Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 20 (15.5.1866)
- Date
- 1866-05-15
- Page
- Seite 320 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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320 Die hiesige ywi y« ist noch vacant und kann ß sogleich besetzt werden. Für ein jährliches Emkomf men von 450 Thlr. wird Garantie geleistet. 1 Samoczyn, im April 1866. | Der Corporations-Vorstand. I Julius Seligsohn. I Gin ifrael. geprüfter Lehrer, welcher außer den hebräischen und deutschen Fächern auch im Französischen unterrichtet, erforderlichen Falls das Schächter-Amt übernimmt, wünscht -1. October d. I. Stelle bei einer Gemeinde in der Rheinprovinz. Frco.- Offerten unter L. R. 7 besorgt Baumgärtners Buchhandl. in Leipzig. Zum 10. October d. I. suchen wir für die hiesige israelitische Gemeinde einen Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Gehalt 200 Thlr. Reflectanten wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse an uns wenden. G noyen, im April 1866. Der Vorstand der isr. Gemeinde. I. I. Berendt. H. Rickelsburg. Ein geprüfter Religiouslehrer', der zugleich yn und ürnü ist, sucht eine angemessene Stelle zum 1. October d. I. Franko - Adressen besorgt die Expedition d. Ztg. unter Chiffre J. E. in C._ i In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters, Schächters und zweiten Religionslehrers im Laufe des Jahres zu besetzen und wollen sich geeignete Persönlichkeiten alsbald bei dem Unterzeichneten Gemeindevorstande brieflich melden. Dieser Meldung ist ein selbstverfaßtes ourrionlum vitae in deutscher Sprache anzuschließen und bemerken wir, daß außer der Schechitagebühr von etwa 50 bis 60 Thlr. und einigen kleinen Nebenrevenüen ein baarer Gehalt von 250 Thlr.^rt. gezahlt wird, sowie daß der Anzustellende sich zuvor einer Prüfung durch den hiesigen Landrabbiner zu unterwerfen hat. Der Gottesdienst wird zum Theil in hebräischer, zum Theil in deutscher Sprache gehalten und wird in der Synagoge der Gesang mit Orgelbegleitung ausgeführt. Strelitz, den 25. April 1866. Der Israel. Gemeinde - Vorstand. H. Jofephfon. H. Bärsdorf. H. K. Bock. Ein jüdischer Hauslehrer, der befähigt ist, einen Kna- Ben von 9 und 2 Mädch^i im Alter von 7 Jahren in Religion und Elementar-Gegenständen zu unterrichten, wird für eine Familie, Stunde von Breslau entfernt wohnend, gesucht. Gefällige Adressen bis Ende des Monats an H. Ollendorff in Kostenblut in Schlesien. Die hiesige Cantor und Schächter-Stelle ist vacant, und sofort zu besetzen. Einkommen 7—800 Thlr. jährlich. Tüchtig qualificirte Bewerber können sich portofrei schriftlich melden. Pleschen, den 11. März 1866. Der Corporations-Borstand. Die hiesige Synagogen-Gemeinde sucht einen geprüften, tüchtigen Religionslehrer zum sofortigen Antritt.' Das Gehalt ist auf 300 Thlr. normirt. Erwünscht wäre es, wenn derselbe zu gleicher Zeit an den hohen Feiertagen die Stelle des Vorbeters mit versehen könnte, wofür ihm dann noch eine besondere Renumeration Zufällen würde. Meldungen erbittet Der Vorstand.' M. Rosenberg. Neustettin, den 23. April 1866. Ein Schächter, der von namhaften Rabbinen Autorisation besitzt und auch die Dienstleistungen des Küsters und Gemeindedieners zu übernehmen bereit ist, wünscht sofort oder später eine Stelle. Adressen an Jsäae Hühnerberg in Lüthorst bei Einbeck. _; . Durch Zufall ist die Religiouslehrer-, Vorbeter- und Schächter-Stelle bei hiesiger Gemeinde sofort — oder in nicht zu ferner Zeit — zu besetzen, worüber nähere Auskuft ertheilt Der Vorstand. I Malchin in Mecklenburg, den 5. Mai 1866. . Wir suchen zu ynan n"* *i einen geprüften Religionslehrer resp. Chasan und Schauchet iunverheirathet), im Gehalt von 100—120 Thlr. bei freier Station. Gr.-Mühlingen b. Magdeburg. Der Vorstand der isr. Gemeinde. S. Bendrx^ Z. Fließ. Rabbirräts-Stelle. Die hiesige Cultusgemeinde beabsichtigt einen Rabbiner aufzunehmen. Qualicirte Bewerber belieben ihre desfallsigen Gesuche im Verlaufe zweier Monate a dato an die untergefertigte Administration einzusenden. Der Gehalt wird dem Amte und, den Verhältnissen entsprechend normirt. Nürnberg, den 8. Mai 1866. Die israel. Cnltus-Administration. Die durch den beklagenswerthen Tod des seligen Herrn Dr. Frankfurter erledigte Stelle eines Predigers am hiesigen neuen israelitischen Tempel soll baldthunlich wieder besetzt werden. Was verlangt wird, ist, außer einem namhaften Predigertalent, tüchtige Kenntnisse in der jüdischen Theologie nach allen ihren Richtungen und zeitgemäße philosophische Wissenschaft. Wegen des Näheren wolle man sich an Herrn Henry Gown hieselbst wenden. - Hamburg, Mai 1866. Die Direction des neuen israelitischen. Tempel-Vereins.