheologische^Bahttufindem -Die Einrichtung einer ' ^solchem Universität. ist -eine! Ehren-. Pflicht des- Landes - gegen - die Wisfenschäft/<" 'r-/: Für heute möge hier noch nachstehende,- wenn - auch nicht wesonhers wichtige, so doch.den Sieg des Zellgeistes aufs Neue -bekurwende. Mllthellung, die wirder jüngsten- Nummer^ des „Pesti/Naplö“? entnommen,/ ein Plätzchen finden. , -rMiintä? . „äßte uns - aus.Mscheny geschrieben.wirb, hat daselbst,am th.' eine Dilettanten-Korstellung statt^ gefunden,^ deren Reinertrag zu Gunsten der katholischest, evangelischen und.^ ^israelitischen . Schulen., verwendet wurde. ,,Naplö“ bemerkt dazu: „Es ist jedenfalls, ein rühmenswerther.Drtschrllt, daß' dre Wohlthätigkeit, keinen Anstoß mehr , findet an den Hindernissen der Intoleranz."'. . Sal. Blum, Hauptschullehrer.... -. Frankreich. ‘ '’.'v-V Bonn, 9. Mai. In Otzug auf die Notiz in Nr. 16 d. Z. theilt uns. Herr Albert Eohn -mit, daß. der Bericht der „K. Z." nicht - richtig sei, daß. ihm vielmehr- Herr vr. Löwe,, welcher Sir Moses Mpytefiore begleitet, und persönlich das.Hospital wie alle,.andern Anstalten zu Jerusalem besucht hat, schriftlich über den völlig zufriedenstellenden Zustand.jener berichtet..hqt. Herr Albert^ Cohn. hatte die Absicht, persönlich, .nach dem h. Hände sich abermals.zu begeben. Mein,die Gefahr drohenden Verhältnisse in, Europa. verhindern ihn, für jetzt Paris zu perlassen. - . Donaufürstenthümer. , . Bottuschan, 19.. April. (Privatmisth.) - Dir hiesige Gemeinde hat einen ihrer edelsten Vorstandsmitglieder, Herrn Hirsch Sommer, durch den Tod verloren. Wie groß unser Verlust ist, erhellt darauswenn ich sage-:, ihm ist die Verbesserung und die verschönerte Ausstattung der Synagoge des alten Marktes zu verdanken; seiner Mühe gelang es, im alten Kränkenhause Äne Ordnung zum Helle der Leidenden einzuführen; und nicht minder ist dies Erbauung .einer geräumigen- Schule undi derMnkauf eines großen- Platzes - für j ein .neu , zu erbauendes Hospital, nur seinem Eifer Zuzuschreiben, - -,Wh.welcher Schnsuchh Hat - dev-- ,Edle-,-die * Sommerzeit -erwartetz mn

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