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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-01-30 · Heft 5 (30.1.1866) · p. Seite 75

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 5 (30.1.1866)
Date
1866-01-30
Page
Seite 75 (sequence 13)
Language
German
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■ *5 . , ■ Die Direktion der Talmud-Thora-Schule in Hamburg wünscht einen seminaristisch gebildeten Lehrer für den Elementarunterricht auf den 1. April d. I. anzustellen. Honorar Pr.-Crt. 320. jährlich. Reflectirende wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Zeugniß-Abschriften an den Herrn Oberrabbiner Stern, Ephorus der Schule, fördersamst einsenden. Hamburg, d. 15. Januar 1866. Die Gemeinde Beth Israel und Bikur-Cholim 'in New-Pork verlangt einen guten Chasan, dessen Gehalt sich auf >500 Dollars belaufen würde; die sich Bewerbenden müssen mit guten Papieren versehen sein und werden dann dem Erwählten die Reisekosten erstattet werden. Das Gebet wird nach polnischem Ritus verrichtet. -Zu melden bei N. Cowen, Präsident, 207 -Canal-Street, New-Aork, oder Herrmann Jkofenthal, Vice-Präsident, * 195, East-Broadway. An der Vereinsschule zu Tworog (Oberschlesien) ist die Stelle eines Lehrers, jüd. Cand. der Theol. mit einem jährlichen Gehalt von 300 Thlr. nebst freier Wohnung und Beheizung zum 1. März oder April e. vacant. Bewerber, die außer dem jüdischen auch lateinischen und französischen Unterricht ertheilen, wollen ihre Zeugnisse franco an den Vorstand der Vereinsschule zu Tworog (an der Oppeln-Tarnowitzer Eisenbahn) einsenden. Schließlich wird bemerkt, daß, wenn eine persönliche Präsentation verlangt wird, nur demjenigen die Reisekosten entschädigt werden, welcher engagirt wird. Bei der neugebildeten Reliaionsschule der hrefigen Synagogen-Gemeinde ist die Stelle eines ersten NelLgronslehrers, mit welcher ein Gehalt von Tblr. verbunden ist, zu besetzen. Qualificirte Bewerber werden hiermit aufgefordert, unter Ginreichung ihrer Zeugnisse bis zum 1. März c. bei dem Unterzeichneten Vorstände sich zu melden. Königsberg i. Pr., im Jan. 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Offene Lehrerstelle. Für die. dritte Classe unserer Schule wird mit Ostern n. k. eine Lehrerstelle vacant, mit welcher eine Einnahme von jährlich 250 Thlr. verbunden. Reflectanten', jüdischer Confession, werden aufgefordert, sich, unter Beilegung ihrer Zeugnisse sowohl über ihre Befähigung, als über ihr Betragen baldigstanden Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Emden, den 16. Januar 1866. Der israelitische Schulvorstand. I. Steumark. Die* Darmstädter Zeitung No. 6 enthält folgende Bekanntmachung. Die Stelle eines Cantors, mit einem jährlichen Gehalte von 350 fl. ist bei der israelitischen Gemeinde in Alzey erledigt. Außer diesem fixen Gehalte hat derselbe Gelegenheit, sich durch Privatunterricht in der hebräischen Sprache ein Neben-Einkommen von etwa 200 fl. zu erwerben, und wird ihm ein solches im Betrage von 100 fl. garantirt. Bewerber wollen ihre Gesuche unter Vorlage ihrer Zeugnisse über ihre Kenntnisse in der Musik und hebräischen Sprache, so wie ihr sittliches Verhalten binnen 4 Wochen bei uns einreichen. Alzey, den 28. December 1865. Großherzogliches Kreisarnt. gez. Wolf. Die jüdische Gemeinde zu Spandau sucht zum 1. März d. I.' einen verheiratheten Schächter, der zugleich als Vorbeter und Religionslehrex fungiren kann. Das Jahresgehalt beträgt 150 Thlr. Nebeneinkünfte, incl. Wohnung belaufen sich gleichfalls auf 150 Thlr. Reflektanten wollen sich portofrei bis zum 1. März d. Ä. unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden. L. Seliger, Gem.-Vorsteher zu Spandau. Ein geprüfter jüdischer Lehrer, der im Hebräischen, Deutschen, Französischen und Englischen, womöglich auch in Musik, Unterricht ertheilt, kann sofort, oder vom 1. April er. von einigen Familien für ca. .10 Kinder engagirt werden. Offerten nebst Zeugnissen nimmt entgegen Hermann Cohn in Neumark i. W. Pr. Es wird ein geprüfter jüdischer Lehrer gesucht, welcher in zwei Schulverbänden unseres Synagogenbezirks den Religionsunterricht zu ertheilen hat, derjenige würden den Vorzng erhalten, welcher den Gesangunterricht event. die Leitung des Chorgesanges zu übernehmen und einen religiösen Vortrag zu halten befähigt ist! Reflectanten wollen sich unter Einreichung ihrer Qualifications- und sonstiger Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten wenden. Düren, d. 22. Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Lazarus. Der für die Gemeinde zu Schleswig gesuchte Lehrer ist bereits engagirt. Der Vorstand M. Salomon.

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