Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1866)
- Date
- 1866-02-20
- Page
- Seite 122 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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122 lich über die Verhältnisse der uns nahen schleswigschen jüdischen Gemeinden. Doch kann ich nicht schließen, ohne den Wunsch auszusprechen, es mögen ach t L a r e Männer, die gerne in einer schönen Gegend wohnen, und in einem Lande, wo wahre Religionsfreiheit herrscht, — zu uns kommen und sich hier niederlassen. Ln tro Jyde. An zeigen. Coneurs-Ansschreibung. Die Gemeinde „Mavatb Obssod" in New-^ork wünscht demnächst die Stelle eines Predigers und Rabbiners zu besetzen. Gefordert wird: Umfassendes rabbinisch-theologisches Wissen, allgemeine, auf -Universitätsstudien beruhende wissenschaftliche Bildung, und Nachweis eines bisherigen streng religiösen Wandels, der bisherigen Leistungen, sowie Angabe des Alters, Geburtsortes und Familienstandes. •' Der Gehalt ist auf 2500 Dollars festgesetzt. Der Ritus der.Gemeinde ist nach dem Prager Tempel. Die gehörig documentirten Gesuche sind an den unterzeichnet ten Präsidenten der Gemeinde einzusenden. Ignatz Stein. No. 24. Dey-Street, N-U. Die Gemeinde Beth Israel und Bikur-Cholim in New-Aork verlangt einen guten Chasan, dessen Gehalt sich auf 15O0 Dollars belaufen würde; die sich Bewerbenden müssen mit guten Papieren versehen sein und werden dann dem Erwählten die Reisekosten erstattet werden. Das Gebet wird nach polnischem Ritus verrichtet. Zu melden bei . 9t. Cowen, Präsident, 207 Canäl-Street, New-Uork, oder Herrmann Nosenthal, Bice-Prästdenl, 195 East-Broadway. Die Stelle eines Cantors, Schächters und Religionslehrers (y"n y"uD) mit einem Jahreseinkommen von ca. 400 Thlr. ist in unserer Gemeinde vom 1. April er. anderweitig zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche die Befähigung haben, deutsche Vorträge zu halten, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse über ihren seitherigen Wirkungskreis franco schriftlich oder persönlich an uns wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Züllichau, d. 24. Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige erste .Lehrerstelle wird am;i. Mai vacant. Tüchtige (unverheirathete) Elementarlehrer (am liebsten Westfalen oder Rheinländer), welche zugleich gute Cantoren und Prediger sind, wollen sich baldigst melden und Zeugnisse nebst ein kurzes onrrioulnna vitae au uns franco einsenden. Gehalt 300. Thlr. nebst freier Wohnung und Aussicht auf nicht unerhebliche Nebeneinkünfte. Unsere Schule ist eine öffentliche. Dortmund, d. 30. Jan. 1866. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Eine Lehrerstelle an unserer Gemeinde-Schule, verbunden mit einem jährlichen Gehalte von 350 Thlr. wird am l. April d. I. vacant. Geprüfte Lehrer, mit tüchtigen hebräischen Kenntnissen ausgestattet, wollen ihre Zeugnisse möglichst bald an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. zu Thorn. Nnthan Leiser. Die hiesige Cantor und Schächterstelle, verbunden mit einem fixirten Einkommen von Thlr. 20 O und einem Nebeneinkommen von 250 bis 30O Thlr. ist zum sofortigen Antritt vacant. Bewerber hierzu wollen sich zur Prüfung ihrer Fähigkeiten persönlich hier einfinden. Reisekosten werden nicht vergütet. Tuchel, im Januar 1866. Der Vorstand der isr. Gemeinde. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde wird zum I. April d. I. die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant. Gehalt außer Nebensporteln beträgt bei freier Station 10O Thlr. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen wenden an den Vorstand. Brüel in Mecklbrg., den 6. Febr. 1866. Inserat. In unserer Gemeinde ist zum bevorstehenden y:n die Stelle eines Vorbeters, Schächters und Religionslehrers vacant. Dieselbe gewährt ein jährliches Einkommen von 300 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen ihre Zeugnisse an'den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden. Besondere Berücksichtigung finden junge verheirathete Bewerber, womöglich mit kleiner Familie, welche mit guten Zeugnissen über moralisches Betragen und pünktliche Amtsführung sich ausweisen können, und den Gottesdienst nach altem Ritus mit angenehmen, deutlichem Vortrag zu leiten im Stande sind. Moll in, in Pommern. Der Synagogen-Borstand. A. B. Cohn. B. Crohn. I. Nose.