Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 6 (6.2.1866)
- Date
- 1866-02-06
- Page
- Seite 91 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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91 Ein geprüfter jüdischer Lehrer, der im Hebräischen, Deutschen, Französischen und Englischen, womöglich auch in Musik, Unterricht ertheilt, kann sofort, oder vom 1. April er. von einigen Familien für ca. 1 ü Kinder engagirt werden. Offerten nebst Zeugnissen nimmt eutgegen Hermann Cohn in Neu mark i. W. Pr. Ein Pmn pi, nnai;:) D^Tiru« -ip:?:-! zixo den: die besten Zeugnisse zur Seite stehen, wünscht eine Anstellung, sofort oder zum 1. April d. I. bei einer anständigen Gemeinde, wegen Verbesserung der Stellung. Refl. wollen gefälligst ihre Adressen franco unter Chiffre?. P. 200 an das C. Stangen'sche Annoucen-Bureau, Carlstr. 28, Breslau, einsenden. . Es wird ein geprüfter jüdischer Lehrer gesucht, welcher in zwei Schulverbänden unseres Synagogenbezirks den Religionsunterricht zu ertheilen hat, derjenige würde den Vorzug erhalten, welcher den Gesangunterrücht eveut. die Leitung des Chorgesanges zu übernehmen nnd einen religiösen Vortrag zu halten befähigt ist. Reflectanten wollen sich unter Einreichung ihrer Qualifications- und sonstiger Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten wenden. Düren, d. 22. Januar 1860. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Lazarus. In Luckenwalde ist die Lehrer- und Schächterstelle zum l. April d. I. (po?) zu besetzen. Jährliches Einkommen circa 300 Thlr. Näheres auf portofreie Meldungen bei M. Marcus daselbst.__ Annonce. Zum 1. Mai d. I. soll in hiesiger Gemeinde die Religionslehrer-, Cantor- und Schächterstelle besetzt werden, mit dieser ist ein fester Gehalt von 100 Thlr. Crt. nebst freier Station und Schechitasporteln verbunden. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstande melden. Mirow, i. Mecklbg.-Strelitz, den 11. Jan. 1866. S. Philippson. I. Heyne._ Die hiesige erste Lehrerstelle wird am 1. Mai vaeant. Tüchtige (unverheirathete) Elementarlehrer (am liebsten Westfalen oder Rheinländer), welche zugleich gute Cantoren und Prediger sind, wollen sich baldigst melden und Zeugnisie nebst ein kurzes cnrriculum vitae an uns franco einsenden. Gehalt 300 Thlr. nebst freier Wohnung und Aussicht auf nicht unerhebliche Nebeneinkünfte. . Unsere Schule ist eine öffentliche. Dortmund, d. 30. Jan. 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zu Ostern d. I. suche ich für meinen zum Kaufmanne bestimmten 13 jährigen Sohn einen geeigneten Hauslehrer. Reslectanteu wollen das Weitere verhandeln mit Louis Lewin in Penzlin, Mecklenburg. Eine Lehrerstelle an unserer- Gemeinde-Schule, verbunden mit einem jährlichen Gehalte von 350 Thlr. wird am 1. April d. I. vacant. Geprüfte Lehrer, mit - tüchtigen hebräischen Kenntnissen ausgestattet, wollen ihre Zeugnisse möglichst bald an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. „ , zu Thorn. Nathan Leiser. Die Stelle eines Cantors, Schächters und Religionslehrers (y"?: y"iD) mit einem Jahreseinkommen von ca. 400 Thlr. ist in unserer Gemeinde vom 1. April er. anderweitig zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche die Befähigung haben, deutsche Vorträge zu halten, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse über ihren seitherigen Wirkungskreis stanco schriftlich oder ' persönlich an.uns wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. , Züllichau, d. 24. Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle an der hiesigen Fortbildungsschule, welche letztere gegen 20 Kinder zählt, ist noch unbesetzt. Das jährliche Gehalt ist bei 33—36 Unterrichtsstunden auf 1800 Franken fixirt. Bewerber, welche außer in den ' Realien, auch im Hebräischen, im Französischen und in der Mathematik Unterricht ertheilen und über ihre Wahlfähigkeit sich ausweisen können, wollen ihre Zeugnisse rc. bis zum 26. Februar an die Unterzeichnete Schulpflege gelangen lassen. Bemerkt wird noch, daß, da die Anstellung eine definitive ist, der Anzustellende sich einer von dem h. Erziehungsrathe, des Cantons Aargau anzuordnenden Prüfung zu unterziehen hat. Lengnau (Aargaw, den 27. Januar 1866. Die isr. Schulpflege. Die hiesige Cantor und Schächterstelle, verbunden mit einem fixirten Einkommen von Thlr. 200 und einem diebeneinkommen von 250 bis 300 Thlr. ist zum sofortigen Antritt vacant. Bewerber hierzu wollen sich zur Prüfung ihrer Fähigkeiten persönlich hier einsinden. Reisekosten werden nicht vergütet. Tuchel, im Januar 1866. Der Vorstand der isr. Gemeinde. Ein junger Mann, welcher bereits mehrere Jahre als Religionslehrer zur größten Zufriedenheit seiner Vor- ‘ gesetzten fungirt,. auch ist, das Lehrfach aber aufzugeben gedenkt, wünscht in einem tüchtigen Geschäfte, wenn auch auf dem Lande, placirt zu werden, und würde derselbe erstere Functionen, wenn verlangt, noch mit besorgen. Franco-Osferte^i unter Chiffre A. B. nimmt die Exped. Bl. entgegen.