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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-02-13 · Heft 7 (13.2.1866) · p. Seite 106

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 7 (13.2.1866)
Date
1866-02-13
Page
Seite 106 (sequence 12)
Language
German
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Anzeigen. Concurs-Ausschreibung. Die Gemeinde „^.bavatli Obeseä" in New-Jork wünscht demnächst die Stelle eines Predigers und Rabbiners zn besetzen. Gefordert wird: Umfassendes rabbinisch-theologisches Wissen, allgemeine, auf Universitätsstudien beruhende wissenschaftliche Bildung, und Nachweis eines bisherigen streng religiösen Wandels, der bisherigen Leistungen, sowie Angabe des Alters, Geburtsortes und Familienstandes. Der Gehalt ist ans 2500 Dollars festgesetzt. Der Ritus der Gemeinde ist nach dem Prager Tempel. Die gehörig documentirten Gesuche sind an den Unterzeichneten Präsidenten der Gemeinde einzusenden. Ignatz Stein. No. 24. ve^-8t?66t, N-D. Die Gemeinde Beth Israel und Bikur-Cholim in New-Pork verlangt einen guten Chasan, dessen Gehalt sich auf 1 500 Dollars belaufen würde; die sich Bewerbenden müssen mit guten Papieren versehen sein und werden dann dein Erwählten die Reisekosten erstattet werden. Das Gebet wird nach polnischem Ritus verrichtet. Zu melden bei CvWen, Präsident, 207 Canal-Street, New-Iork, oder Herrmann Roserrthal, Vice-Präsident, 195 Last-Lroaä^a^. Offene Lehrerstelle. Für die dritte Classe unserer Schule wird mit Ostern n. k. eine Lehrerstelle vacant, mit welcher eine Einnahme von jährlich 250 Thlr. verbunden. Reslectanten, jüdischer Confession, werden aufgesordert, sich, unter Beilegung ihrer Zeugnisse sowohl über ihre Befähigung, als über ihr Betragen baldigst an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Emden, den 16. Januar 1866. Der israelitische Schulvorstand. I. Nteurrrark. Ein geprüfter jüdischer Lehrer, der im Hebräischen, Deutschen, Französischen und Englischen, womöglich auch in Musik, Unterricht ertheilt, kann sofort, oder vom 1. April er. von einigen Familien für ca. 10 Kinder engagirt werden. Offerten nebst Zeugnissen nimmt entgegen. Hermann Cohn in Neumark i. W. Pr. Ein n*>in pi, nnviv *92721 dem. die besten Zeugnisse zur Seite stehen, wünscht.eine Anstellung, sofort oder zum I. April d. 3. bei einer anständigen Gemeinde, wegen Verbesserung der Stellung. Rest, wollen gefälligst ihre Adressen franco unter Chiffre?.?. 200 an das C. Stangen'sche Annoncen-Bureau, Carlstr. 28, Breslau, einsenden. Es wird ein geprüfter jüdischer Lehrer gesucht, "welcher in zwei Schulverbänden unseres Synagogenbezirks .den Religionsunterricht zu ertheilen hat, derjenige würde den Vorzug erhalten, welcher den Gesangunterricht event. die Leitung des Chorgesanges zu übernehmen und einen religiösen Vortrag zu halten befähigt ist. Reflectanten wollen sich unter Einreichung ihrer Qualifications- und sonstiger Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten wenden. Düren, d. 22. Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Lazarus. In Luckenwalde ist die Lehrer- und Schächterstelle zum 1. April d. I. (■par) zu besetzen. Jährliches Einkommen circa 300 Thlr. Näheres auf portofreie Meldungen bei M. Marcus daselbst. Die hiesige erste Lehrerstelle wird am 1. Mai vacant. Tüchtige (unverheirathete) Elementarlehrer (am liebsten Westfalen oder Rheinländer), welche zugleich gute Cantoren und Prediger sind, wollen sich baldigst melden und Zeugnisse nebst ein kurzes ennleulum vitae an uns franco einsenden. Gehalt 300 Thlr. nebst freier Wohnung und Aussicht auf nicht unerhebliche Nebeneinkünfte. Unsere Schule ist eine öffentliche. Dortmund, d. 30. Jan. 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Eine Lehrerstelle an unserer Gemeinde-Schule, verbunden mit einem jährlichen Gehalte von 350 Thlr. wird am 1. April d. I. vacant. Geprüfte Lehrer, mit tüchtigen hebräischen Kenntnissen ausgestattet, wollen ihre Zeugnisse möglichst bald an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. ' Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. zu Thorn. _ . Nathan Leiser._ Die Stelle eines Cantors, Schächters und Religionslehrers (>*"72 y"iz)) mit einem Jahreseinkommen von ca. 400 Thlr. ist in unserer Gemeinde vom 1. April er. anderweitig zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche die Befähigung haben, deutsche Vorträge zu halten, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse über ihren seitherigen Wirkungskreis franco schriftlich oder persönlich an uns wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Züllichau, d. 24. Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.^

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