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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-03-20 · Heft 12 (20.3.1866) · p. Seite 185

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 12 (20.3.1866)
Date
1866-03-20
Page
Seite 185 (sequence 11)
Language
German
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ILö Durch die Berufung des Herrn Vr. Güdemann nach Wien wird die Stelle des Rabbiners, Predigers und Schul-Dirigenten in unserer Gemeinde vacant. Befähigte Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Atteste bis zum l5. April bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Magdeburg-, den 6. März 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Alenfeld, Vorsitzender. Die hiesige provisorische israelitische Cultusgemeinde wünscht baldmöglichst einen unverheiratheten Religionslehrer anzustellen, welcher den Gottesdienst leiten und religiöse Vorträge halten kann. Ein festes Einkommen von Francs 1500. jährlich, auf drei Jahre gesichert, kann durch anderweitigen Privat-, Sprach- oder Musikunterricht ansehnlich vergrößert werden, indem die dienstliche Beschäftigung bei der noch kleinen Gemeinde nur wenige Zeit in Anspruch nehmen dürste. Geeignete Bewerber wollen ihre Gesuche unter Beifügung von Zeugnissen baldigst franco hierhersenden, an die Commission der prov. isr. Cultusgemeinde zu Händen ihres Actuars Herrn Hermann Frank. St. Gallen, Schweiz, Anfang März 1866. Ein unverheiratheter Lehrer, der einen gründlichen hebräischen Religions-Unterricht zu ertheilen versteht, gute Zeugnisse in Betreff seiner Leistungsfähigkeit, wie seiner religiösen Führung besitzt, wolle sich schleunigst beim Unterzeichneten schriftlich melden. Das Einkommen beträgt 250 bis 300 Thlr. p. a. L. in Filehne (Großherz. Posen). Bei der hiesigen jüdischen Schule wird die Lehrerstelle durch den Abgang des bisherigen Lehrers, wegen seines Uebertrits zu einem anderen Berufe, vacant, und ist spätestens zum 1. Juli c. a. zu besetzen. Qualificirte Bewerber werden hiermit ersucht, unter Einreichung ihrer abschriftlichen Zeugniffe sich bei dem Unterzeichneten Vorstande bald zu melden. Der jährliche Gehalt ist auf 400 Thlr. festgesetzt. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Oppeln. Die jüdische Gemeinde zu Cottbus sucht, vom 1. April 1867 ab, einen Lehrer, Cantor und Schächter, mit einem sixirtett Gehalt von 200 Thlr. und ca. 150 Thlr. Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber wollen sich franco an den erst mit Unterzeichneten Herrn L. Charig wenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. Charig. H. Äron. Ä. Kempner. Die hiesige Cantor- und. Schächter-Stelle ist vacant, und sofort zu besetzen. Einkommen 7—800 Thlr. jährlich. Tüchtig qualificirte Bewerber können sich porty? frei schriftlich melden. Pleschen, den 11. März 1866. Der Eorporations-Vorstand. Bei der hiesigen Gemeinde ist nächsten l.Sept. oder spätestens zum 1. Oktober d. I. die Stelle eines Lehrers, Vorsängers und Schächters vacant. Der Gehalt ist neben freier Wohnung und Heizung auf 175 Thlr. festgesetzt und die Schechita trägt ca. 70 Thlr ein. r Unverheirathete deutsche Reflectanten wollen ihre Meldungen franco an den Unterzeichneten richten. Holzminden, 4. März 1866. Der Vorstand der isr. Gemeinde zu Holzminden a. d. Weser. * Am l. April d. I. wird bei der hiesigen jüdischen Gemeinde die Stelle eines Elementarlehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Reflectanten wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste an den Unterzeichneten wenden Swinemünde, den 8. März 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. A. Kantorowrez. Vaeante Lehrerstelle. Ein jüdischer Lehrer und Vorsänger erhält bei einem fixen Gehalt von 120 Thlr. und freier Wohnung sofort Stellung. Nähere Auskunft auf portofreie Anfragen, ertheilt der Unterzeichnete Vorstand. Gröningen, Reg.-Bez.Magdeburg, 12.März 1866. Der Vorstand. Moritz Magnus Alsleben. Die durch den Tod des Herrn Heim in unserer Gemeinde erledigte Cantorstelle soll vom 1. Juli d. I. ab wieder besetzt werden. Mit dieser Stellung ist ein Gehalt von mindestens 400 Thlrn., bei freier Wohnung und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften verbunden. — Geeignete Bewerber, welche einige musikalische Bildung besitzen, und die Prüfung als Schächter bestanden haben, wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisespesen bei persönlicher Vorstellung werden nicht vergütet. Potsdam, d. 6. März 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. I. Zielenziger. W. Kann. __Z. Wiener. Lehrer-Gesuch L" Für den Unterricht im Schönschreiben, kaufm. Rechnen und Buchführung suche ich einen gut befähigten isr. Lehrer. Anerbietungen und Zeugniffe beliebe man baldigst an mich gelangen zu lassen. vr. K. Plato in Karlsruhe. 12*'

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